Kategoriearchiv: Fotografie
Winterdämmerung
Wenn man von der Sonne hervorgelockt, bei uns im Waldviertel spazieren geht, dann merkt man schon, dass der Winter nicht vorbei ist. Der Wind ist kalt und scharf, und nur dort, wo er nicht weht und die Sonne wärmen kann, dort ist es angenehm, und man bekommt die erste Ahnung vom Frühling. Es wird noch dauern, aber es wird langsam …
(Aufnahmen mit Infrarot-Kameraumbau) Kommentieren →
Die der Kälte trotzen
Wenn es draußen bitterkalt und schon wieder finster ist, man sicher keine Lust hat, Langzeitbelichtungen abzuwarten und anschließend das angefrorene Stativ wieder loszueisen, dann macht man es sich beispielsweise im gut geheizten Seminarraum gemütlich und probiert Lichtsetzungen für Portraits.

Foto: © Alexander Graffi
Wie Wirklichkeiten in Geras spielen können
Nun ist der erste Workshop in diesem Jahr im Prämonstratenser-Stift Geras auch schon vorbei. Wir hatten eine feine Gruppe und viel Freude am Durchbrechen von Gewohnheiten. Es war sehr kalt, aber es gab viel Sonne und einen warmen Seminarraum. Den braucht man in einem echten Waldviertler Winter auch. Weiterlesen
Nur das Licht macht den Unterschied!
Licht ist das Um und Auf der Fotografie. Das ist eine banale Feststellung, was nichts daran ändert, dass man sie nicht wichtig genug nehmen kann. Licht beeinflusst die Stimmung eines Bildes: Es kann dramatisch oder sanft, hart oder weich, gleichmäßig oder punktuell sein, und es kann verschiedene Farben annehmen. Es erzeugt Schatten oder beinahe keine, es ist duftig oder bleiern und alles dazwischen.
In der Portraitfotografie unterstreicht es bei gekonnter Anwendung den Aspekt des dargestellten Menschen, den der Fotograf bzw. die Fotografin hervorheben möchte. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um natürliches Licht oder Kunstlicht handelt. Die Richtung, die Art, die Farbtemperatur, alles spielt eine Rolle. Um das Licht für Portraits zu erforschen, gibt es eine große Hilfe: Weiterlesen
Routine und Kreativität
Wenn man so will, kann man zwei Hauptrichtungen der Fotografie unterscheiden: Da wäre auf der einen Seite die dokumentarische Fotografie und auf der anderen die abstrakte, also die, die sich selbst zeigen und nicht auf etwas anderes verweisen will. Genauer differenziert hätten wir auf der Seite des Dokumentarischen diejenigen, die versuchen möglichst genau und nüchtern wiederzugeben, was vor ihnen liegt, und die anderen, die zeigen möchten, was sie angesichts der Szenerie empfinden. Auf der Seite des Abstrakten finden wir die, die sich inspirieren lassen auf der fotografischen Pirsch und andrerseits die, die aus der handwerklichen Beschäftigung mit dem Medium ihre Bilder ableiten. Weiterlesen
Wintermorgen am Brühlteich
Am Brühlteich, Schwarzenau, Waldviertel
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Wintermorgen
Weihnachtsgeschenke abzugeben!
In 14 Tagen ist Weihnachten, falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten. Und wenn Ihnen noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk fehlen sollte, dann hätte ich da was, vorausgesetzt bei der oder dem zu Beschenkenden handelt es sich um jemanden, die oder der gerne fotografiert. Womit, ist zweitrangig, denn mein Angebot passt sowohl für Profis, als auch für Amateur*innen. Ob mit Handy oder Fachkamera, mit EVIL oder analoger Spiegelreflexkamera, mit Lochkamera, Lomo oder der neuesten Vollformat-Nikon, alles ist brauchbar, alles wird benützt und kann helfen, ihre (oder seine) Routine über den Haufen zu werfen. (Es ginge ja sogar ohne Kamera …) Weiterlesen
Ein produktiver Tag
Heute war ein produktiver Tag. Auch ein kreativer. Ich war sehr früh auf und daher ohne Mühe bei Sonnenaufgang schon unterwegs. (Im Winter ja keine so große Kunst.) Ich wiederhole mich: Das lohnt sich! Das Licht ist außergewöhnlich, die Farben nicht so wie gewohnt. Die Luft ist klar (oder auch feucht und neblig), und heute war es kalt, ein paar Grad unter Null. Weiterlesen
Leonard Cohen ist tot
Wahrscheinlich wisst ihr Leser*innen dieses Fotoblogs, dass Leonard Cohen am 7. November dieses Jahres gestorben ist. Er war darauf vorbereitet, hat sein Leben aufgeräumt und zu Ende gebracht, so gut es eben ging, und auf seiner letzten CD „Hier bin ich, ich bin bereit” gesungen. – So möchte ich auch gehen.

L. C. ist tot
Regentage im Waldviertel
„Jänner im Waldviertel: grau, nass, kalt, neblig, bestenfalls noch kälter, dann aber auch Schnee …” Und da soll man einen Foto-Workshop besuchen? –
So könnte man denken, aber es gibt kein schlechtes Wetter zum Fotografieren: Kälte bedeutet klare Luft und knusprige Details, Nässe gibt kräftige Farben, Nebel lässt einen wunderschön mit Luftperspektive arbeiten, Schnee reduziert Bildelemente auf wesentliche Formen, trübes Wetter liefert ganz weiches Licht …
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Peter Natterers neue CD „Works”
Ich freue mich, dass vor kurzem die neue CD „Works” des niederösterreichischen Jazz-Saxophonisten Peter Natterer erschienen ist und ich zwei Fotos für Cover und Rückseite beitragen konnte. Er hat sich für die Titelseite ein Bild der Reihe «Petragua» ausgesucht und für die Rückseite eines der Serie «Mármara». Weiterlesen
„I hired a contract killer” („Vertrag mit meinem Killer”)
Unlängst habe ich nach Jahren den alten Aki Kaurismäki-Film „I hired a contract killer”, eine Krimi-Tragikomödie und Hommage an den film noir aus dem Jahr 1990, wieder gesehen. Er ist wunderschön fotografiert. Eine große Empfehlung also an Fotograf*innen, die sich von einem Kameramann, Timo Salminen, inspirieren lassen wollen! Weiterlesen





























