Heim ins Waldviertel

Subhash: „Waldviertel #4190”

Ein großer Schritt steht mir bevor: Ich werde im Frühjahr wieder ins Niederösterreichische Waldviertel übersiedeln. Ins stürmische, wilde, weite, raue, kalte, banale, nasse, lustige, dunkle, heiße, hügelige, langweilige, harte, wunderschöne, reine, weite, geheimnisvolle, einsame, tiefe, flache, öde, ehrliche, freudvolle … Waldviertel. Das hat einen Aspekt von Heimkommen nach Jahren in der Fremde.
Aufgewachsen in der Großstadt Wien unternahm ich den Schritt „aufs Land zu ziehen” – ins Waldviertel – zum ersten Mal etwa im Alter von 20 Jahren. Immer wieder musste ich dann wieder weg. Ich hoffe, diesmal ist es für immer, die letzte Übersiedlung. Eine große Umstellung, ein Wagnis in mancher Hinsicht, in anderer eine Befreiung und ein Schritt Richtung größerer Unabhängigkeit, weg vom Tropf „der Wirtschaft”. Gemüsegarten statt Supermarkt, Holzmachen statt Gasaufdrehen, Haus reparieren statt Miete zahlen.
Vielleicht werde ich einige Kund*innen verlieren, hoffentlich dann aber auch den einen oder die andere dazugewinnen können. Weiterhin möchte ich digitale Bildbearbeitung, Print- und Webdesign sowie Webprogrammierung anbieten, dazu kommt wie bisher die Fotografie, die ich nun auch gewerblich betreibe. Besonders am Herzen liegt mir noch immer die Künstlerische Fotografie und da besonders die abstrakte: Ich werde mich wieder um Ausstellungen bemühen. Das Waldviertel ist künstlerisch gesehen ja recht aktiv.
Subhash: „Waldviertel #4171”
Subhash: „Waldviertel #4219”
Subhash: „Waldviertel #4202”
Subhash: „Waldviertel #4184”

 Aufrufe dieser Seite: 9.765

↓ Ähnliche Artikel

  • Das Wesen der Dinge
    Welkender Wiesen-blumenstrauß Mitten im heißesten Sommer kündigt sich schon sein Vergehen an. Die ersten Felder werden abgeerntet, immer mehr Blütenpflanzen verwelken, die Tage werden schon wieder deutlich merkbar kürzer. Der selten gewordene Rittersporn, der uns zahlreich mit seinen zarten Kerzen so freundlich überrascht hat, blüht ab, und die ersten Dahlienblüten verwelken. Sogar schon hier, wo die Vegetation Weiterlesen
  • Tomar los colores
    Licht und eines der Wesen mit besonderem Bezug dazu Abstraktion muss nicht Ungegenständlichkeit bedeuten. Nahaufnahmen oder Makro-Aufnahmen, besonders solche mit weit offener Blende, haben das abstrahierende Element durch die minimale Tiefenschärfe schon in sich. Es bleiben wenige Millimeter oder sogar nur Bruchteile von Millimetern, die einen scharfen Eindruck des Motivs vermitteln. Mein letztes eBook „Vom Etwas zum Weiterlesen
  • Die Landschaft des Oberen Kamptals
    … ist zu jeder Jahreszeit beeindruckend. Unser Foto-Workshop Mitte Dezember wird eine weitere Seite dieses eindrucksvollen Tales zeigen. Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert