„Stbp – Spiegelungen”

12 Ergebnisse der fünften Runde unseres Projekts „See the bigger picture” liegen nun vor. Die Vorschauen bitte anklicken, um die Fotografien größer zu sehen! Die zugehörigen „Wissenskarten” sind jeweils angegeben.

Diesmal mit einem Gaststar! Tamino (10) hat keine Wissenskarte gezogen, sich aber an die Aufgabe gehalten:

„Spiegelungen”

Tamino: „Spiegelungen” (A39)

Gerne wieder Erläuterungen, Fragen, Making Ofs über die Kommentarfunktion.
Die nächste Karte hat Pramesh gezogen; die sechste Aufgabe lautet:
„Verflossene Zeit”
(Aufgabenkarte A28)

Die Ergebnisse der sechsten Aufgabe sind ab 1. Jänner hier zu finden. Alle Fotos des Projekts findet man über eine Schlagwortsuche.
Hier zu den Regeln des Projekts.

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32 Gedanken zu „Stbp – Spiegelungen

  1. Es ist schön, die verschiedenen Kunstwerke zu einem Thema zu betrachten.
    Lustig, dass sich sehr viele für „WASSER“ – Spiegelungen entschieden haben.
    Liebe Grüße
    Nicole

    • Finde ich auch! Ganz ganz tolle und sehr außergewöhnliche Ergenbnisse… Bin begeistert!

      Auch ich hatte in meiner engen Auswahl eine Wasserspiegelung 😉 Hab mich dann nach langem Hin- und Herüberlegen für die Gitarre entschieden…

      Alles Liebe Euch, Sophie

  2. This morning feels like Christmas morning. The waiting and anticipation to see everyone’s work posted on the blog. I am so grateful to be part of this wonderful group of very creative and talented artists.

    Uli, I love how you set up your shot. So clever. It reminds me of a photo I saw once where the mirror showed a whole apple and reflected an apple that had been eaten. If there is a way to upload the photo, I will share it here as well.

    I’m looking forward to hearing everyone’s stories behind their photos. For me, I felt like I kept seeing reflections everywhere this month. Does that happen to anyone else? I saw reflections in my morning coffee and kitchen counter tops. I almost submitted a photo of a reflection of a fresh pineapple that caught my eye as I was unloading the groceries. My final photo submission is from a place called Jacob’s Well in Wimberely, Texas. About 3 hours from Houston where I live. The well is about 120 ft/37m deep. I love how the rocks above the water and below the water frame the two people’s reflections in their natural state. The wood platform also helps to shape the frame at another level. I took a shot with just the trees reflecting in the water and ultimately leaned more towards the one with people and trees for more visual interest.

    Happy December, everyone!

  3. Unglaublich kreativ eure Spiegelungen!!
    Ich selbst habe fast ausschließlich an Wasser gedacht und mir daher mit der Zentralperspektive recht schwer getan. Andere Spiegelungsmöglichkeiten sind mir in meinem Hotelzimmer in Berlin einfach keine eingefallen. Bin begeistert von euren Ideen dazu!
    Sophie: bei deinem Bild wäre ich nie auf eine Gitarre gekommen, ich hab sie erst gesehen, als ich deinen Kommentar gelesen habe. Sehr schön!
    Pramesh: dein Bild gefällt mir diesmal ganz besonders gut.
    Subhash: wie eine Illustration aus einem Märchen. Man möchte wissen, was hinter der Türe ist 🙂
    Robert: ich hatte ein ganz ähnliches Bild in der engeren Wahl, war mir dann aber nicht zentralperspektivisch genug.
    Uli: sehr originelle Umsetzung!
    Ganz liebe Grüße, Iris

  4. Danke für alle eure Beiträge!

    Technische Anmerkung:

    Gerade ist es mir gelungen, die Funktion zum Abonnieren der Kommentare zu korrigieren; der Bestätigungslink müsste nun funktionieren.

    Zu meinem Bild „Tor”

    Meine Wissenskarte war „Zentralperspektive”, und ich dachte, nun gut, in meiner Umgebung finde ich sie am leichtesten in einer Baumallee. Das war schon richtig, nur wie verbinde ich sie mit dem Thema „Spiegelungen”? So kam ich auf die Idee „Spiegelungen” freier zu interpretieren und nicht das Motiv, sondern die Aufnahme selbst zu spiegeln. Das tat ich drei Mal. Dadurch entstand das Tor in der Mitte oben und unten, „auf Erden und im Himmel”. Eine harte Ausarbeitung in Graustufen-Tontrennung, die dann wieder koloriert wurde, ergab dieses Bild, das an eine Illustration in einem alten Märchenbuch erinnert.

  5. Es ist ein Genuss, die Beiträge anzuschauen, immer wieder entdecke ich was Neues, ich sitze vor dem Monitor wie vor einer gefüllten Pralinenschachtel!
    Meine Überlegung im Vorfeld war, was ist eine Spiegelung, was ist eine Reflexion, gibt es einen Unterschied oder spielt es in der Fotografie keine Rolle? (Wo ist ein Haar, das ich spalten kann!) Für die Spiegelung mit Zentralperspektive boten sich dann die Spiegeltüren vom Badezimmerschrank an, deren Scharniere nebeneinander angeschlagen sind und die man in verschiedene V-förmige Positionen bringen und damit bis ins Unendliche Spiegelbilder erzeugen kann, wie in einem Spiegelsaal eines Barockschlosses.

