Eis

Nicht ganz einfach zu fotografieren ist ein Block Eis. Aber mit etwas Geduld und einer adäquaten Ausarbeitung kommt die Kälte und Härte spürbar ins Bild.
Subhash: „Eis #1686”
Subhash: „Eis #1687”
Die Ausarbeitung in Lightroom umfasste Folgendes:
Da ich immer „to the right” belichte, wurde als erstes die Belichtung deutlich vermindert. Danach der Kontrast relativ stark erhöht, die Weiß-Beschneidung festgelegt, auch die Lichter aufgehellt (oberes Bild: +13) bzw. vermindert (unteres Bild: -33) und die Klarheit auf +100 gesetzt. Die Gradationskurve senkt die Mitten etwas ab (beim unteren Bild hebt sie den Schwarzpunkt auf 8,6% an), der Weißabgleich wurde kühler eingestellt. Am Schluss wurde die Sättigung noch ein bisschen vermindert (-4) und mit wenig Maskierung und starken Details geschärft.
Hier die Bilder, so wie sie aus der Kamera kamen:
Das Bild „Eis #1686” ohne Ausarbeitung „out of cam”
Das Bild „Eis #1687” ohne Ausarbeitung „out of cam”
(Eine Aufgabe des Fotografischen Salons im März ’18.)

 Aufrufe dieser Seite: 4.840

↓ Ähnliche Artikel

  • Like Stalker
    Drei Fotografien von Veronika Wandl, die an Andrej Tarkowskijs „Stalker” erinnern. Weiterlesen
  • Mehr (getonte) Cyanotypien
    Das alte Edeldruckverfahren „Cyanotypie” auf schwerem Aquarellpapier hat seinen eigenen Reiz. Weiterlesen
  • Mangold
    Subhash: «Acelga» Es wird Zeit wieder etwas Farbe zu zeigen! Alle letzten Beiträge brachten getonte Graustufen- oder zumindest monochrome Bilder. Ich mag Graustufen-Umsetzungen, und Farbe ist ja oft tatsächlich entbehrlich in meinen Bildern. Manchmal aber ist sie das tragende Element. Rot leuchten die Stängel des Mangold in der Abendsonne. Ein Bild aus dem „Garten der Generationen”, Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert