In 14 Tagen ist Weihnachten, falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten. Und wenn Ihnen noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk fehlen sollte, dann hätte ich da was, vorausgesetzt bei der oder dem zu Beschenkenden handelt es sich um jemanden, die oder der gerne fotografiert. Womit, ist zweitrangig, denn mein Angebot passt sowohl für Profis, als auch für Amateur*innen. Ob mit Handy oder Fachkamera, mit EVIL oder analoger Spiegelreflexkamera, mit Lochkamera, Lomo oder der neuesten Vollformat-Nikon, alles ist brauchbar, alles wird benützt und kann helfen, ihre (oder seine) Routine über den Haufen zu werfen. (Es ginge ja sogar ohne Kamera …) Weiterlesen
Ein produktiver Tag
Heute war ein produktiver Tag. Auch ein kreativer. Ich war sehr früh auf und daher ohne Mühe bei Sonnenaufgang schon unterwegs. (Im Winter ja keine so große Kunst.) Ich wiederhole mich: Das lohnt sich! Das Licht ist außergewöhnlich, die Farben nicht so wie gewohnt. Die Luft ist klar (oder auch feucht und neblig), und heute war es kalt, ein paar Grad unter Null. Weiterlesen
Leonard Cohen ist tot
Wahrscheinlich wisst ihr Leser*innen dieses Fotoblogs, dass Leonard Cohen am 7. November dieses Jahres gestorben ist. Er war darauf vorbereitet, hat sein Leben aufgeräumt und zu Ende gebracht, so gut es eben ging, und auf seiner letzten CD „Hier bin ich, ich bin bereit” gesungen. – So möchte ich auch gehen.

L. C. ist tot
Regentage im Waldviertel
„Jänner im Waldviertel: grau, nass, kalt, neblig, bestenfalls noch kälter, dann aber auch Schnee …” Und da soll man einen Foto-Workshop besuchen? –
So könnte man denken, aber es gibt kein schlechtes Wetter zum Fotografieren: Kälte bedeutet klare Luft und knusprige Details, Nässe gibt kräftige Farben, Nebel lässt einen wunderschön mit Luftperspektive arbeiten, Schnee reduziert Bildelemente auf wesentliche Formen, trübes Wetter liefert ganz weiches Licht …
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Peter Natterers neue CD „Works”
Ich freue mich, dass vor kurzem die neue CD „Works” des niederösterreichischen Jazz-Saxophonisten Peter Natterer erschienen ist und ich zwei Fotos für Cover und Rückseite beitragen konnte. Er hat sich für die Titelseite ein Bild der Reihe «Petragua» ausgesucht und für die Rückseite eines der Serie «Mármara». Weiterlesen
Frühbucher*innen-Bonus für Foto-Workshop
So. Flyer und Plakat sind aus der Druckerei geliefert worden; die Bewerbung kann damit beginnen. Demnächst werde ich einen Foto-Newsletter versenden um auf den Workshop aufmerksam zu machen. (Registrieren!)
Die Absprachen mit dem Gästehaus sind getroffen, die Vorbereitung läuft langsam an. Diesmal haben wir noch einen Tag mehr Zeit und einen neuen Ort zur Verfügung. Das „Spiel der Wirklichkeit” in erweiterter Form, spannend und unterhaltsam wie in Weitra, wird uns durch die klösterliche Atmosphäre zusätzlich unterstützen, aufmerksam, in Ruhe und mit Freude unsere Fotografier-Routine aufzubrechen. Weiterlesen
„I hired a contract killer” („Vertrag mit meinem Killer”)
Unlängst habe ich nach Jahren den alten Aki Kaurismäki-Film „I hired a contract killer”, eine Krimi-Tragikomödie und Hommage an den film noir aus dem Jahr 1990, wieder gesehen. Er ist wunderschön fotografiert. Eine große Empfehlung also an Fotograf*innen, die sich von einem Kameramann, Timo Salminen, inspirieren lassen wollen! Weiterlesen
Ein neues „Spiel der Wirklichkeit” im Stift Geras
Eine neue Gelegenheit (fotografische) Sehgewohnheiten beiseite zu lassen und aufmerksamer zu fotografieren, aber nicht bierernst, sondern spielerisch mit Freude am Experiment. Unser Foto-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” findet diesmal in erweiterter Form drei Tage lang statt.