    • Ich würde sagen, eine Reflexion ist eine Lichtreflexion, also die Spiegelung einer Lichtquelle, wobei ein Reflektor im Fotostudio nur eine helle Fläche hat, und kein Spiegel ist; eine Spiegelung ist die Reflexion eines detaillierten Motivs. Da muss also genug spiegelnde Oberfläche dasein, damit man erkennen kann, was sich spiegelt. Pramesh hat das allerdings auch schon wieder an die Grenze getrieben, weil sein „Spiegel” nicht glatt ist. 🙂

    • das Foto ist an einem kleinen Hafen, mit Segelbooten entstanden. Die Boote und der Steg spiegelten sich im Wasser, ich bewegte die Kamera ein paar Mal von unten nach oben.
      Ich mache ganz gerne solche „verfälschten“ Fotos, auch um bestimmte Stimmungen auszudrücken, hier das Schaukeln der Boote.

      • Danke für die Beschreibung! Ja, der Bootshafen ist für mich auch ohne Beschreibung präsent gewesen. Besonders an der kleinen Vorschau war das ablesbar. Interessant, dass manchmal kleine Größen der selben Aufnahme recht anders wirken als große.

  6. Tamino, da wir beiden die einzigen sind, die Idee hatten, in den Spiegel zu schauen, wüßte ich gerne mehr zu dem Foto und auch über Dich! Auf mich wirkt die Aufnahme so kraftvoll, spontan und mir kommt es so vor, als ob Du eine Menge Spaß dabei gehabt hast!

    • Also Tamino war sehr überrascht von einem Kommentar und mir gesagt ich soll für ihn antworten: Ja viel Spass hatte er dabei, das Foto entstand gleich als erstes, wo wir uns entschieden hatten einen Ausflug zu machen mit dem Auto. Die Überraschung war hinther groß, dass da ein Blitz ist, den hat er ja nicht gesehen beim „in den Spiegel durch die Kamera schauen“. Er fotografiert sehr gerne mit dieser großen Kamera, die er auch immer sehr gut behandelt. Selbst als er einmal kurz wütend war mit mir, seinem Vater – hat er sie kurz am Umhängeriemen herumgeschleudert sie aber dann ganz behutsam auf den Boden gelegt 😉 i.V. Pramesh

      • Dankeschön, Pramesh und Tamino, für die erklärenden Worte! Den Vorfall mit dem Kamera Herumschleudern sehe ich bei Taminos Genen als Trockenübung für Intentional Camera Movement.

  7. Das Warten hat sich wieder ausgezahlt,
    es ist jedes Monat ein highlight, sich die verschiensten Interpretationen eines einzigen Themas, zu Gemüte führen zu können. Zu versuchen, den Werdegang jedes Bildes nachzuvollziehen und mit den Interpretationen der anderen Teilnehmer bzw der Kunstschaffenden selbst, zu vergleichen.
    Ob Uli`s großartige Idee und Umsetzung der Spiegelung, die vielleicht ein Talent als Requisiteur für große Illusionisten erkennen lässt oder Marillis Umsetzung, die uns auch ein wenig hinter die Kulissen blicken und die dahinter stehende Person erkennen lässt. Sophie`s Interpretation hat mich gleichermaßen fasziniert wie verwirrt. Ich war lange Zeit fixiert auf möglicherweise surreale Darstellung eines Frauentorsos. Erst durch Sophies Erklärungen sah ich klarer und mußte erkennen, dass Gitarre nicht nur musikalisch sondern auch optisch offensichtlich in Trance versetzen können. „Last but not least“ hat uns Subhash wieder gezeigt wie komplex man Aufgabenstellungen interpretieren und umsetzen kann, Es lohnt sich also, auch über den berühmten Tellerrand hinaus zu denken und kreativ zu sein.
    Insgesamt alle Beispiele interessant, animierend und gleichzeitig Seelentröster in eingengten Zeiten wie diesen.
    Herzlichen Dank und eine schöne Weihnachtszeit RuBi

    • Tja, das bringt die Beschäftigungszeit so mit sich. Du hast täglich mit Frauen zu tun, und ich spiele täglich etwas Gitarre. Daher habe ich sofort (schon in der Vorschau-Miniatur)das Instrument als Spiegel erkannt.
      Dein Opus finde ich wieder mal sehr kreativ und wunderschön. Gerade die Unschärfe der Eiskristalle ist aus meiner Sicht wertvoll für das Bild.

