Der liebliche Rittersporn
Über „Im Fluss”
Wer möchte nicht „im Fluss” sein, im „Flow”, wo alles leicht von der Hand geht, alles zusammenpasst, alles zu unserem Besten läuft, wir ein geschmeidiger Teil des Geschehens sind? – Aber ist das wirklich so, dass wir nur dann am Fluss des Geschehens teilhaben, wenn alles passt? Wenn uns die Welt gefällt? Ist es nicht gar ziemlich überheblich zu glauben, man (oder frau) könne auch nicht im Fluss sein? Gibt es überhaupt ein Wesen „Ich”, das der Umgebung, der (Um-) Welt gegenüber steht? Eigenständig sozusagen? …
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Lichtnahrung
Im Fluss
Heute morgen …
… als es noch nicht so heiß war, fuhr ich mit dem Fahrrad über Stock und Stein die Thaya entlang. Im Fahrradkorb das Stativ und eine Thermoskanne Tee, über die Schulter gehängt die Fototasche mit drei Objektiven. Ich glaube, dem Tee ist dieses Bild zu verdanken, denn ohne ihn hätte ich mir vielleicht nicht genug Zeit gelassen um den Blütenstand der Gräser zu bemerken:
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Neuerscheinung Buch «Volando»
Ein neues Fotobüchlein ist in einer kleinen Auflage erschienen: «Volando» zeigt die Bilder der Diashow «Volando» ausgenommen die der zweiten Serie (Hochformate).
Die Aufnahme «La flor de fuego moribunda»
Diese Fotografie hat außer der Standardausarbeitung nur mehr eine Drehung um 180° erfahren. Die für die Bildwirkung entscheidende Arbeit wurde schon bei der Aufnahme geleistet. Das Wichtigste: die Lichtsetzung, die durch zwei Systemblitze vorgenommen wurde. Ich musste also ohne Einstelllicht auskommen. Die Wirkung konnte ich mir nur vorstellen und dann mit Hilfe von Probeaufnahmen feinjustieren. Die Bildkomposition wurde durch die Verwendung eines Stativs mit improvisierter Makroschiene erleichtert.
Hier ein kurzes Making-Of dazu: …
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La flor de fuego moribunda
Ausstellung „Mödlinger Architekturen”
Einladung zur Ausstellungseröffnung
Mödlinger Architekturen
mitSophie Dvořák, Larissa Leverenz, Martina Montecuccoli, Fabian Patzak, Deborah Sengl, Norbert Stock, Subhash und Desislava Unger
Samstag, 30. Mai 2015, 18 Uhr
Einführung: Wolfgang Pichler, Kurator
Eröffnung: KommR Ferdinand Rubl, Vizebürgermeister und Dr. Karin Wessely, Kulturstadträtin Weiterlesen
Inspiration und Handwerk
Für alle …
Die allermeisten Beiträge dieses Fotoblogs sind allgemein zugänglich. Über die Schlagworte und die Kategorienwahl in der Seitenleiste lässt sich Übersicht und eine gewisse Ordnung in die Themen bringen.
… und für Mitglieder
Für die, die es genauer wissen und tiefer in die Materie eindringen wollen, sei es künstlerisch oder handwerklich, oder Fotograf*innen, die sich weitere Inspiration holen wollen, gibt es zusätzlich den Mitgliederbereich (Beispiele siehe unten). Der Zugang ist jeweils für ein Quartal (also drei Monate) käuflich zu erwerben. Dadurch wird meine Arbeit an diesem Blog unterstützt. Das bedeutet aber nicht, dass man und frau nach Ablauf des Quartals die in ihm erschienen Beiträge und Tutorials nicht mehr lesen kann. Der Zugang bleibt bestehen, solange dieses Fotoblog bestehen bleibt. Die Beschränkung bedeutet nur, dass Mitglieder-Beiträge, die außerhalb der gekauften Quartale geschrieben wurden, nicht gelesen werden können. Ist ein Abonnement abgelaufen, bekommt man oder frau keine neuen Artikel geliefert, aber das, was gekauft wurde, kann auch weiter verwendet werden. Wie bei einem Zeitschriftenabonnement ja auch. Weiterlesen
Mein RAW-Workflow (Teil 3)
Farb- und (getonte) Graustufenversion des selben Bildes
Hier kommt nun Teil 3 der Serie über meinen RAW-Entwicklungs-Arbeitsablauf. Teil 1 (öffentlich zugänglich) beschäftigte sich mit grundlegenden Dingen wie Import, Verschlagwortung und Grundeinstellungen, Teil 2 mit Entrauschung, Schärfung, Teiltonung, Objektivkorrekturen und dem Bedienfeld „Effekte”. Der dritte Teil behandelt ein Thema, das kreativ wie kaum ein anderes sein kann: die Graustufenumwandlung, vulgo „Schwarzweißentwicklung”.
