Stbp – „Kleines ganz groß”

Wir haben einen neuen Teilnehmer: Hubert. Willkommen!

11 Ergebnisse der siebenten Runde unseres Projekts „See the bigger picture” liegen nun vor. Ein Teilnehmer setzt aus, ein Nachzügler kam spät noch dazu.

Die Vorschauen bitte anklicken, um die Fotografien größer zu sehen!
Die zugehörigen „Wissenskarten” sind jeweils angegeben.

„Kleines ganz groß”


Gerne wieder Erläuterungen, Fragen, Making Ofs über die Kommentarfunktion.

Die nächste Karte hat RuBi gezogen;
die achte Aufgabe lautet: „Verschlossen” (Aufgabenkarte A32)

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38 Gedanken zu „Stbp – Kleines ganz groß

  1. Sehr originelle „Konstruktionen“ wieder!
    Bei mir ist die Symmetrie leider nicht so ganz gegeben, da ich den Arm dabei lassen wollte. Es gibt auch eine Aufnahme ohne Arm, aber die fand ich viel weniger plastisch. So trägt Subhash den „Bonsai“ spazieren 😉

  2. @ Subhash:
    Ganz feine Idee, wia’s des g’mocht hosd taradi gean wißn, woarschäinle mida duhznd Ehmnen…

    @ Sophie:
    Scheint mir auch eine Collage zu sein. Wundervolle Stimmung, die Stille UND Ruhe in Kombi mit Dreieckspannung ausstrahlt. Grandios!

    @ Iris:
    Die Baumsymmetrie reicht doch völlig aus, die Bonsai-Illusion kommt mit Arm eh gut ‚rüber, bringt sogar angenehme Spannung ‚rein. Superschön!

    @ Hubert:
    Wow, was für ein Einstand! Hast während der halben Minute Belichtung leicht a poarmoi am Suhmrah’l draht? I hob jo gwusst, dast in dera Grupm do guad aufkom biesd…

    @ RuBi:
    Und wieder ein Meisterwerk! Pisa ist halt zu weit weg, Krems tut’s auch, wie man jetzt sieht und (schwarz-) weiß, wobei fast negativ mal wieder sehr positiv wirksam sein kann… Bin überhaupt nicht überrascht.

    @ Jayme, Robert, Marilli & Hertha:
    Wie schön, dass auch ihr mit geringer Tiefenschärfe arbeiten musstet, da fühle ich mich nicht so alleine von der Physikotechnik verlassen! Jayme: Whose are the stockings which we see?

    @ Jayme & Robert:
    Uns dreien ist der Farbkontrast echt gelungen, wie ich finde. Nicht nur Rot-Grün, sondern auch anders/mehr. Originalität bei der Motivwahl wird bei niemand kann von uns vermisst werden, wie bei allen anderen biggerpictureseeing-people auch.

    @ Nicole:
    Photo Of The Month; ich wäre froh, wenn ich so was hinbekommen hätte! Einnach genial. Ich vernute, das war kein „First Shot“, wenn doch, dann noch genialer. Bin so oder so begeistert!

    @ Marilli:
    „Groß ganz klein“ ist nicht minder spektakulär, das Spiel der Wirklichkeit ist dasselbe. Zauberhaft!

    Alles in Allem – ich fühle mich berauscht von den Beiträgen und sende auf diesem Weg ein großes DANKE an alle EinsenderInnen.

    À propos alle: Was ist mit Pramesh?

    • Lieber Uli! Nein, keine Collage, das muss ich gleich anmerken;-) Ich wollte ein „echtes“ groß/klein/klein/groß-Setting hinbekommen und hab in Anbetracht meines absoluten Lieblingsthemas „Spannnung im Dreeick“ (das ist ironisch gemeint, falls man’s nicht merkt;-), ewig überlegt, wie ich das ohne helfende Hände hinbekommen kann… Die Geistesblitz kam mit der Idee einer Glasscheibe…;-)

      Danke für Dein feedback!!! Ich lass mir noch ein bißchen Zeit mit Betrachten der spannenden Ergebnisse und werde mich sicherlich nochmal zu Wort melden;-)

      Viele liebe Grüße an Dich und Euch alle, Sophie

      • Dafür, dass es dein absolutes Lieblingsthema ist, hast du es beide Male sehr elegant bespielt. Mal mit, mal ohne Glasscheibe, mal „en nature“, mal „arrangé“, mais toujours excellentement!
        LG Uli K.

