Rückblick 2013

Glücklicherweise muss ich von Amts wegen keine Inventur machen. Meine Inventuren sind inhaltliche: Ich möchte mir vergegenwärtigen, was im vergehenden Jahr geschehen ist, was sich an Ausstellungen und anderen öffentlichen Ereignissen verwirklichen hat lassen und welche größeren Fotoprojekte begonnen werden konnten. Summa summarum darf ich wieder sagen, es war ein ereignisreiches und auch erfolgreiches Fotojahr! Weiterlesen →

Nebel

Bestes Fotografierwetter heute, optisch gesehen. Ansonsten ist die kalte Feuchtigkeit nicht sehr angenehm, wenn man mit Stativ und weitem Winkel unterwegs ist.

Siete Árboles

Ein Jahr später, das selbe Motiv aus der Umgebung des Schwarzenauer Brühlteichs, diesmal grafischer ausgearbeitet mit einer Art feiner Solarisation nach der Graustufenumwandlung. Bei der Aufnahme hatte ich bereits eine reduzierte, relativ strenge Anmutung im Sinn, aber es ist für mich jedes Mal eine Gratwanderung, zu entscheiden, wie viele Feinabstufungen geopfert oder erhalten werden sollen. Nach zwei Anläufen kam ich zu folgendem Ergebnis, mag sein, dass ich die Aufnahme in zwei Wochen ein drittes Mal ausarbeite … Weiterlesen →

Die Frauen versammeln sich neumondens am Feld

Bildtitel sind problematisch. Wenn einem daran liegt, dass die Betrachterin bzw. der Betrachter möglichst frei seiner Auffassung und Phantasie folgt – und mir ist das wichtig, weil ich den Akt der Wahrnehmung bewusst machen möchte –, dann tut man sich schwer damit, durch den Bildtitel eine Interpretation vorzugeben. Eine Zeit lang bin ich so verfahren, dass ich (abstrakten) Fotografien spanische Titel gab (weil hierzulande wenige Leute spanisch sprechen) oder gleich Kunstbegriffe erfand. Weiterlesen →

Das Land namens Oha

Subhash: „Oha #389”

… und mitten drin mein Ich, ohne Anker, ohne Brücke, kein Strohhalm zum Greifen, kein Boden zum Stehen, ich fühlte es langsam, ich wusste, ich muss gehen, wo noch nie eine Person zuvor war, in das Land ohne Namen namens Oha.

(Käptn Peng: „Oha”)

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Die herbsthimmelsblaue niedergeduckte Spiralstrahlenstachelige

Da gehe ich spazieren, obwohl es draußen so schön ist, also so schönes Wetter ist, und obwohl ein Scheiß-Licht ist, weil grade um die Mittagszeit, nehme ich die Kamera mit, denn man kann nie wissen, wann einem die Muse niederrafft und -schmust, und so gehen wir, nämlich sie und ich und gehen einen neuen Weg, weil man ja auch neue Wege gehen soll, sonst ist’s ja immer das Alte,

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Danke!

Subhash: „Blockheide #211”

„Blockheide #211”

Allen Besucher*innen im Rahmen der „NÖ Tage der Offenen Ateliers” danke ich für die interessanten Gespräche und das entgegen gebrachte Interesse! Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in meine fotografische Arbeit geben und dass wir einander im nächsten Jahr wieder sehen.