Darth Vader und die Eisbären

Der Foto-Workshop am Samstag zeigte uns das Waldviertel, wie man es sich vorstellt: Schneefall, kalt, diesig (und ein bisschen mystisch, wie es die Werbung verspricht) mit einem streckenweise recht wilden Fluss. Ich muss zugeben, ich wäre hinterm Ofen sitzen geblieben, wenn es nicht diesen Termin gegeben hätte. Und ich hätte was versäumt: Es war nicht so kalt, sondern gerade richtig, so dass der Schnee trocken war. Der Wind war sehr mäßig und der Schnee nicht zu hoch, so kamen wir auch im Wald gut durch. Ja, beim Objektivwechsel mussten wir aufpassen, dass es uns nicht in die Kamera schneit und die Frontlinsen waren immer in Gefahr nass zu werden. Spritzwassergeschützten Kameras und Objektiven machte das Wetter nichts aus.
Subhash: «El miraje #4554»

| Kamera: Olympus E-5 | Brennweite: 100 mm (Kleinbildentsprechung: 200 mm) | Verschlusszeit: 1/5s | Blende: ƒ/10 | ISO: 200 | Aufgenommen am 15. Dez. 2018 | Urheber: Subhash |

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Piedras

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Farbe, Form und Linie

Farbe, Form und Linie sind wesentliche Elemente jedes Motivs und Bildes. Selbstverständlich gibt es noch andere, wie z.B. Textur, aber auf diese wollte ich zu Gunsten der drei genannten einmal verzichten. Durch eine spezielle Aufnahmetechnik ist es möglich, auch Fotografien auf diese grundlegenden abstrakten Eigenschaften zu reduzieren. So eine Beschränkung lässt einen bewusster als sonst darauf achten, wie das „optische Gewicht” der Bildelemente zusammenspielt. Keine Details lenken davon ab. Weiterlesen →

Cyanotypien sind nicht wiederholbar

Eine Cyanotypie ist nicht exakt wiederholbar, jede ist ein Unikat. Wird sie auch noch getont, ist es noch schwerer eine ähnliche Anmutung zu erreichen wie beim vorigen Mal. Einige Zeit gelang es mir, beinahe neutralgraue „Drucke” herzustellen, aber dann änderte sich irgendetwas, das Papier, die Chemie, die Umgebungstemperatur, die Wasserhärte, … und die Tonung griff nicht mehr so richtig an. Doppelte Dosis, das Bleichen anpassen, länger, kürzer belichten: nichts half. Obwohl ich genaue Aufzeichnungen über den Ausarbeitungsprozess führe, ist es mir nicht möglich, gewohnte Ergebnisse auf die gewohnte Art zu erreichen. Die neutralgrauen Cyanotypien sind anscheinend vorerst einmal Geschichte, was mich betrifft. Und dann war auch noch mein Lieblingspapier plötzlich nicht mehr erhältlich. Längere Suche im Internet führte noch zu ein paar übriggebliebenen Blöcken, aber jetzt scheint Schluss zu sein. So musste ich mich auf die Suche nach neuem Material machen. Nach drei Tagen Testen bin ich erst einmal mit der Papiersuche zu Ende gekommen.
Cyanotypie-Tests Weiterlesen →

Portrait MMMaria

Als Leiter des Portrait-Workshops am letzten Samstag habe ich im Studio nicht fotografiert um den Blitzfunk nicht zu blockieren, hier aber noch zwei Aufnahmen bei vorhandenem Licht, die erste wieder mit dem Petzval 85 mm f/2.2 @ f/4, die zweite mit dem Zuiko 35-100 mm f/2 @ 100 mm und f/2:
Subhash: „Mmmaria #3311” Weiterlesen →

Electric Orpheus Academy

Nahe Rapottenstein im Waldviertel (NÖ) befindet sich eine Hochburg elektroakustischer Musik, die Electric Orpheus Academy. Musik, die Ohren und Geist öffnet, wird dort erarbeitet und zu Gehör gebracht. Anlässlich des Konzerts am 7. Juli ’18 entstanden ein paar fotografische Arbeiten:


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Portraitfotografie

Portrait-Fotografie erfordert hohe Kunstfertigkeit. Alle, die einmal versucht haben, ihre Liebsten ins Bild zu setzen, wissen, dass es nicht einfach ist, ein gekonntes Portrait zu arrangieren. Am allerwichtigsten ist dabei der gute Kontakt zwischen Fotograf*in und Modell, besonders dann, wenn es sich um Leute handelt, die nicht gewohnt sind, fotografiert zu werden und es auch nicht mögen. (Und das sind die meisten.)
Im klassischen Portrait besteht die Aufgabe für die Fotografin oder den Fotografen darin, eine Pose zu arrangieren, die das Modell in einer natürlichen Ansicht zeigt und nicht steif oder gar gezwungen wirkt.

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