Archaisch, zärtlich

Subhash: „Drachenbaum”

Drachenbaum

Dieses Bild braucht ein größeres Format und einen dunkleren Hintergrund, daher stelle ich es hier nur als Voransicht ein, und Sie müssen es anklicken um es besser sehen zu können.

Wie ein Lebewesen aus den Urzeiten der Erde erschien mir diese bisher scheinbar so vertraute Zimmerpflanze. Alt, düster, derb, mächtig und von etwas herber Schönheit. Und doch gibt es auch Elemente der Zärtlichkeit, der Eleganz, des Tänzerischen; wie es vielleicht bei einer ehemaligen Baletttänzerin im Greisenalter mit all ihren tiefen Falten und ihrer Anmut der Fall sein könnte. Weiterlesen 

Regeln oder nicht regeln?

Beispiel für den Goldenen Schnitt

Goldener Schnitt angewandt: bitte anklicken

Noch eine Regel, von der jeder ambitionierte Fotograf heutzutage schon gehört hat, ist „the rule of thirds”, die „Drittel-Regel”. Eine Bildkompostitions-Regel, die besagt, dass der Schwerpunkt eines Bildes auf einem der vier Punkte liegen soll, die sich durch waagrechtes und senkrechtes Dritteln der Bildfläche ergeben. Diese Regel vereinfacht (und verwässert) den Goldenen Schnitt, der in der Natur und bei den alten Malern weit verbreitet ist. Der Goldene Schnitt teilt eine Strecke so, dass das Verhältnis des längeren Teils zum kürzeren dem der Gesamtstrecke zum längeren entspricht. Für den Hausgebrauch ist eine brauchbare Annäherung 3:5, was bei 30 cm Länge eine Abweichung von 1,25 cm zur Drittelregel bedeutet. Kann man also mit freiem Auge sehen. Man sagt, dass eine Teilung im Goldenen Schnitt von den meisten Menschen als harmonisch empfunden wird, was ja durchaus auch stimmt.

Sind also Bilder, die den Goldenen Schnitt berücksichtigen, gut? – Das kommt darauf an. Weiterlesen