Kellerkatze

Grade komme ich zurück von einem 14-tägigen Aufenthalt in Haugsdorf. Ich war dort mit drei anderen Künstler*innen eingeladen um für das diesjährige Fest „Kunst & Wein” zu arbeiten. Wir waren bestens versorgt, haben mit unseren Leihrädern die Umgebung erkundet und die Weinkeller durchstöbert, auch die nicht mehr verwendeten.
„Kunst & Wein” findet in 14 Tagen statt. Weiterlesen 

Dante zum 750. Geburtstag

In der Galerie Gleichgewicht in Drösing findet zur Zeit eine Ausstellung anlässlich des 750. Geburtstages von Dante Alighieri statt. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsausstellung von Sonja Bachmayer, Gabriele Folz-Friedl, Tonia Kos, Eva Meloun, Heidemarie Moser, Robert Petschinka, Eva Pisa, Robert Svoboda, Diana Wiedra und mir, Subhash. Gezeigt werden Fotografien, Gemälde, Objekte und Installationen.

Ich steuere eine Collage aus Dante-Abbildungen bei, die ich „Auch nicht Dante” genannt habe. Sie thematisiert die Vergeblichkeit des Abbildens, das zum Zweck der dauerhaften Erinnerung gemacht wird.

Subhash: „Auch nicht Dante”

„Auch nicht Dante” Weiterlesen 

Das Palais Wild

An der Franz-Josefs-Bahn zwischen Irnfritz und Göpfritz steht in Blumau an der Wild das ehemalige Warenhaus Breinessl, das einer der vielen Schauplätze des Viertelfestival NÖ Waldviertel 2014 ist. Luitgard Eisenmeier hat daraus das Palais Wild gemacht und präsentiert viele Assemblagen und Fundstücke, die teilweise ein recht museales Ambiente erhalten haben. Durch diese Heraushebung wird ihnen nun besondere Aufmerksamkeit zuteil. Weiterlesen 

Fotoausstellung in Waidhofen/Thaya

Im Rahmen einer Gruppenausstellung des Waidhofener Fototreffs zeige ich 11 Lichtzeichnungen und 4 Schilde (Beispiele unten).

Fototreff WT präsentiert 12 Fotograf*innen

Ruby-Passage (Böhmgasse 30)
3830 Waidhofen/Thaya
Eröffnung: Fr, 21. März ’14, 19:30 Uhr
Musik: Gaby Stattler und Zappa (Bluespumpm)
geöffnet bis 27. April ’14
Mo bis Fr: 8:30-12:30 und 14-18 Uhr
Sa: 9-12:30 Uhr Weiterlesen 

Original.Druck.Grafik in Horn

Andreas Ortag: „Ja aber nein”

Andreas Ortag stellt im Kunstverein Horn aus. Auch sein neues Buch „Ja aber nein” ist nun nach vielen Jahren fertig geworden. Ich habe mir eines vergönnt und werde nun von ihm angeregt, belebt, erfreut und überrascht. Dick und schwer liegt es am großen Tisch zur jederzeitigen Konsultation bereit gehalten. Texte von Freund*innen, Fachleuten, Praktiker*innen und Theoretikern*innen beleuchten das reichhaltige, vielfältige und erfrischend lebensnahe Werk des 59jährigen geborenen Waldviertlers. Weiterlesen 

Die Frauen versammeln sich neumondens am Feld

Bildtitel sind problematisch. Wenn einem daran liegt, dass die Betrachterin bzw. der Betrachter möglichst frei seiner Auffassung und Phantasie folgt – und mir ist das wichtig, weil ich den Akt der Wahrnehmung bewusst machen möchte –, dann tut man sich schwer damit, durch den Bildtitel eine Interpretation vorzugeben. Eine Zeit lang bin ich so verfahren, dass ich (abstrakten) Fotografien spanische Titel gab (weil hierzulande wenige Leute spanisch sprechen) oder gleich Kunstbegriffe erfand. Weiterlesen 

Sacudiviento

Subhash: «Sacudiviento»

«Sacudiviento» aus der Serie “Still living beings” (Anklicken zum Vergrößern)

Die abstrahierende Fotografie beschäftigt mich immer wieder. Hier ein Beispiel, das noch mehr oder weniger deutlichen Gegenstandsbezug erkennen lässt. Weiterlesen 

Lesung im Rahmen von „Fern.Weh”

Christof Aigner: Sessel im Boot (Ausschnitt)

© Christof Aigner: „sessel im boot” (Ausschnitt)

Wer keine Gelegenheit hatte, die Eröffnung der Ausstellung Fern.Weh zu besuchen, die neben Skulpturen, Malerei und Multimedia auch Fotografien zeigt (von Christof Aigner und meiner Wenigkeit), hat am kommenden Donnerstag, den 22. November 2012 eine attraktive nächste Gelegenheit: Lesung mit Barbara Neuwirth und Julian Schutting; Musik mit Marwan Abado im Rahmen der Austellung ab 19 Uhr im kunstraumarcade, A-2340 Mödling, Hauptstraße 79. Weiterlesen 

Über Fotografie

Subhash: «Pormelado #3057»

«Pormelado #3057»

Wir betrachten die Photographie, das Bild an unserer Wand, als das Objekt selbst (Mensch, Landschaft, etc.), welches auf ihr dargestellt ist.

Dies müsste nicht sein.

(Ludwig Wittgenstein)

Jede Sprache im weiteren Sinn korrumpiert, lähmt und betäubt für gewöhnlich – nicht nur die der Fotografie, für die das Susan Sontag anmerkt. Sprache macht einerseits wahrnehmbar, indem sie sozusagen Behältnisse für den doch recht undifferenzierten Energiefluss bereit hält, doch sie prägt und zensuriert damit jede Wahrnehmung und lässt diesen Umstand dann vergessen. Sie stellt die Bausteine zur Verfügung, aus denen wir Erinnerungen bauen (und ohne Erinnerung keine Wahrnehmung), diese Modellbauwelt, die wir gewöhnlich für wahr nehmen. Sind uns die Bausteine sehr vertraut und verwenden wir sie immer auf die selbe Weise, dann ist unsere Welt grau, langweilig, leblos und altbekannt. Manche Wahrnehmung ist mit mancher Sprache auch einfach gar nicht möglich. Aber ebenso wie es Menschen gibt, die sich und Andere mit Hilfe von Worten aus der Betäubung heraussingen können, gibt es Überwinder*innen der Stumpfheit auf jedem Gebiet des „Hantierens mit Symbolen” (was „Sprache” letztlich bedeutet). Das sind Künstler*innen, die erst an die Grenzen gehen, an die Absperrungen, und dann darüber hinaus. Weiterlesen