        • Danke, lieber Uli, für Deine anerkennenden Worte! Das freut mich! Wollte schon abspringen bei dem Thema… Sehr gerne hätte ich eine richtige optische Täuschung hinbekommen, aber dafür war ich dann doch nicht kreativ genug… Auch habe ich mich nicht getraut, mit einer Glasscheibe durch die Gegend zu laufen, um evtl. noch passendere Hintergründe zu finden – so ist es eben bei diesem häuslichen Stillleben geblieben… Ganz liebe Grüße! Sophie

          Ps. Kann noch jemand etwas zur Schärfe sagen? Da hab ich mir auch schwer getan, das hinzubekommen, dass wirklich alles scharf ist…

          • „Kann noch jemand etwas zur Schärfe sagen? Da hab ich mir auch schwer getan, das hinzubekommen, dass wirklich alles scharf ist…”

            Ja, das ist die Herausforderung bei diesem Thema: die Tiefenschärfe. Man kann ja nur Kleines groß bekommen, wenn man relativ nahe herangeht, und dann muss aber auch noch der Hintergrund scharf sein, um die Darstellung der Tiefe zu verwischen. Ist der Hinter- oder Vordergrund nicht scharf, dann ist in unserem Kulturkreis völlig klar (weil wir gelernt haben, eine fotografische „Sprache” zu verstehen), dass die Dinge nicht auf einer Ebene liegen, was aber suggeriert werden soll.

            Wie auch auf der Karte steht: Kleine Blenden (das bedeutet große Blendenzahl), also 16 besser 22, noch besser 32, ergibt in Verbindung mit einer kurzer Brennweite (also Richtung Weitwinkel) eine große Tiefenschärfe. Es gibt auch fürs Handy Tiefenschärfenrechner, wo man dann ablesen kann, was scharf sein wird. (Am Display einer Digitalkamera kann man Schärfe nur beurteilen, wenn man hineinzoomt und die Kamera kennt, also weiß wie scharf das Display zeichnet).

            Wenn man beispielsweise eine Kamera mit Cropfaktor 1,6 hat (wie bei Canon APS-C), dann hat man bei Blende f/16 und 30 mm Brennweite (was etwa einem „Normalobjektiv” entspricht) eine Tiefenschärfe von 1,6 m bis unendlich. Aber man muss dafür auf 3,2 m scharfstellen, damit man diese Spanne auch tatsächlich bekommt. Und 1,6 m ist ja nicht gerade sehr nahe um etwas groß darzustellen. Gut, man kann sagen: „Ich brauche ja keine Schärfe bis unendlich, 10 Meter reichen mir”, dann gewinnt man 20 cm in der Nähe, was das Kraut auch nicht fett macht. (Sorry, Jayme, für die Redewendung 🙂 ). Besser ist schon zusätzlich die Blende f/22 zu wählen, wenn möglich, dann hat man einen Schärfebereich von 1 m bis 10 m. Auch nicht berauschend. Hat man eine Optik mit 22 mm Brennweite auf einem APS-C-Sensor, dann beträgt die Tiefenschärfe bei einer Entfernungseinstellung von 1,25 m 62 cm bis unendlich oder bei 1,1 m Entfernungseinstellung etwa 59 cm bis 10 m. Das sieht schon besser aus. Allerdings bekommt man dann auch viel Hintergrund auf’s Bild, was auch nicht immer wünschenswert ist.

