Wie alle Abbildungen ist auch das Foto immer ein Hinweis, ein Fingerzeig „Schau mal das da, schau mal hier”. Im Mittelalter war Bildung einer elitären Klasse vorbehalten: dem Klerus und dem Adel. Dem Volk, das damals bis auf wenige Ausnahmen weder lesen noch schreiben konnte, erklärte man die Welt und vor allen Dingen Gott über Bilder. Selbstverständlich streng im Sinne des Erzählers, wurde eine Manipulation der Betrachter vorgenommen, was damals nicht sehr schwer war. Weiterlesen
Angemessen belichten
„Licht ist genug”, schrieb ich in meinem letzten eBook, und Licht ist auch das wichtigste an der Fotografie. Die richtige Belichtung, das heißt diejenige, die Ihre Auffassung des Bildes am besten ausdrücken kann, ist essentiell für seine Wirkung.
Wie jede*r etwas fortgeschrittene Fotograf*in weiß, gibt es vier Möglichkeiten auf die Belichtung Einfluss zu nehmen: Weiterlesen
Tomar los colores
Abstraktion muss nicht Ungegenständlichkeit bedeuten. Nahaufnahmen oder Makro-Aufnahmen, besonders solche mit weit offener Blende, haben das abstrahierende Element durch die minimale Tiefenschärfe schon in sich. Es bleiben wenige Millimeter oder sogar nur Bruchteile von Millimetern, die einen scharfen Eindruck des Motivs vermitteln. Weiterlesen
To reach for the sky
Blick aus dem Fenster: Baum, Mond, Venus Weiterlesen
Frágil
Frágil (Waldrebe) Weiterlesen
Vom Etwas zum Nichts und zurück
Ich glaube an den aufregenden Gedanken, dass Fotografie etwas zeigen kann, das noch nie gesehen wurde. Nicht nur fremde Gegenden und seltene Tiere, winzig kleine oder schrecklich große Dinge, auch Dinge beispielsweise, die auf ihrem Schreibtisch liegen, und die Sie so noch nie gesehen haben und vielleicht auch nie sehen würden. Ich glaube Fotografien aufnehmen zu können, die Unerkanntes zeigen und die nie jemand anfertigen wird, wenn ich es nicht tue. Und ich weiß, dass man seine Welt bereichert, wenn man das ganz Gewöhnliche nicht mehr auf altbekannte und langweilige Art wahrnimmt, sondern es schafft, neu hinzusehen. Weiterlesen
Bilder aus den Anden und der Karibik
Tintenstrahldruck auf Fotopapier, 30 x 40 cm (Bildgröße) um 45,– € Weiterlesen
You can not do it
Der Kanadier David duChemin hat in seinem Blog unlängst wieder einmal aufgewärmt, was hierzulande als „amerikanischer Traum” bekannt ist. So sehr ich ihn als Fotografen schätze: Ich hätte nicht gedacht, dass er mit dieser dummen, alten Geschichte daherkommt.
Arbeit ist immer historisch und kollektiv. Was immer man tut, man baut auf der Leistung anderer auf. Ohne andere Menschen gäbe es weder eine einzige Fotografie, noch irgendeine*n Fotograf*in. Der eigene Anteil an dem, was man schafft, ist verschwindend gering verglichen mit der Masse an gemeinsamer Arbeit, die in ihm steckt.
Kalt
Wer sich jetzt nicht wärmen kann, ist arm dran, und Obdachlosigkeit bedeutet unter Umständen Lebensgefahr. Hilfe ist notwendig. 1) Weiterlesen
Von Caracas nach Cartagena
Kreative statt absurder Arbeit
Man müsse versuchen Arbeit wieder zu einer kreativen Lebensäußerung werden zu lassen, das war in etwa die Antwort des Venezolanischen Künstlers Luis Britto Garcia auf meine Frage, wie man den neoliberalen Vormarsch in Europa behindern könne. Arbeit als schöpferischer Akt – wie weit sind wir doch meist davon entfernt! Blinde Leistung wird noch immer hochgehalten, sich mit Haut und Haaren einem Betrieb zu unterwerfen als Schritt zum Selbständig-Werden verstanden, trotz Überproduktion wird mehr und mehr gearbeitet, und dabei werden lebenswichtige, aber nicht kaufkräftige Bedürfnisse ignoriert: Der Beruf als absurde Veranstaltung … Weiterlesen
Fotografieren, was man nicht sehen kann
Die letzten Wochen habe ich an meinem neuen eBook gearbeitet und bald wird es so weit sein, dass man es hier downloaden kann. Diesmal wird’s um Abstrakte Fotografie gehen, ein spannendes Thema!
„Abstrakt” bedeutet ja nicht nur „ungegenständlich”, sondern ebenso das Weglassen von Einzelheiten und das Überführen auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Sagt Wikipedia. In der Kunst bezeichne „Abstraktion einerseits die mehr oder weniger ausgeprägte stilistische Reduzierung der dargestellten Dinge auf wesentliche oder bestimmte Aspekte.” Also z.B. den Wald wieder trotz lauter Bäumen sehen. – Ja, und andererseits? – Andererseits bezeichne Abstraktion Strömungen in der Kunst, deren Merkmal die völlige Abwesenheit eines Gegenstandsbezuges sei. 1) Womit wir wieder bei meinem neuen eBook sind, denn darin zeige ich zumindest zwei Fotografien, denen jeder Gegenstandsbezug komplett fehlt. Spannend, nicht? Denn es gibt ja genug Leute, die es für ausgeschlossen halten, dass man etwas fotografieren könne, „das nicht da ist”. Weiterlesen
Gratis Foto-eBook „Naturfotografie”
Nach „11 Ways to Improve Your Photography” hier ein Portfolio, ebenfalls gratis als PDF zum Download. Weiterlesen
Jazz mit Lensbaby
Als ich Wolfgang Puschnig zum ersten Mal live hörte (mit Jazzband und den „Amstettner Musikanten”), war ich begeistert. Ich hatte nicht mit diesen erfrischend ungewöhnlichen Stücken von „Alpine Aspects” gerechnet, war von den schrägen Volksmusikzitaten, der Virtuosität der Amstettner und dem weichen Flügelhorn von Herbert Joos hingerissen. Seitdem lasse ich mir kein Konzert, das für mich erreichbar ist, so leicht entgehen. Weiterlesen
Archaisch, zärtlich
Dieses Bild braucht ein größeres Format und einen dunkleren Hintergrund, daher stelle ich es hier nur als Voransicht ein, und Sie müssen es anklicken um es besser sehen zu können.
Wie ein Lebewesen aus den Urzeiten der Erde erschien mir diese bisher scheinbar so vertraute Zimmerpflanze. Alt, düster, derb, mächtig und von etwas herber Schönheit. Und doch gibt es auch Elemente der Zärtlichkeit, der Eleganz, des Tänzerischen; wie es vielleicht bei einer ehemaligen Baletttänzerin im Greisenalter mit all ihren tiefen Falten und ihrer Anmut der Fall sein könnte. Weiterlesen


















