Das Promo-Video zum Workshop

In engagiertester Arbeit haben Pramesh und ich ein Promotion-Video für unseren Foto-Wahrnehmungs-Aufmerksamkeits-Hab-wieder-Freude-an-der-Fotografie-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” aufgenommen. (Eigentlich müsste man sagen: „filmen lassen”.) Nach mühevoller Schneidarbeit und Betitelung ist es nun erschienen.

We (very!) proudly present:

Diese äußerst ambitionierte Arbeit ist es wert in den Olymp der Teaser und Trailer aufgenommen zu werden und wird jeden Zweifel an unserer Kompetenz und Professionalität vernichten!

Mehr zum Workshop: hier

Selbsteinschätzung

Workshop „Spiel der Wirklichkeit” – Rückseite

Flyer – Rückseite 1)

„Was kostet’s?” ist in unserer geldbetonten Wirtschaftsweise eine wichtige Frage. Denn seriöserweise muss ich abschätzen, ob ich mir das Angebotene leisten kann. Ob ich den geforderten Gegenwert in Geld erbringen möchte und kann. Das wäre ja noch relativ einfach.

So einfach ist es aber nicht, wenn man ein wenig nachdenkt. Denn ein bestimmter Geldbetrag ist kein absoluter Wert, obwohl es erst einmal so aussieht; Geld ist kein Wert an sich, sondern ein Symbol für einen Wert, ein Versprechen. Geld kann man nicht essen, man kann sich schlecht damit bekleiden, zum Wände tapezieren ist das Format zu mühselig, zum Einheizen brennt es zu schlecht. Weiterlesen 

Zwei Tage Fotografieren in Weitra

Subhash: „Weitra, Hauptplatz #5091”

Weitra, Hauptplatz

Viele von uns haben für gewöhnlich keine Zeit sich losgelöst von Heim und Arbeit der Fotografie zu widmen.

Unser Workshop „Spiel der Wirklichkeit – Wahrhaft Sehen in Weitra” bietet 2 volle Tage um wirksam an Ihrer Fotografie zu arbeiten (von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag), während Sie die einmalige Atmosphäre des Waldviertels einatmen. Weitra war im Mittelalter Kuenringerstadt und liegt im nordwestlichen Niederösterreich. Das Renaissanceschloss thront über der Stadt und blickt hinunter auf den Hauptplatz mit einem Sgraffitohaus aus dem 16. Jahrhundert. Nur ein paar Gehminuten davon entfernt liegt unser Seminarhaus in der Kirchengasse. Weiterlesen 

Wir sehen die Dinge nicht …

 

… wie sie sind, sondern wie wir sind.

(Anaïs Nin)

Daran ist ja auch gar nichts auszusetzen. Die Dinge sind eben nicht einfach nur so, sie sind immer in Bezug auf etwas anderes oder jemand anderen, einen fotografierenden Menschen beispielsweise. Nur sollte einem das auch bewusst sein: Die Welt ist nicht einfach, sie ist in Bezug auf mich. Sie ist so oder so, weil ich so oder so bin. Damit meine ich keinen hybriden Allmachtsanspruch, denn ich bezweifle, dass mein Sein zu einem nennenswerten Teil meinem Willen unterworfen ist, aber meine Welt – und eine andere kenne ich nicht – ist abhängig von meiner Betrachtungsweise. Weiterlesen 

Foto-Workshop: „Spiel der Wirklichkeit”

Ich freue mich, einen außergewöhnlichen Fotografie-Workshop im Waldviertel ankündigen zu können, bei dem es darum gehen wird, verfestigte Sehgewohnheiten wieder zu lockern, aufmerksamer zu werden, spielerischer und experimentierfreudiger. Unsere Vorbereitungen sind nun so weit gediehen, dass wir langsam öffentlich darauf aufmerksam machen dürfen:

Workshop „Spiel der Wirklichkeit” in Weitra (Waldviertel), 9. – 11. September 2016 Weiterlesen 

Inspiration und Handwerk

Subhash: „Hoch hinaus #9667”

Für alle …

Die allermeisten Beiträge dieses Fotoblogs sind allgemein zugänglich. Über die Schlagworte und die Kategorienwahl in der Seitenleiste lässt sich Übersicht und eine gewisse Ordnung in die Themen bringen.

… und für Mitglieder

Für die, die es genauer wissen und tiefer in die Materie eindringen wollen, sei es künstlerisch oder handwerklich, oder Fotograf*innen, die sich weitere Inspiration holen wollen, gibt es zusätzlich den Mitgliederbereich (Beispiele siehe unten). Der Zugang ist jeweils für ein Quartal (also drei Monate) käuflich zu erwerben. Dadurch wird meine Arbeit an diesem Blog unterstützt. Das bedeutet aber nicht, dass man und frau nach Ablauf des Quartals die in ihm erschienen Beiträge und Tutorials nicht mehr lesen kann. Der Zugang bleibt bestehen, solange dieses Fotoblog bestehen bleibt. Die Beschränkung bedeutet nur, dass Mitglieder-Beiträge, die außerhalb der gekauften Quartale geschrieben wurden, nicht gelesen werden können. Ist ein Abonnement abgelaufen, bekommt man oder frau keine neuen Artikel geliefert, aber das, was gekauft wurde, kann auch weiter verwendet werden. Wie bei einem Zeitschriftenabonnement ja auch. Weiterlesen 

Augenöffner

Subhash: „Auge #9071”

Fotografie kann einem die Augen öffnen. Genaueres Hinschauen, ein aufmerksameres Sehen nahebringen. Sie kann das Leben bereichern. Unsere Vorstellungskraft stärken, unsere Phantasie anregen.