            Man sieht: Ein nicht ganz einfaches Thema …

            • Lieber Subhash, Danke für Deine ausführliche Antwort! Puhhh ja, genau, mit der kleinen Blende, das hab ich auch so gemacht, und dann war aber das Problem trotzdem die Scharfstellung in der Nähe, genau wie Du beschreibst – und was Tatsache ist: Ich kenn mich mit der Kamera dann doch zu wenig aus, deswegen konnte ich es gar nicht schaffen, nachdem ich Deinen Erklärungen nun gelesen habe…;-)

              Müsste ich mir irgendwann nochmal von einem Profi zeigen lassen…;-)

              Danke nochmal und lieben Gruß, Sophie

    • @ Uli: Ihr dürft euch noch eine Weile den Kopf zerbrechen. „Kleines ganz groß” mit „Zentralperspektive” ist ja eigentlich unmöglich, denn die Zentralperspektive bringt Tiefe ins Bild, aber die Aufgabe verlangt ein Verschleiern der Tiefe …

    • Lieber Uli,
      danke für dein Lob! Freu mich.
      Nur eine Anmerkung: Jayme übersetzt mit Googl-Übersetzer, der liefert schon bei Hochdeutsch oft originelle Ergebnisse. Mit Dialekt hat er wohl keine Chance.
      (Wollte schon schreiben „streckt er die Patschen“ – aber was er daraus wohl macht?) 😉

      • Thanks, Sophie for watching out for me with Google translator 🙂 Is this the phrase that you are referencing „as des g’mocht hosd taradi gean know, woarschäinle mida duhznd Ehmnen“? Google Translator didn’t even try to translate it.

        I did have a good laugh about this translation though – „Can anyone else say something about the spiciness? I also found it difficult to get everything really hot“ The translation to use the „spiciness“ for photography. But, amazingly I still get the overall meaning that you all are communicating about. So grateful for Google Translate 🙂

    • @Uli the stockings (and the legs) in the image are mine 🙂 I set up my iphone on a tripod and positioned it accordingly and went back and forth from lying on the floor with my feet up in the air back to the camera to see if I got the shot. It was quite humorous, but a lot of fun.

      I love seeing how many of us took a playful approach with this challenge. It brought out the inner child in many of us. So much fun to see!

  3. Mir geht es wie Sophie, ich brauche auch etwas Zeit zum Dahinterkommen und Überdenken. Aber so viel vorweg: Ich bin wieder ganz begeistert von diesen unterschiedlichsten Ansätzen und Lösungen. Ganz nahe dran war ich an der Lösung von Iris, nur hatte ich keinen freistehenden Baum und keinen Helfer, ein Pferd mit einem Kirchturm zwischen den Ohren hätte ich noch liefern können. Manchmal passiert einem Fotografen ja diese „forced perspective“ unbeabsichtigt, das gibt dann entsprechende Kommentare der Betrachter.
    Ich selber hatte mit „forced perspective“ große Probleme, ich bin um das Thema herumgeschlichen wie eine Katze um den heißen Brei, weil ich gar nicht wußte, wie ich es technisch in den Griff kriegen sollte. „Kleines ganz groß“ – bei mir heißt es eher „Großes ganz klein“…
    Uli, das hast Du schön formuliert!Ich freue mich schon auf die Erläuterungen zur Entstehung, nicht nur von Subhash!

  4. Liebe Marilli! Mir gefällt der Ausdruck „wie die Katze um den heißen Brei“, weil ich mich da auch so gut wieder erkennen kann.

    „Großes ganz klein“ passt perfekt zu Deinem Bild – es versetzt mich jedes Mal, wenn ich Dein Bild betrachte, in Erstaunen, wie der Mond zwischen dieses winzigen 2 Ästchen passt…

    Unglaublich tolle Perspektive!

    Mit liebem Gruß,
    Sophie

  5. Leider wieder etwas verspätet aber nicht weniger erfreut darf auch ich meinen Kommentar abgeben.

    Vorweg finde ich den Einsatz von Uli K zu jedem Exponat eine Stellungnahme bekannt zu geben hervorheben- ja nachahmenswert.
    Danke für diese Inspiration.

    @Iris`s und Jamey`sIdee mit den Tassen habe ich auch versucht, aber nicht so gut umsetzen können(wollte mit den Fingern gehaltenenen Hochspannungsmasten wie einen Teebeutel in eine Teetasse halten lassen.Wollte eben,gelang aber nicht)Jamey´s Umsetzung bereichert den jeweiligen Betrachtungstag mit etwas wertvollem, nämlich
    einem Schmunzeln.