Geras legt im nördlichen Waldviertel. Wir haben das Refektorium des Gästehauses als Seminarraum zur Verfügung und Zutritt zu für gewöhnlich nicht öffentlichen Bereichen von Stift und Kirche. Alle Zimmer des Gästehauses sind mit Bad, WC, TV und LAN ausgestattet. Weiterlesen
Workshop „Spiel der Wirklichkeit” im Stift Geras
Unser Foto-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” wird nun in erweiterter Form im Stift Geras (Waldviertel, Niederösterreich) stattfinden: Zwei Termine sind fixiert; der erste von 17. bis 20. Jänner 2017. Drei volle Tage für die Freude an frischer Fotografie!
Die Klosteratmosphäre wird uns neue Anregungen geben und helfen unsere Aufmerksamkeit zu schärfen. Spezielle Schmankerln sind in Planung; lasst euch überraschen!
Demnächst mehr zu diesem Fotografie-Workshop an dieser Stelle. (Wer nichts versäumen will, meldet sich am besten für den allgemeinen Foto-Newsletter an.)
Vielen Dank für diesen Workshop,
neue Wirklichkeiten haben sich aufgetan …(ein Teilnehmer)
Am Fester
Der Goldene Schnitt
Nein, das ist nicht die Drittel-Regel: Der Goldene Schnitt teilt eine Strecke so, dass sich der längere Teil zur ganzen Strecke so verhält, wie der kürzere zum längeren. Er ist überall in der Natur zu finden und ergibt ein harmonisch/dynamisches Verhältnis. Die Fibonacci-Reihe bildet eine zunehmend genauere Annäherung an den Goldenen Schnitt und ergibt sich durch Addition einer Zahl mit ihrer Vorgängerin:
0 1 1 2 3 5 8 13 21 34 55 89 …
Man sieht gut, dass die Drittel-Regel eine nur sehr ungenaue Annäherung an den Goldenen Schnitt bedeutet. Für die Fotografin, den Fotografen ist das Verhältnis 3:5 praktikabel und genau genug. Man teilt die Strecke in die Hälfte, eine Hälfte wieder in die Hälfte und eines der Viertel, das näher zum Mittelpunkt liegt, nochmals in die Hälfte. Das kann man sich gut vorstellen. Weiterlesen
Wir brauchen das Ungenaue!
Ob denn die Fotografie überhaupt imstande sei, das Wesen der Dinge wiederzugeben, das fragten sich viele der ersten Fotografen, wo sie doch wahllos eine Unmenge unnützer Details aufzeichne.
„Das Wesen der Dinge”: Wer verschwendet heute noch einen Gedanken daran? Man tut so, als ob Fotografie DIE WAHRHEIT darstelle, obwohl jedem Mitglied der westlichen „Zivilisation” klar sein müsste, dass hier alles Mögliche aufgenommen wird, nur ganz sicher nicht die eine, einzige Wahrheit. Man tut so, als sei diese oberflächliche Ansicht der Dokumentaristen schon das (oder jedenfalls genügend) Wesen der Dinge. Dementsprechend wird dem Detailreichtum gehuldigt, der Schärfe und der Quietschentchen-Buntheit. Das ist selbstverständlich auch Ausdruck eines Glaubens an die Wissenschaft, die sich ja ebenfalls nicht mit einem vermuteten Wesen beschäftigt, sondern mit Details, Stückwerk, Bruchstücken, und glaubt, dadurch DER WAHRHEIT auf die Spur kommen zu können. Weiterlesen
Ruine Kollmitz (Waldviertel)
Die Ruine Kollmitz bei Raabs an der Thaya ist – so weit ich weiß – die größte Niederösterreichische Burgruine.
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Mit Wirklichkeit(en) spielen
„Lainsitz, abendlich #6539”
Der Workshop in Weitra, ein Wochenende des Wahrnehmungstrainings, war auch für mich sehr inspirierend. Es ist immer wieder interessant zu sehen, was verschiedene Leute zur selben Zeit am selben Ort fotografieren. Mit zwei Workshop-Leitern war genug Zeit auf einzelne Teilnehmer*innen einzugehen, … Weiterlesen














