Zeitraffer in Infrarot (eine Abschweifung)

Subhash: «Cielo negro»

«Cielo negro»

Ich bin kein Videofreund, was das Selbermachen betrifft. Daran hat der Besitz einer Spiegelreflexkamera, die zeitgeistig auch Filmchen machen kann, nichts geändert. Ich mag auch keine Video-Tutorials, weil sie mir nur Zeit stehlen und ich bei Schriftlichem die nötigen Informationen wesentlich schneller finde. Und doch habe ich jetzt diese Abneigung kurz abgelegt und einen kurzen Zeitraffer-Clip produziert.
Zeitraffer (engl. time lapse) kann als Spezialfall der Fotografie gelten, die sich hin zum Film verwandelt. Viele Einzelaufnahmen, aufgenommen für gewöhnlich mit einem Fotoapparat, nicht einer Filmkamara, werden zusammen gesetzt und als Film abgespult. Man kennt eindrucksvolle Szenen aus beinahe jedem zweiten „Universum”. Da rasen Wolken dahin, eine Blume erblüht in 10 Sekunden, Jahreszeiten wechseln in ein und der selben Szene ähnlich schnell und flüssig ohne erkennbaren Schnitt.

Zeitraffer mit der Olympus E-330

Nun, sehr flüssig ist mein Zeitraffer-Mini-Filmchen nicht geworden. Technische Probleme mit der Kamerasteuerung führten zu (mindestens) 3 „Sprüngen”, es flackert lustig, und lang vor dem geplanten Ende, verweigerte das Equipment weitere Aufnahmen, so dass nur Material für 8 Sekunden Film vorhanden war.

Ich aber werde mich gleich wieder vom Zeitraffer abwenden. Mir ist das Ganze viel zu mühsam und technik-lastig und den Aufwand nicht wert. Das Standbild (oben) ist besser gelungen. Wer trotz allem wissen will, was aus meinen dilettantischen Versuchen geworden ist, bitteschön:

Video & Soundtrack (“W” by Tortue Super Sonic): Creative CommonsCreative Commons NamensnennungCreative Commons nicht-kommerziellCreative Commons unter gleichen Bedingungen
Video und Standbild lassen sich vergrößern.

P.S.:
Wollen Sie gute Zeitraffer-Videos sehen, so sind die von Gunther Wegner wirklich zu empfehlen. (Anklicken und runterscrollen zu „Meine Zeitraffer Filme”.)

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