    @Hubert`s Einstand ist für mich als S/W Liebhaber die Überraschung schlechthin, da viel Vorausblick,fotografische Fantasie und Fertigkeit zu fühlen sind und ein ansehnliches Ergebniserbrachten. Gratulation

    @Sophie´s Wohnzimmerszene erweckt bei mir heimelige Gefühle eines netten Kaffeeplauscherl´s, wohl auch mit vertieften Gedankenaustausch. Die inszenierten Kleidungsstücke lassen natürlich zusätzlich Platz für Fantasie.

    @Subhash´s Fotorätsel ist natürlich eine Herausforderung und scheint mir nur mit Stativ, verschiedenen Bildwinkeln und entsprechend vielen Ebenen verwirklichbar. Hoffe noch auf eine wie gewohnt fachmännische Auflösung meines Verdachtes. Ist echt SIRIUS.

    @Durch Marillis Bild fühle ich mich in einer meiner Begründungen,warum es sinnvoll ist, sich mit der Fotografie zu beschäftigen, nämlich, dadurch auch seine Umwelt/ Natur intensiver wahrzunehmen,bestätigt. Ein perfekter Spaziergang aus fotografischer Sicht.Gratulation

    @Last but not least, Ulis heitere Darstellung seiner, wie ich annehme, hübschen Tochter, bei der Interaktion mit der lustigen Skulptur mit Fernglas. Versetze ich mich in die Rolle der Kegelfigur mit Fernglas und mache einen Rückblick sehe ich eine glückliche Familie in und um Kreisssaalbett Nr1.
    Wie schaffst du es eigentlich bei der extrem kurzen Brennweite von 4,3mm ohne störende Verzerrungen abzubilden?
    Dieselbe Frage stelle ich mir auch bei Herta deren Spaziergang auch eine beachtliche Erinnerung durch Szene und Perspektive kreierte.

    Es ist wieder eine schöne Runde und ich bedanke mich für die gelungenen Beiträge die dazu beitragen die etwas düstere Zeit zu verschönern.
    LG RuBi

    • „Sirius” kenne ich von Kindheit an als eine Art Camembert. Irgendwas Astronomisches wird er wohl auch bedeuten, aber in diesem Zusammenhang stehe ich auf der Seife oder vielleicht auch auf dem Schlauch (Jayme!) …

      Ich bin gerne bereit, mir in die Karten schauen zu lassen und möchte weder eine ruhige Kugel schieben, noch auf der faulen Haut liegen, noch die Antwort auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben, auch nicht mein Licht unter den Scheffel stellen, aber mich doch noch etwas bitten lassen und mein Pulver nicht zu früh verschießen. Noch ist ja nicht höchste Eisenbahn. Es handelt sich zwar nicht um Kernphysik, aber auf der Nudelsuppe darf man auch nicht daherschwimmen. Die Quadratur des Kreises erforderte nämlich Trick 17.
      Ich hoffe, den einen oder anderen Hund hinter dem Ofen hervorzulocken, wenn ich dann schließlich doch noch die Katze aus dem Sack lasse!

      • Was ist für Jayme wohl schlimmer: Nicht translatierbarer Buchstabensalat oder erfolgreich übersetzter Nonsense?

        I am ready to have a look at my cards and I neither want to push a quiet ball, nor lie on the lazy skin, nor postpone the answer to the never-ending day, nor put my light under a bushel, but I still do something ask and don’t shoot my powder too early. The highest railway is not yet. It’s not about nuclear physics, but you can’t swim on the noodle soup either. Squaring the circle required trick 17.
        I hope to lure one or the other dog out from behind the stove when I finally let the cat out of the bag!
        Was this translation helprich?

            • Nichts ist von vornherein ausgeschlossen, aber ein Spiegel war nicht dabei. Auch kein virtueller.

              Was ein Spiegel zeigt ist die Ansicht vom Standpunkt des Spiegels aus. Die Zündhölzer wären in die Tiefe kleiner geworden.

