Die ersten Schritte weg vom Handy

„Ein normaler Mensch braucht heutzutage keine Kamera mehr, er hat ja das Handy”, habe ich unlängst gehört. – Nun, „brauchen” ist relativ, und: Es kommt darauf an!

Wenn ich mir einen Veranstaltungstermin nicht vom Plakat abschreiben will, fotografiere ich es – mit dem Handy. Aber schon für eine optische Notiz einen Ort betreffend oder ein bestimmtes Motiv, eine Idee, ist mir die Handykamera oft zu einschränkend.

Wer sich mit fotografischen Mitteln kreativ ausdrücken will, wer auch technisch gesehen Qualität schaffen will, der braucht eine Kamera. Das Handy reicht dazu fast nie.
Behaupte ich einmal.

Wer genug hat vom Hinhalten und Draufdrücken und neugierig ist, was es mit Fotografie auf sich hat, der oder die ist bei diesem Workshop für Anfänger*innen richtig. Fotografie-Anfänger*innen sind damit gemeint, nicht Knipser*innen. Wer wissen will, wie man mit Schärfe und Unschärfe ein Bild gestaltet, was die optische Brennweite für eine praktische Bedeutung hat, warum viele Megapixel schlecht sein können, wenn es auf technische Qualität ankommt, warum Handys (und kleine Kompaktkameras) weder Haare, noch Fell, noch feine Strukturen wie Gras oder Sand gut wiedergeben können (ja, ja, der Megapixelwahn), der bzw. die ist hier richtig.
Wer sich kürzlich eine Kamera mit Wechseloptik gekauft hat, und nun bemerkt, dass dadurch nicht vollautomatisch bessere Fotografien entstehen, ist hier richtig.


Foto-Workshop „Erste Schritte weg vom Handy”

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