Kurs zur kreativen Bildausarbeitung

Beschneiden und Helligkeit/Kontrast-Einstellen ist das, was beinahe jede*r Fotograf*in kennt. Für manche ist das auch schon alles, was sie unter Nachbearbeitung verstehen. Andere wiederum halten sich für Puristen, weil sie ihre Aufnahmen, so wie sie aus der Kamera kommen, als Originale ansehen und nichts daran ändern. Natürlich fotografieren sie in JPG und sind daher völlig der Kamera-Programmierung unterworfen. In meinen Augen sind sie dadurch beinahe so weit wie nur möglich von Purismus entfernt.
„Morgenstimmung #2063” (vor der Ausarbeitung)„Morgenstimmung #2061-64” (nach der Ausarbeitung)

„Morgenstimmung #2061-64” (vor und nach der Ausarbeitung)“

Ich finde, dass die Aufnahme zwar sehr wichtig für ein gekonntes Bild ist, aber doch nur ein Teil des ganzen Prozesses. Da mir nichts daran liegt, Standardergebnisse abzuliefern, überlasse ich den zweiten Teil nicht der JPG-Engine meiner Kamera und damit irgendwelchen Programmierer*innen, die ja gar nicht anders können, als für durchschnittliche Anforderungen zu arbeiten. Ich mache daher auch keine „Nachbearbeitung”, sondern ich arbeite meine Bilder aus, wie ich das auch früher schon in der Dunkelkammer getan habe, nur einfacher, schneller, billiger, gesünder und mit wesentlich mehr Möglichkeiten. Erst die sorgfältige Ausarbeitung macht eine Aufnahme zur Fotografie. Jede*r engagierte Fotograf*in sollte damit zumindest in den Grundzügen vertraut sein. – Das einmal zur Einleitung.
Im Laufe mehrerer Jahrzehnte habe ich mir profunde Kenntnisse in Adobe Photoshop und Lightroom angeeignet, die ich in Workshops auch weitergebe. Seit ich mit Lightroom arbeite, verwende ich Photoshop wenig und sehe, dass Lightroom für die allermeisten Anforderungen der meisten Fotograf*innen ausreicht. Anfänger*innen der digitalen Fotoausarbeitung empfehle ich auf jeden Fall Lightroom zu erlernen. Derzeit sind Photoshop-Kurse nur auf Anfrage buchbar.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus’ muss der Termin am 21. März abgesagt werden! Es besteht aber die Möglichkeit eines „Online-Workshops”.

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