Kurs zur kreativen Bildausarbeitung

Beschneiden und Helligkeit/Kontrast-Einstellen ist das, was beinahe jede*r Fotograf*in kennt. Für manche ist das auch schon alles, was sie unter Nachbearbeitung verstehen. Andere wiederum halten sich für Puristen, weil sie ihre Aufnahmen, so wie sie aus der Kamera kommen, als Originale ansehen und nichts daran ändern. Natürlich fotografieren sie in JPG und sind daher völlig der Kamera-Programmierung unterworfen. In meinen Augen sind sie dadurch beinahe so weit wie nur möglich von Purismus entfernt.

„Morgenstimmung #2063” (vor der Ausarbeitung)„Morgenstimmung #2061-64” (nach der Ausarbeitung)

„Morgenstimmung #2061-64” (vor und nach der Ausarbeitung)”

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Foto-Workshop am 22.4.’18

Mein Petzval auf der Olympus E-5

Petzval f/2.2 85 mm auf der Olympus E-5

Ich möchte gerne nochmals darauf hinweisen, dass am 22. April ein Tages-Foto-Workshop in Schwarzenau (Waldviertel) stattfinden wird. Wir werden in kleiner Gruppe gemeinsam daran arbeiten, gewohnte Pfade zu verlassen und neue Inspiration zu erhalten. Dazu stehen uns Module unserer Reihe „Das Spiel der Wirklichkeit“ zur Verfügung. Wir erweitern unser fotografisches Repertoire und lernen anders hinzusehen. Der Workshop findet statt, und es sind noch 3 Plätze frei. Weitere Hinweise, Teilnehmerstimmen und Anmeldemöglichkeiten hier.

Alle Workshop-Angebote hier.

Hochfrequenzfotografie?

Subhash: „Prag #8380”

Frequenz ist ein Lieblingswort mancher Leute, die sich im Umfeld des Handels bewegen. Von Immobilienleuten beispielsweise, die eine Geschäftslage anpreisen. So als ob es von sich aus schon gut wäre, wenn viele Menschen vorbeigehen. Angedeutet wird, dass manche auch reingehen werden und von diesen wiederum manche etwas kaufen werden. Und wenn viele vorbeigehen, werden viele reingehen usw. usf. Man versteht die Logik. Weiterlesen 

Eis

Nicht ganz einfach zu fotografieren ist ein Block Eis. Aber mit etwas Geduld und einer adäquaten Ausarbeitung kommt die Kälte und Härte spürbar ins Bild.

Subhash: „Eis #1686” Weiterlesen 

Mein neuer Held

Bei der Eröffnung unserer aktuellen Fotoausstellung habe ich es erwähnt: Ich habe einen neuen Helden im Bereich der Fotografie! Er heißt Wynn Bullock.

Auch ihm war das Erweitern der menschlichen Wahrnehmung ein Anliegen. Immer wieder hat er seine fotografische Technik geändert und Neuland mit neuem Werkzeug betreten. Erst lange als Schwarzweiß-Fotograf mit einer 20 x 25 cm Fachkamera tätig, wechselte er zu Farbabstraktionen (die er mit der Kleinbildkamera aufnahm, die auch meine erste Spiegelreflexkamera war, einer Exakta aus der DDR), um drei, vier Jahre später wieder zur Schwarzweißfotografie mit einer 6 x 6-Rollei SL66 zurückzukehren. Weiterlesen 

Klischees

Es gibt Motive, die sind dermaßen überbeansprucht, dass man sich fragen könnte, ob man sie überhaupt noch fotografieren darf. Klassische Beispiele sind Sonnenuntergänge, (Tau-) Tropfen auf Blüten oder aus neuerer Zeit die inzwischen so genannten „Lost Places”; einst eine tolle Idee, den Detailreichtum, die unterschiedlichsten Texturen und Strukturen von verfallenden Gebäuden zu fotografieren, kann ich mittlerweile nicht einmal den Begriff mehr hören! Wie mir gesagt wird, geister(te)n auch gefrorenen Seifenblasen durch das Internet (das übrigens eine sehr produktive Klischeemaschine ist). Nun, ich als Facebook-Verweigerer und genereller Feind der asozialen Spionageunternehmen, habe davon bis vor kurzem gar nichts mitbekommen. Wenn man so etwas das erste Mal sieht, ist man begeistert von den Eisblumen auf der Kugeloberfläche und der ausgefallenen Idee. Einstmals ausgefallen, muss man wohl sagen.

Darf man also solche Klischees noch fotografieren, als jemand, der sich ernsthaft, wie man so sagt, ja sogar künstlerisch mit Fotografie beschäftigt? –

Subhash: „Eiskugel #1546” Weiterlesen 

Planlos

„Planlos” ist der Titel des 8. Fotografischen Salons im Waldviertel, der am 16. Jänner ’18 ab 16 Uhr stattfinden wird.

Was für Pläne verfolge ich beim Fotografieren, könnte ich auch anderen nachgehen? Muss ich überhaupt einen Plan verfolgen, ist das vielgelobte „Previsualisieren” wirklich ein Garant für gute Fotos? Bin ich mit Plan meiner unbewussten ästhetischen Prägung nicht unterworfen?

Subhash: „Oben und unten #492” Weiterlesen 

Zitate zur Fotografie

Talent ist wichtiger als Technik.

(Andreas Feininger)

Bilder aufzunehmen bedeutet das Leben intensiv auszukosten jedes Hundertstel einer Sekunde.

(Marc Riboud)

Fotografie ist die einzige Sprache, die überall auf der Welt missverstanden werden kann.

(Subhash)

Subhash: „Positionierung #711” (Cyanotypie)

Subhash: „Positionierung #711” (Cyanotypie); siehe auch hier

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Vorfrühlingslicht

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