Das Schicksal hat mir eine kleine Studioblitzanlage zugespielt. Nie hätte ich als passionierter Landschaftsfotograf gedacht, dass ich mich einmal mit Studiolicht beschäftigen werde, aber jetzt ist es doch so weit.

Iris im Saumlicht Weiterlesen
„Glocken und Steine haben Stimmen, aber wenn sie nicht angeschlagen werden, erklingen sie nicht.” (Dschuang Dsï)
Das Schicksal hat mir eine kleine Studioblitzanlage zugespielt. Nie hätte ich als passionierter Landschaftsfotograf gedacht, dass ich mich einmal mit Studiolicht beschäftigen werde, aber jetzt ist es doch so weit.

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Andreas Ortag stellt im Kunstverein Horn aus. Auch sein neues Buch „Ja aber nein” ist nun nach vielen Jahren fertig geworden. Ich habe mir eines vergönnt und werde nun von ihm angeregt, belebt, erfreut und überrascht. Dick und schwer liegt es am großen Tisch zur jederzeitigen Konsultation bereit gehalten. Texte von Freund*innen, Fachleuten, Praktiker*innen und Theoretikern*innen beleuchten das reichhaltige, vielfältige und erfrischend lebensnahe Werk des 59jährigen geborenen Waldviertlers. Weiterlesen
„Arbeitsplatz #1405” Weiterlesen
„Wald #1104” Weiterlesen
Ich hab’ die Grippe, ziemlich heftig. Ich werde selten krank, aber jetzt hat’s mich gehörig erwischt. Zwei Bilder, die meine ambivalenten Stimmungen illustrieren:

„Alter Hof in Sparbach #1365” Weiterlesen
Der Medientheoretiker und Kulturphilosoph Vilém Flusser († 1991) betrachtete die Fotografie als sehr klares Beispiel für den soeben stattfindenden Kulturwandel durch die Erzeugung und Verwendung von Apparaten. In seinem 1983 erstmals erschienenen Büchlein „Für eine Philosophie der Fotografie” beginnt er diese Kulturkrise zu untersuchen und versucht die neu entstehende Daseinsform zu erahnen.
Bilder sind keine eindeutigen Symbolkomplexe wie etwa Zahlen, sondern bieten Raum für Interpretationen. Durch den über die Bildfläche schweifenden Blick wird Zeit als ewige Wiederkehr des Gleichen und der Raum als Raum wechselseitiger Bedeutung rekonstruiert. Flusser meint, dass sich in Bildern nicht historische Linearität mit Ursache und Folge, sondern eine magischen Welt zeige, in der sich alles bedeutungsvoll miteinander verbunden wiederhole. Weiterlesen
Meine bisherige Bildverwaltung ist nicht länger sinnvoll möglich. Zu langsam sind die Suchvorgänge, ich will und kann nicht länger alle meine Fotografien auf einem einzigen Volume zur Verfügung halten um sie durchsuchen zu können und ich möchte ein Bild auch dann finden, wenn es auf einem Medium liegt, dass gerade nicht mit meinem Rechner verbunden ist. Obwohl ich ein Fotograf bin, der für digitale Zeiten wenige Bilder macht, haben sich im Laufe der Jahrzehnte doch über 50.000 digitale oder digitalisierte Fotografien angesammelt. Die von Kund*innen dabei noch ausgenommen. Eine Bilddatenbank muss also her. Weiterlesen
„Welle #1332” Weiterlesen
Ich habe eine neue, fünfminütige Diashow aus 61 Beiträgen zur Abstrakten Fotografie zusammengestellt. Schau’n Sie sich das an! Weiterlesen
«La mañana invernal #1309» Weiterlesen
Ich habe vor ein paar Tagen einen kurzen Beitrag über das „Transatlantische Freihandelsabkommen” (TTIP), wie das so nett heißt, geschrieben, und muss feststellen, dass das Interesse daran unterdurchschnittlich gering ist. Interessant. Da wird versucht in einem Aufwaschen die letzten Kleinbauern zu ruinieren, den Biolandbau loszuwerden und die Demokratie abzuschaffen, und es interessiert kaum jemanden.
Gut, das ist ein Fotoblog, ein philosophisches Fotoblog und kein Politik-Blog, aber trotzdem, manchmal sollte man vielleicht doch über seine Streulichtblende hinaus und von seinem Elfenbeinturm runterschauen. Sonst könnte es passieren, dass man nur mehr Industrieabfälle als Nahrungsmittel vorgesetzt bekommt und einem die Antibiotika und Hormone aus der Schlachtkörperherstellung schon bei den Ohren rauswachsen. Ein wunderschöne vielfältige Landschaft, wie sie das Waldviertel noch zu bieten hat (wenn auch die vielen Fichtenplantagen keinen wirklich attraktiven Wald abgeben), kann man dann nur mehr in so genannten Entwicklungsländern und zwar abseits deren verzweifelter Versuche industriellen Anschluss zu bekommen besuchen; und gleich mit den Abgasen seines Fluges helfen, die gesunde Umgebung weiter verschwinden zu lassen.

„Windbruch #1195”
Als ob europäische Staaten und Menschen nicht schon mehr als ausreichend auf Ökonomie zugerichtet wären, wird nun der nächste Anschlag auf die Souveränität der Gesellschaften geplant. Aberwitzige Ideen schwirren da herum, beispielsweise vom Recht der Konzerne auf Klage wegen Profitentgang, wenn Umweltschutzgesetze die hemmungslose Kapitalverwertung stören.

„Äcker #987”
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