      • Lieber Uli
        Die Dienste sind meine Ausrede für meine Verspätungen.
        Ich freue mich sehr uber deine Stellungnahme zu meinem letzten Beitrag und bin ebenso gespannt auf deinen Neujahrsbeitrag. es wird sicher wieder, wie gewohnt ein fotografischer Genuss.
        LG und ein neues Jahr mit anderen Vorzeichen, in allen für dich und deine Familie relevanten Themen.
        Ein photosophisches Prosit Neujahr im Vorhinein
        RuBi

  8. Für mich war dieses Monat, mit der gestellten Aufgabe, überraschenderweise, äußertst kompliziert aber dafür sehr lehrreich. da ich viel experimentiert habe,
    Spiegelungen klassisch an Wasseroberflächen, an Klavierlack, nasse Glastische, Morgensonne, Abendsonne mit Blitz und tlw. entfesselt usw…. Viele Ideen, viele Versuche, viele Enttäuschungen und Kehrtwendungen am Ende der Sackgassen. Dann führte der Zufall Regie. Eiskalter Morgen, tolle Sonne, Pfütze am Asphaltboden einer außer Betrieb stehenden Eislaufanlage. Spiegelung einer Baumkrone, die Spitze eines Haltemastens für die Akustikanlage des Eislaufplatzes und der Kondensstreifen eines Flugzeuges, das direkt auf das Mastenende sich zubewegt.
    Das Bild war lange Zeit nicht meine erste Wahl. Es gab einige andere Bilder die „netter“ wirkten. Aber irgendwie zog es mich doch immer wieder zu dem eingereichten Bild zurück. Es ist völlig spontan und ungeplant und kaum beartbeitet und hat etwas Surreales, durch den Bokehrahmen, der offensichtlich durch die kleinen Eiskristalle an der rauhen Asphaltoberfläche entstanden ist.
    Warum allerdings dieser Bokeheffekt an den Asphaltkristallen, die ja in der gleichen Ebene wie die scharfe Wasserspiegelung liegt, entstanden ist, bleibt mir ein Rätsel.
    Eine schöne Weihnachtszeit und dabei gesund und kreativ bleiben,
    wünscht euch RuBi

    • Die Spiegelung liegt nicht in der selben Schärfeebene wie der Spiegel bzw. sein „Rahmen”! Die Entfernung setzt sich zusammen aus dem Teil Kamera → Spiegel und Spiegel → Gespiegeltes. Deine Entfernungseinstellung durch Autofokus stand also vermutlich auf „unendlich”, während die Kristalle am Asphalt wesentlich näher waren. Da erreicht auch die Blende 8 für 200 mm Brennweite keine ausreichende Tiefenschärfe. Eine Einstellung auf die hyperfokale Entfernung hätte es gerade noch ermöglicht, beides scharf zu haben (sagt mein Tiefenschärfenrechner). Aber so sieht es ohnehin besser aus. 🙂

  9. Bevor das neue Thema losgeht, wollte ich einfach nochmal meine Begeisterung ausdrücken für die Dezember-Ergebnisse!

    Ich hatte ja manchmal schon zu jedem einzelnen Werk geschrieben, was mir an diesem besonders gut gefällt, diesmal bin ich einfach insgesamt überwältigt gewesen von den Ergebnissen, da so spannende, so außergewöhnliche, so kreative Bildgestaltungen.

    Wünsch Euch allen einen guten Rutsch und freu mich auf die Januar-Ergebnisse, Sophie

  10. Sophie,dein Statement wirkt zumindest so überzeugend und glaubwürdig wie auch deine Bildinterpretationen. Ich kann dir nur beipflichten. Es ist immer wieder spannend wie gestellte Aufgaben verschieden interpretiert und umgesetzt wrden.
    das macht Lust auf mehr.. Bin schon gespannt uf die umgesetzten Ideen wie man Verflossene Zeit bildlich darstellt.
    Ich denke ein interessantes neues Jahr liegt vor uns und gibt schon jetzt Grund zur Vorfreude.
    In diesem Sinn schon ein photosophisches kreatives Neujahr 2021 mit völlig kontroversen Vorzeichen zu 2020.
    Es freut sich auf schöne fotographische Ideenverwirklichungen und ein gesundes neues Jahr.
    RuBi

  11. Auch ich möchte kurz vor knapp noch was mitteilen.
    War ich bisher meistens im Freien auf der Suche nach Motiven, aber sicher immer nach solchen, die sich von alleine präsentieren, habe ich diesmal den Weg der Motivkonstruktion gewählt, für mich Neuland. Umso überraschter war ich, dass fast alle anderen ihre Motive diesmal im Freien gefunden haben bzw. im Haus vorfanden. Und es sind allesamt BIG PICTURES daraus entstanden, meine Hochachtung und meine Freude dafür/dabei! Ich kann keinen klaren Favoriten ausmachen. Als Hobbygitarrist spricht mich natürlich Sophies Motiv am meisten im Bauch an, aber was die Qualität der Aufgabenlösungen anbelangt, sind alle TOP (wie auch Sophie schon mitteilte).
    Ich freue mich auf die nächste Runde im nächsten Jahr und wünsche euch allen ein angenehmes Hinübergleiten in letzteres – es muss ja nicht immer gerutscht werden.
    Liebe Grüße aus Schlag 3 sendet
    Uli K.
    (der bisher leider noch kein Angebot als MagieRequisiteur bekommen hat…)

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