              • Hast recht! War ein Blitzgedanke, den ich nicht zu Ende gedacht hab… Kein einfaches Rätsel, denn alles, was Montage angeht, wie Iris ja auch vermutet, ist angesichts des Tisches und der Schatten, bei denen keine Unstimmigkeiten auffallen, nicht einfach… Auch wenn Du nacheinander die verschiedenen Ebenen fotografiert hast, diese so zusammenzubasteln, dass man am Tisch keine Unstimmigkeiten erkennt… mmmhhh… Vielleicht fällt mir noch was ein 😉

    • Ja, RuBi, es ist wirklich Tochter Isabella, deren bishr einziger Kreissal-Besuch nun bald 21 Jahre her ist. Und ja, auch ich nehme an, dass sie hübsch ist… ;-)))

      Zur Aufnahme: Die geringe Brennweite bezieht sich (wie bei Herthas Bild) auf den im Vergleich zu 35-mm-Film deutlich kleineren CMOS-Sensor; Das entspricht in etwa 24 bis 28 mm klassischer Brennweite.
      Mein Trick 17: Das Bild ist ein 3:4 – Ausschnitt vom 2:3 – Original, wobei die verzerrten lateralen Außenbereiche weggeschnitten wurden. Leider hat das Fixobjektiv nur f/8 als kleinste Apertur, daher habe ich trotz minimaler Blende bei reichlich Licht nicht genügend Tiefenschärfe hinbekommen. Auf meiner Nr. 2 ist der Blech(laub)frosch (Ferro-Hyla) leicht verschwommen, dafür Isabella nicht nur hübsch, sondern auch noch scharf.
      Und ach ja, das ist ja gar nicht in Krems, sondern in Zwettl, jenes Kunst bergende Haus, das dein Fotomodell vom Einstürzen bewahren will (da gab’s doch so einen Laurel-&-Hardy-Film, und auch einen von den Marx Brothers, alles in Schwarz-Weiß…).

  6. Da ich weder bei der Aufnahme, nich bei der Nachbearbeitung dabei war, darf ich mit rätseln: Ich würde so etwas im Photoshop montieren. Es handelt sich scheinbar um mehrere Zündhölzer, die Köpfchen sind nicht ganz gleich. Spiegeln geht nicht, da sonst das Licht von der falschen Seite käme. Also händisch mehrere Aufnahmen der Zündhölzer auf die Tischplatte montieren?

  7. Ich habe 17 Aufnahmen im Studio gemacht, wovon dann 14 für das Bild verwendet wurden. 12 Aufnahmen mit je einem Zündholz (und der Schachtel), eine für den Tisch und eine für ein Raster. Hier zwei Zündholz-Aufnahmen:

    Wie richtig vermutet wurde, handelt es sich um eine digitale Fotomontage. (Die Aufgabe hätte auch analog gelöst werden können, wenn man eine Begabung für den Modellbau hat.) Erst wurden alle Aufnahmen zur Deckung gebracht, dann das Raster so entzerrt, dass eine (fast) exakte Zentralperspektive entstand. (Die Aufnahmen mit Stativ waren nicht ganz korrekt.) Zwei Zündhölzer und die Schachtel wurden freigestellt. Die Originalaufnahmen zeigten mir die scheinbare Verkleinerung in die Tiefe, die ich einfach umkehrte, indem ich am Raster die beiden dem Betrachter nähesten Zünder (bzw. ihre freigestellten Ersatzhölzer) am weitesten weg rückte, aber an genau die Stelle, wo die entferntesten saßen. (Die Abstände von Holz zu Holz in die Tiefe waren gleich.)

    Das wiederholte ich sinngemäß mit allen Positionen. Die Schatten der Hölzer bzw. der Halte-Knetmasse und der Schachtel mussten auf je einer Extraebene händisch nachempfunden werden.

    Als die Positionen passten, wurde die Rasterebene ausgeblendet und der Tisch kam zum Vorschein. Insgesamt arbeitete ich mit 40 Ebenen in Photoshop. Letzter Schliff dann wieder in Lightroom.

