Das Infrarotfischauge über Wasser

Subhash: „Fußgängerbrücke Zwettl #425”

Manchmal erkennt man erst lang nach der Aufnahme den Wert der Bilder oder hat erst nach Monaten Lust zur Ausarbeitung. Im Juli des vorigen Jahres machte ich mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln (deren Angebot im Waldviertel übrigens erbärmlich schlecht ist) auf nach Krems um die Kunstmeile zu besuchen. Dabei musste ich in Zwettl in aller Früh recht lange auf meinen Bus warten. Ich nutze diese Wartezeit um die Fahrrad- und Fußgängerbrücke über die Zwettl zu fotografieren. Weiterlesen →

Aufruf: Hilfe für die NSA

Die Burschen von der NSA haben’s schwer: Da rackern sie sich jahrelang ab wie die Blöden um die Achse des Guten vor der Achse des Bösen zu beschützen, versuchen alles über alle herauszufinden, zeichnen Millionen Handygespräche auf, speichern Milliarden eMails, und dann bekommen sie keinen Orden, sondern werden ausgebuht! Weil sie uns (die Guten) auch auspionieren. Ja aber, bitte, wie sollen sie denn wissen, dass wir die Guten sind, wenn sie nicht auch alles von uns kontrollieren? Hmm? Daran denken die Buhrufer nicht. Dabei ist es doch ursuper, wenn die Guten mehr wissen als die Bösen. Dann können sie uns nämlich viel besser beschützen. Weiterlesen →

Mehr als 500.000 Zugriffe

Über eine halbe Million Zugriffe auf dieses Fotoblog: nicht schlecht! Da werden zwar auch Robots dabei sein und viele wiederkehrende Besucher*innen, aber trotzdem … – Hätte ich 10 Cent pro Besuch an Spenden erhalten, wären das 50.000,– €, bei einem Cent pro Besuch noch immer 5.000,– €, was in meinen Augen zwar eine schwache Bezahlung wäre für die Arbeit mit mehr als 200 Beiträgen und über 300 Fotografien, aber besser als nichts. Aber so funktioniert das Internet nicht: Kaum jemand denkt an den Aufwand, der hinter so einem Angebot steckt. Man konsumiert und ist gewohnt keine Gegenleistung geben zu müssen. Benutzer*innen von Google, Facebook, Twitter, Google+ 1) und anderen asozialen Medien werden zwar hinterrücks kräftig gemolken, aber da ihnen der Wert der abgeschöpften Daten nicht bewusst ist und noch weniger die Gefahren, die damit einher gehen, ist ihnen das gleichgültig, falls sie überhaupt davon wissen. Sie glauben, diese vorgeblichen Dienste seien tatsächlich Gratisangebote und keine Schröpfstationen. Weiterlesen →

Portrait FJB strange

Subhash: „Portrait FJB strange”

„Portrait FJB strange”

Weiter geht’s mit Mehrfachportraits: Hier eines, das einen befremdlichen, schrägen Eindruck macht. Es wurde in der selben Technik aufgenommen wie das im Beitrag „Studioblitz” gezeigte Bild. Aber da Gesichter sehr empfindlich auf Eingriffe reagieren und sich der Ausdruck durch Manipulationen stark ändert, ist die Bildwirkung deutlich anders. Weiterlesen →

Der dunkle Ritter

Subhash: „Der dunkle Ritter #1992”

„Der dunkle Ritter”

“Gothic Ornaments” – so könnte diese Reihe heißen, dessen vierte Veröffentlichung hier zu sehen ist.

Eine hinterhältige Eleganz zeichnet diese Bilder aus: Ihre dekorative Nettigkeit bleibt einem im Hals stecken. Kommentieren →

Im Ballsaal

Subhash: „Im Ballsaal”

Das dritte Bild der Reihe dunkler Symmetrien, die zuletzt hier publiziert wurden. Wieder auf ein großes Format ausgelegt, kann auch die größere Ansicht (Klick auf den Thumbnail) nur als Vorschau gelten. Kommentieren →

Perückenwendel

Subhash: „Perückenwendel”

„Perückenwendel”

Wiederholung, Rhythmus, Symmetrie: ständig wiederkehrende Themen für mich. Unerschöpflich durch Spiegelung und Rotation. Manchmal streng geometrisch, manchmal gebrochen. Einander durchdringende Rhythmen, vielschichtig, verschlungen. Weiterlesen →

Fotoausstellung in Waidhofen/Thaya

Im Rahmen einer Gruppenausstellung des Waidhofener Fototreffs zeige ich 11 Lichtzeichnungen und 4 Schilde (Beispiele unten).

Fototreff WT präsentiert 12 Fotograf*innen

Ruby-Passage (Böhmgasse 30)
3830 Waidhofen/Thaya
Eröffnung: Fr, 21. März ’14, 19:30 Uhr
Musik: Gaby Stattler und Zappa (Bluespumpm)
geöffnet bis 27. April ’14
Mo bis Fr: 8:30-12:30 und 14-18 Uhr
Sa: 9-12:30 Uhr Weiterlesen →

Selbstportraits auf Butterdose

Irgendwann in der (Kunst-) Geschichte der Menschheit taucht die Idee auf, dass eine dem Augeneindruck entsprechende Wiedergabe eines Motivs des Wesentliche dieses Gegenstands, dieser Landschaft, dieses Lebewesens etc. entspräche. Die so genannte „naturgetreue” Abbildung wurde (und wird noch immer) hoch geschätzt. Für ein Selbstportrait brauchten die alten Meister, weil sie ja noch kein dreh- und schwenkbares Display auf ihren noch nicht vorhandenen Digitalkameras hatten, also mindestens einen Spiegel um sich „naturgetreu” (als ob sich die Natur bloß an der Oberfläche aufhielte!) darstellen zu können. Weiterlesen →