Und ich werde gehen

Subhash: «Y yo me iré»

«Y yo me iré»

Ja, wir alle werden gehen, jede*r für sich, tatsächlich gehen wir schon, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Allerdings fragt sich, wer denn da geht.

Die scheinbare Beständigkeit des Ich besteht vorzüglich nur in der Kontinuität, in der langsamen Änderung. [...] Größere Verschiedenheiten im Ich verschiedener Menschen, als im Laufe der Jahre in einem Menschen eintreten, kann es kaum geben.

[...]

Das Ich ist so wenig absolut beständig als die Körper. Was wir am Tode so sehr fürchten, die Vernichtung der Beständigkeit, das tritt im Leben schon in reichlichem Maße ein.

[...]

Das Ich ist unrettbar […]

(Ernst Mach: „Die Analyse der Empfindungen”,
Kapitel „Antimetaphysische Vorbemerkungen”)

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