„Makrokosmos” Kommentieren →
Lightroom-Grundkurs am 20.9. in Waidhofen/Thaya
Am 20. Sept. ’14 gebe ich in Waidhofen/Thaya einen 4-stündigen Lightroom-Grundkurs für Anfänger*innen. Lightroom ist ein preiswertes, mehrstufig ineinander verflochtenes Arbeitspaket von Adobe, das Verwaltung, Ausarbeitung, Präsentation und Export von Bildern in einem einfachen und schnellen Arbeitsablauf unterstützt. Nach diesem Einführungskurs kann man seine Fotografien mit Lightroom verwalten, beherrscht die grundlegenden Ausarbeitungsschritte und weiß, wie man optimierte Bilder per Mail versendet, druckt oder dem Fotohändler zur Belichtung ausgibt. Weiterlesen
Abendregen
Manchmal … manchmal kann man fast nicht glauben, dass einem das selbst passiert und man nicht einen Film sieht. Durch das unglaubliche Licht aufmerksam geworden, das durch das Bürofenster herein leuchtete, rannte ich mit Stativ und Kamera hinaus um Fotos zu machen. Der Himmel so eindrucksvoll, dass einem die Tränen kommen könnten! Es regnete leicht, der Sonnenuntergang und die Wolken mischten eine eindrucksvolle Farbpalette, ein Reiher flog über mich hinweg … Weiterlesen
Das Palais Wild
An der Franz-Josefs-Bahn zwischen Irnfritz und Göpfritz steht in Blumau an der Wild das ehemalige Warenhaus Breinessl, das einer der vielen Schauplätze des Viertelfestival NÖ Waldviertel 2014 ist. Luitgard Eisenmeier hat daraus das Palais Wild gemacht und präsentiert viele Assemblagen und Fundstücke, die teilweise ein recht museales Ambiente erhalten haben. Durch diese Heraushebung wird ihnen nun besondere Aufmerksamkeit zuteil. Weiterlesen
Schwarze Dahlien für Karl Bloßfeldt
Dahlien schicken sich zu blühen an. Dunkelgrünes, fast schwarzes Laub bringt Knospen hervor, denen ebenso noch kaum Farbe anzumerken ist. Ein ungewohnter Anblick im saftigen Grün, unter der Buntheit der Zierpflanzen.
Mich erinnert das an die strengen, schwarzweißen Aufnahmen des Bildhauers Karl Bloßfeldt, der einen „Formenkatalog” erstellen wollte, der als Lehr- und Musterbuch für Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen dienen sollte. Und ohne es nun explizit anzustreben, erscheinen diese Aufnahmen der „schwarzen” Dahlien in meiner Ausarbeitung ebenfalls sehr streng, metallisch (sie glänzten nass) und hart … Weiterlesen
Kugelpanoramen: Fast wie in Wirklichkeit
Interaktive Kugelpanoramen sind eindrucksvolle 360°-Rundumsichten, in die man hinein- und herauszoomen, hinauf- und hinunterblicken kann. Ich kann mich noch gut an die berühmte Computerspiel-Serie „Myst” erinnern, wo ich so etwas zum ersten Mal sah. Die optische Qualität der Grafik war für damalige Verhältnisse überwältigend. Inzwischen kann ich solche virtuellen Realitäten in Ansätzen selbst erstellen. Faszinierend sind sie aber auch für mich immer noch, selbst wenn es sich nicht um verfallende technische Anlagen in wundervollen Landschaften und stimmungsvollen Gebäuden oder exotische Regenwald-Szenerien handelt wie bei „Myst”, sondern vielleicht „nur” um eine Hotellobby oder einen Museumssaal. Man kann mit kaum einer anderen Technik – auch nicht mit Video – so starke Eindrücke eines Raumes erzielen. Hier folgen nun ein paar Beispiele aus diesem Fotoblog. Weiterlesen
Mit Katze
Vor Jahren ist uns eine Katze zugelaufen. Wir wussten, woher sie kam, aber derjenige hatte eine Freundin mit jungem Hund und wilder Tochter, und so war schon verständlich, warum sie sich lieber einen Platz unter der Fuchtel unseres Katers Emil eroberte. Emil ist schon lange tot, aber die Katze lebt und genießt das große, neue Waldviertler Revier.
Meinen fotografischen Annäherungsversuchen ist sie aber nach wie vor nicht gewogen. Nur sehr widerwillig ließ sie sich anlässlich einer ihrer Studioinspektionen ablichten. Und wenn sie dann runter will, zögert sie nicht, ihre Krallen einzusetzen um ihren Willen deutlich kund zu tun.
Kommentieren! →
Ein Denkmal der Vergeblichkeit?
Angeblich war ich der einhundertunderste Fotograf, der diesen Saal in der Kunstfabrik Groß Siegharts fotografierte. Das Interesse verwundert nicht, denn das Durcheinander, die alten Webstühle, der Schmutz: All das ergibt reizvolle Strukturen, zahllose Muster der Wiederholung und ein eindrucksvolles Beispiel für das möglicherweise letztendliche Schicksal der Manifestationen menschlichen Erfindergeistes: die Nutzlosigkeit. Welch starkes Vorstellungsvermögen, wie viel Mühe, Geschicklichkeit und Erfahrung stecken doch in diesen Maschinen! Und doch kann sie jetzt hier im einstigen Zentrum der Waldviertler Textilindustrie niemand mehr brauchen. Nichteinmal Museen haben noch Verwendung dafür. Da könnte man schon biblisch werden:
Ich betrachtete alle Werke, welche betrieben werden unter der Sonne; und siehe, alles ist nichtig und eitles Streben.
(Koh 1/14)
Einen Nachmittag habe ich mit meiner Kamera herumgestöbert und mich beeindrucken lassen. Die hier gezeigten Bilder sind ein Zwischenstand und mein Ausgangspunkt für die weitere, künstlerische Auseinandersetzung. (Ein Kugelpanorama gibt’s am Ende der Seite.) Weiterlesen
Topf und Fenster
Küchen wirken nicht nur auf Köch*innen und Gourmets inspirierend. Weiterlesen
Isabella & Uli im Studio
Wenn der Fotograf mitsingt (Leonard Cohens „Hallelujah”), haben die Aufnahmen Spaß gemacht … Weiterlesen
Drei
Waldviertler Zen
„Waldviertler Zen” → Kommentieren
Ohne Titel #8104
„Milchausstoß” – ein Kunstprojekt
Donnerstag Abend wird meine Installation „Milchausstoß” eröffnet. Dutzende Kunststoff-Milchflaschen, 135 LEDs und ein verlassener Kuhstall: Das sind die Zutaten. Über 100 Lötstellen und ca. 50 Meter Kabel die Verbindung.

Kühe sterben, Flaschen nicht Weiterlesen