    • Unglaublich Subhash! Das ist aber nicht nur Trick 17, sondern dass ist eine Dissertation 😉 Genau das mit den Schatten und der Tischplatte, das habe ich mir gar nicht vorstellen können, wie das funktionieren kann. Die hast Du händisch aber sehr gut hinbekommem!! Also man sieht nichts, keine einzige Unstimmigkeit – TOLL!

      • Ich hatte ja die Original-Schatten. Die schaute ich mir genau an. Da ich auch das Werkzeug „Photoshop” ganz gut verstehe, war es nicht schwer, die Schatten händisch nachzumalen. Das geschah natürlich digital, aber mit einem Grafiktablett ist es nicht sehr weit weg vom analogen Malen.

        Ich kann jetzt alles hin und herschieben, wie ich will:

        Ich finde es interessant, dass die Köpfe der Zündhölzer von vorne nach hinten keine Linie, sondern eine Kurve ergeben (anklicken zum Vergrößern):

          • You all are having way too much fun, and I love it! I love how Uli says „Which is worse for Jayme: untranslatable letter salad or successfully translated nonsense?“
            @Sabhash, you put quite the riddle together. Definitely had me scratching my head, but then I read between the lines of the playfulness and trying to stump Google Translator. I guess the question is…did you stump the translator? 😉
            My day job had me quite busy this week, so just now jumping in on all the fun. It’s always great to laugh. Keeps us young. I hope everyone is enjoying their weekend!

            • „…did you stump the translator?”

              I really hope so! Let him stretch the slippers… 🙂
              Deliver the spoon…

              Sorry, Jayme, that is funny only for Austrian native speakers, maybe only Viennese speakers because that are literally translated colocations.

              • It means to explain a joke. But anyway:

                To stretch the slippers means to die. Deliver the spoon means the same. In this context both of this colocations mean to overwhelm the Google translator to make him give up.

              • Ha, very good. Thanks for explaining! Well, I’m grateful for Mr. Google Translator so I can keep up with this gang, but I can definitely laugh along too! Thanks for all the humor and extra explanation 🤪

  8. Ich habe mich köstlich amüsiert über die Exkursionen ins Wienerische (Weanerische) und ins Googlische, jetzt aber eine ganz ernsthafte Frage.
    Diese Aufgabe wurde von einigen nicht einfach mit einer Aufnahme in der Kamera gelöst, sondern mit „mehreren Ebenen“ oder „digitaler Photomontage“. Ganz zu Beginn in einer Mail vom 24.7.20 gab es folgende Spielregel: „… Eine Ausarbeitung in einem Bildbearbeitungsprogramm ist natürlich erlaubt. Du kannst machen, was du für passend und dem Motiv entsprechend hältst. Nur Composings möchte ich aus-schließen….“
    Ich hätte nichts dagegen, wenn die Spielregeln dahingehend offiziell erweitert würden. Eure Meinung?

    • Ja, Marilli, daran habe ich gar nicht mehr gedacht.

      Ich neige ja nicht dazu Composings zu machen, in diesem Fall aber wäre die Lösung der Aufgabe ohne Composing wie oben erklärt wahrscheinlich unmöglich gewesen, außer ich hätte Modelle von Streichhölzern in verschiedenen Größen gebaut.

      In den Regeln zum Projekt steht ohnehin nichts mehr vom Ausschluss von Composings, also denke ich, wir können sie hin und wieder auch akzeptieren.

      Übrigens: Eine Ausarbeitung einer Aufnahme ist für mich so selbstverständlich, dass ich niemals ein Bild ooC (wie’s aus der Kamera kommt) verwende. Mehrere Ebenen, Photoshop (meist aber Lightroom und da gibt’s in diesem Sinne keine Ebenen), das gehört für mich genauso zum Handwerk wie die Blendenwahl. Wenn das andere anders machen wollen, habe ich kein Problem damit. Ich als alter Dunkelkämmerer (Jayme: old darkroom user) habe allerdings gerne möglichst viel des fotografischen Prozess in der Hand.

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