Manche behaupten Schwarzweißfotografie sei per se künstl(er)i(s)ch, weil sie von der Farbe abstrahiere und keine Entsprechung im natürlichen Sehen des Menschen habe. Das ist natürlich Unsinn, denn jede*r, die oder der schon einmal in der Nacht im Wald unterwegs war, weiß, dass das menschliche Sehen bei wenig Licht zum bloßen Sehen der Helligkeit tendiert, Farben werden blasser und schließlich kaum mehr erkennbar. Das Schwarzweißsehen ist also durchaus auch ohne Fotografie oder Video ein Teil der menschlichen Wahrnehmung.
In der Analogfotografie beeinflusste die Wahl des Films, der Entwicklung, des Papiers und dessen Entwicklung wesentlich das Ergebnis. Dazu kamen noch verschiedene Filter, die bestimmten Farben hellere Töne zuordneten und anderen dünklere als ohne Filter. Das war auch nötig, denn nur so ist es möglich, unterschiedliche Farben mit der selben Luminanz unterschiedlich wiederzugeben. Diese Möglichkeiten haben digitale Fotograf*innen auch – und viel mehr. Und die meisten wiederum die, die ihre Bilder selbst ausarbeiten. So wie das schon immer war.

Oben die Farben in SW ohne (analoge oder digitale) Filter, unten mit Grünfilter
Die Graustufenausarbeitung in Adobe Camera RAW (ACR; Teil von Photoshop und Lightroom) sei im Folgenden samt Tonung anhand eines der letzten Prag-Bilder Schritt für Schritt gezeigt: Weiterlesen
Prager Fotografie (Teil 5 – Menschenmassen)
An einem Samstag im Frühling in Prag, erschlagen von den Menschenmassen, bleibt nur entweder eben diese zu fotografieren, der Blick nach oben oder der auf Details. Weiterlesen
Schnecke mit Blitz
Man tut sich leichter bei Makroaufnahmen mit einem Blitz. Er erlaubt kürzere Belichtungszeiten bei relativ kleiner Blende und damit mehr Tiefenschärfe. Wenn sich das Objekt nicht bewegt (Wind!), dann ist ein komfortables Arbeiten möglich. Ein Stativ ist dennoch zu empfehlen, denn es erlaubt haargenaues Setzen der Schärfeebene und erleichtert eine überlegte Komposition. Hier möchte ich zeigen, wie ein entfesselter Systemblitz mit einem kleinen Aufheller auf simple Art gute Möglichkeiten der Lichtsetzung erlaubt.
Ein Funkauslöser für den möglichst in der Stärke regelbaren Blitz ist eine gute Sache. Der Blitz kann dann auf einem Ständer oder einem zweiten Stativ aufgeschraubt positioniert werden. Blitz und Blitzauslöser sind sehr günstig zu haben, wenn man auf TTL verzichtet. Der Yongnuo-Blitz YN560-II ist sogar von Haus aus slavefähig, d.h. Sie könnten ihn beispielsweise auch über einen in der Kamera eingebauten Blitz auslösen (Leistung möglichst stark drosseln). Die Funkmodule funktionieren bei mir klaglos (wobei ich ein älteres Modell von Yongnuo verwende).
Hier folgt die Aufnahme erst ohne Reflektor (Aufheller), dann mit größerer und schließlich mit kleinerer Entfernung Reflektor/Objekt. Das Bild am Artikelanfang wäre das zweite in dieser Serie, bereits mit Reflektor, aber mit dem größten Abstand zum Motiv und damit der geringsten Wirkung. (Das Licht – auch das reflektierte – nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab!) …
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