Die Entstehungsgeschichte der Kompassbilder

Angeregt durch eine Fotografie im letzten Pink Floyd-Album sah ich mir einen vor zwei Jahren gefundenen, alten Kompass, genauer an. Ich fand, er wäre ein gutes Fotomotiv. Seine Formen wollte ich möglichst klar darstellen. Er durfte ruhig alt aussehen und wurde daher auch nicht gereinigt. Beleuchtet habe ich mit einem einzigen entfesselten Systemblitz, allerdings durch einen Durchlichtschirm hindurch, von ca. 5/150/45 (= 5 Uhr, also von rechts hinten/150 cm Abstand Blitz-Objekt/45 cm Abstand „Boden”, d.h. Motivbasis zur Mitte des Leuchtmittels). Der Kompass, richtiger: die Bussole, stand in einer Hintergrund-Hohlkehle im selbst gebauten Ministudio.

Dieses Ministudio ist eine einfach, fast kostenlos zu bauende Vorrichtung, die weiches Licht und einen nahtlosen Hintergrund ermöglicht und sich bei mir sehr bewährt hat. Ich bin beim Bau der Anleitung von Robert Tschetschonig gefolgt: www.tux-buster.com/?p=3321
Ergänzung 4.1.2018: Diese Anleitung ist nicht länger online, wie ich zufällig bemerke. Aber sie war recht ähnlich wie folgende: Do it yourself Softlightbox

EXIFs:

Kamera-Hersteller: OLYMPUS IMAGING CORP.
Kamera-Modell: E-5
Objektiv: OLYMPUS 50mm Lens
Aufnahmedatum: 2015-02-13 17:22:46 +0100
Brennweite: 50mm (KB-Format entsprechend: 100mm)
Blende: ƒ/22.0
Belichtungszeit: 0.0050s (1/200)
ISO: 800
Belichtungsabweichung: keine
Belichtungsmessung: Spot
Belichtung: manuell
Belichtungsmodus: manuell
Weißabgleich: auto
Blitz ausgelöst: nein
Copyright: © Subhash 2015 – all rights reserved
Software: Adobe Photoshop Lightroom 5.7 (Macintosh)

Man sieht schon an der Blende: Ich war bemüht, einen möglichst großen Schärfebereich einzufangen. Dazu gleich mehr.

Zur Entwicklung in Lightroom gibt’s nicht viel zu sagen. Der automatische Weißabgleich der Kamera wurde korrigiert. Fotografiert man „digitale Negative”, also im RAW-Format der jeweiligen Kamera, dann ist das problemlos und verlustfrei möglich. Im Folgenden die Grundeinstellungen:

Die Grundeinstellungen zu „Kompass #7321”

Die Gradationskurve blieb diesmal linear (also unwirksam), zusätzlich wurde noch ein bisschen entrauscht. […]

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