Im Mitgliederbereich der photosophischen Anschauungen wird das Augenöffnen gepflegt. Handwerk vermittelt und Inspiration weitergegeben. Zu vielen der von mir ab Februar ’15 neu veröffentlichten Fotos eine kurze illustrierte Entstehungsgeschichte lesen, hin und wieder Extrabeiträge nur für Mitglieder. (Die blauen Überschriften bezeichnen Beiträge des Mitglieder-Bereiches.) Die Möglichkeit, auch einmal nachzufragen, sich vielleicht ein besonderes Thema zu wünschen, manchmal Fotos oder (Foto-) Bücher zu besprechen, außergewöhnliche Websites zu finden.

Inspiration bekommen, lebendiger fotografieren, begeistert werden.
Mitglied werden.
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Lightroom-Grundkurs am 20.9. in Waidhofen/Thaya

Histogramm Lightroom

Screenshot

Am 20. Sept. ’14 gebe ich in Waidhofen/Thaya einen 4-stündigen Lightroom-Grundkurs für Anfänger*innen. Lightroom ist ein preiswertes, mehrstufig ineinander verflochtenes Arbeitspaket von Adobe, das Verwaltung, Ausarbeitung, Präsentation und Export von Bildern in einem einfachen und schnellen Arbeitsablauf unterstützt. Nach diesem Einführungskurs kann man seine Fotografien mit Lightroom verwalten, beherrscht die grundlegenden Ausarbeitungsschritte und weiß, wie man optimierte Bilder per Mail versendet, druckt oder dem Fotohändler zur Belichtung ausgibt. Weiterlesen 

Das Museum Fotoatelier Seidel

Wer Freude an Jugendstil-Architektur und alter Fotografie hat, wird im Museum Fotoatelier Seidel in Český Krumlov (Böhmisch Krumau) gleich doppelt fündig: Das gekonnt und behutsam restaurierte alte Atelier (siehe Kugelpanorama unten) ist Teil eines kleinen einstöckigen Hauses, das im Jugendstil erbaut wurde und dessen Innenräume teilweise üppig mit Schablonenmalerei versehen sind und allein deshalb schon sehenswert wäre. Weiterlesen 

Weiches Licht für Portraits um die Mittagszeit

Undine-Brunnen, Baden bei Wien (Detail)

Nicht immer streuen Wolken das Mittagslicht

Das Licht am Morgen ist sanft, weich und arbeitet bei schönem Wetter Strukturen trotzdem gut heraus. Ähnlich das am Abend.

Was aber, wenn wir ausgerechnet Portraits um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein fotografieren müssen und kein aufziehendes Gewitter, wie am Bild links, das Licht dämpft? Widerspricht das nicht den Grundregeln der (Portrait-) Fotografie? – Nun, es gibt ein paar einfache Tricks, auch um diese Zeit mit einfachen (oder auch gar keinen) Hilfsmitteln zu gut durchzeichneten Portraits zu kommen. Weiterlesen 

Fotoworkshop: „Einander sehen”

„Portraitfotografie auf Gegenseitigkeit” in Mödling

Subhash: „Aurora und Elias”

Ein Tag der Entdeckungen durch gemeinsames Fotografieren.

Die Teilnehmer*innen dieses Workshops bilden nach dem ersten Kennenlernen Paare und nehmen von einander ein Portrait bei natürlichem oder jedenfalls gegebenem Licht auf: Einen fremden Menschen sehen lernen und versuchen ihn so ausdrucksstark zu fotografieren, dass wir damit unseren Eindruck wiedergeben können. Auf der anderen Seite erfahren, wie man gesehen wird, und vielleicht eine neue Seite an sich kennen lernen. Eine Auswahl der Fotografien in der gesamten Gruppe gemeinsam sichten, und jeweils ein Bild gekonnt ausarbeiten. Weiterlesen 

Den Brunnen der Kreativität auffüllen

Subhash: „Ysperklamm”

„Ysperklamm”

Für manche Menschen sind Worte wie Kreativität oder Inspiration nur Wischiwaschi. Für sie ist mit Fleiß, Wissen und viel Arbeit alles getan. Vielleicht stimmt das ja auch (für sie). Vielleicht sind sie ständig so begnadet, das ihnen gar nicht auffällt, dass sie andauernd von einer Muse geküsst werden. Vielleicht aber wurden sie noch nie geküsst und kennen den Unterschied weder aus eigener Erfahrung, noch wissen sie, dass es ohne Inspiration (d.i. „Begeisterung”) keine großartigen Bilder geben kann. Weiterlesen