Ich glaube nicht an Dokumentation

(Fotos mussten leider nach Ende der Ausstellung entfernt werden)

< Henri Cartier-Bresson: INDIEN. Kaschmir. Srinagar. 1948. Muslimische Frauen auf den Hängen des Hari Parbal-Hügels beim Beten zur hinter dem Himalaya aufgehenden Sonne.

Ich muss gestehen: Ich fange nicht besonders viel mit ihm an. Das heißt: Ihn kannte ich nicht, ich weiß nicht, ob ich ihn gemocht hätte, aber seine Fotos, die mag ich nicht so recht, jedenfalls bei weitem nicht so sehr, wie es mir die übliche Rezeption nahelegen will. (Was durchaus gegen mich sprechen mag.) Weiterlesen →

Update zur Olympus E-5

Cover Reinhard Wagner E-5 Update

In der Summe ihrer Eigenschaften gilt die E-5 – trotz der moderaten Auflösung von 12 Megapixeln – als eine der besten digitalen Spiegelreflexkameras der Welt – mit einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis.

So schreibt Reinhard Wagner im kostenlosen Update zu seinem „Profibuch Olympus E-System”. Weiterlesen →

π und Φ

Kachelung mit Quadraten in Fibonacci-Zahlen-Seitenlängen

Fibonacci-Kacheln (cc) Borb

Unlängst habe ich mir wieder den Film „Pi” von Darren Aronovsky angesehen und wurde dadurch an die Fibonacci-Reihe erinnert, die eine zunehmende Annäherung an den Goldenen Schnitt (Φ) beinhaltet.

Das Verhältnis zweier aufeinander folgender Zahlen dieser Reihe ergibt ungefähr Φ, und je weiter man dieser Reihe folgt, desto genauer wird die Annäherung. Weiterlesen →

Taube im Stechschritt

„Vogelgrippe”, 2006 © Foto: Heinz-Peter Bader

„Vogelgrippe”, 2006 © Foto: Heinz-Peter Bader

Im Wiener Künstlerhaus zeigt die Photographische Gesellschaft noch bis Ende Jänner 2012 „Zeit-zeugen – Photographie in Österreich nach 1945” zum Anlass ihres 150. Jubiläums. Auf ihrer Website schreibt sie: „Fast alle bedeutenden, lebenden Photographen werden neben einer gezielten Auswahl von trendweisenden, jungen und aufstrebenden Photokünstlern der Gegenwart zu sehen sein.” Dazu im Gegensatz steht, dass auch Fotografinnen unter den 120 Aussteller*innen zu finden sind. Es handelt sich um eine bunte und doch seltsam begrenzte Sammlung mit Motiven wie beispielsweise den folgenden: Weiterlesen →

Inventur 2011

Subhash: „Gold und Smaragd”

„Gold und Smaragd”

Das Jahr ist um; es liegt nahe Inventur zu machen.

Fotografisch gesehen war das Jahr 2011 für mich ein äußerst produktives und erfolgreiches, und ich hoffe, dass das die Leute im neuen Jahr 2012 auch in noch stärkerem Maße bemerken werden! Zu diesem Zweck werde ich Einiges unternehmen: Lassen Sie sich überraschen!
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24.12. – Burbujas de Luz

Subhash: «Burbujas de Luz»

Burbujas de Luz

Nebelig, trüb, nass, kalt, grau. Reizvoll zum Fotografieren. Und dann kam doch noch das Licht durch. So wie es sich für Weihnachten gehört.

Entwicklung: Standardausarbeitung aus dem RAW, Beschnitt, Umwandlung in Graustufen und Teiltonung.

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Die Kunst des Alltäglichen

Oder: Wenn die Schönheit auf der Straße liegt

Es sind die Geschichten aus denen Legenden entstehen, vom Leben besser geschrieben als es jede Autorin und jeder Autor könnte. Ein Sammler kauft auf einer Auktion einige Kisten samt Inhalt und entdeckt darin zehntausende nicht ausgearbeitete Fotonegative. Diese wiederrum entpuppen sich bald als das Oevre einer der begabtesten – bisher allerdings völlig unbekannten – Photographin der sogenannten „Street Photography”. Die Schöpferin dieser Bilder arbeitete zu Lebzeiten als Kindermädchen und verarmte im Alter völlig. Ihre in der Qualität mit Diane Arbus oder Weegee vergleichbaren Arbeiten hat sie nie auch nur im kleinen Rahmen ausgestellt oder veröffentlicht. Sie stirbt ohne von der Fachwelt beachtet worden zu sein 2009, kurz nach der „Entdeckung” der Arbeiten durch einen zunächst ahnungslosen Immobilienmarkler. In den folgenden Monaten wird das Werk von Vivian Maier posthum auf der ganzen Welt berühmt. Weiterlesen →

eBook: „Vision is Better 2”

Cover „Vision is Better II”

David duChemin hat ein neues eBook als PDF und iPad-App herausgebracht. Es sammelt aus seinem Blog Beiträge zur Fotografie und ihrer Bedeutung für sein Leben. Sein schwerer Unfall beim Fotografieren in Pisa und die Monate der Heilung danach, in denen er erstaunliche Bilder mit seinem iPhone statt seiner Spiegelreflex machte, sind beschrieben und davor sein Aufbruch in ein Abenteuer, wie er es sich weder vorgestellt, noch gewünscht hatte. Weiterlesen →

Scharfsichtige Frauen in Paris

Cover „Scharfsichtige Frauen”

Am Beginn des 20. Jhdts., als die Fotografie noch ein relativ neues Medium war und wenig beschwert und eingeengt durch standardisierte Konventionen oder durch berufliche Ausbildungsstätten, verbrachten auch viele Frauen ihre fotografischen Lehr- und Wanderjahre in Paris.

Lernen hieß damals experimentieren, entdecken, erforschen und vielleicht weniger ein Schema erfüllen, als das heute der Fall ist. Natürlich musste man auch damals ein Bild „richtig” belichten können. „Richtig” unter Anführungszeichen, denn was richtig ist, das konnte man und frau oft noch weitgehend selbst bestimmen. Wenn man eine kleine Leica benutzte, wurde man zwar nicht ernst genommen, aber wenn einem das nichts anhaben konnte, war man relativ frei. Dazu kam die Dunkelkammertechnik, die man sich als Assistentin aneignen durfte und oft auch musste, denn nicht viele hatten die Gelegenheit, im Fach Fotografie eine formelle Ausbildung abzuschließen. Weiterlesen →