„Gespenster” in Kirchberg/Wagram

Gespenster sind wir, Gespinste, Hirngespinste. So werden wir gedacht. Die Welt ist groß, und wir sind ein Teil von ihr, eingewoben, ob wir wollen oder nicht. Und es zeigt sich, dass ohne dieses Gewebe nichts bleibt, das hervorgegangen wäre aus dem Allgegenwärtigen, Alleinen. Was wir sehen, ist Gespinst; was ist, ist Gespenst. Wer aber sieht, und ist nicht … hervorgegangen?

Ich freue mich auf meine Teilnahme an der Ausstellung

„Gespenster”

Subhash: „Positionierung #5780-83”

„Positionierung #5780-83”, 2017 (getonte Cyanotypie, Ausschnitt)

Stella Antares | Eva Bakalar | Cornelia Caufmann | Michael Endlicher | Clemens Feigel | Rainer Friedl | Klaus Hollauf | Gabriele Lehner | Doris Libiseller | Norbert Maringer | Walter Maringer | Gerald Nigl | Margareta Weichhart-Antony | Irena Ráček | Bettina Reitner | Cynthia Schwertsik | J. F. Sochurek | Subhash | János Szurcsik | Gerlinde Thuma | Andy Wallenta | Christoff Wiesinger

Ort | Kunst Kultur Kirchberg am Wagram
Marktplatz 27, A-3470 Kirchberg am Wagram

Donnerstag, 9. März um 18 Uhr | Vernissage
Begrüßung: Franz Aigner (Obmann, Kulturgemeinderat)
Zur Ausstellung: Wolfgang Giegler (Kurator)
Wein vom Weingut Greil (Unterstockstall)

Die Ausstellung ist geöffnet | 10.3. – 15.4.’23
Öffnungszeiten: Sa 11-13 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. +43 676 6506990 oder wg@kunst-kultur-kirchberg.at

Donnerstag, 16. März um 18 Uhr | Buchpräsentation & Lesung
Milan Ráček stellt seinen neuen Roman „Die Gespenster des Professor Kreps” vor.

 Aufrufe dieser Seite: 1.782

↓ Ähnliche Artikel

  • Prager Fotografie (Teil 3 – Jan Reich)
    Eine große Retrospektive ist dem tschechischen Fotografen Jan Reich gewidmet, der vor 3 Jahren verstorben ist: Über 420 Fotografien kann man in einem Seitenflügel der Prager Burg noch bis in den Sommer sehen (Plakat links). Seine Frau Jana Reichová kuratierte diese Ausstellung. Reich fotografierte in Schwarzweiß mit einer alten Holzkamera, die er vom berühmten Josef Sudek geerbt hat, Weiterlesen
  • Wann Kunst nicht von Können kommt
    «Alba»: nicht gekonnt? Im Nationalsozialismus war man sich sicher, dass es Zweck der „entarteten Kunst” sei, den „angeborenen Schönheitssinn des deutschen Menschen zu ertöten” und „das auch politisch angestrebte Chaos” zu verwirklichen. Wessen Kunst nicht vom Können, wie es die Nationalsozialisten anerkannten, käme, der „verkörper[e] die mit künstlerischen Mitteln unterstützte Volksverdummung”. 1) Auch heute noch hört man dieses Weiterlesen
  • Bedrohliche Technik
    … Dann noch zu hören, dass diesen Ort des öfteren Selbstmörder*innen für ihren letzten Schritt wählen, bestätigt das leise Grauen nur mehr. (Fotografie von Subhash) Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert