Nicht nachbearbeiten, ausarbeiten!

Es gibt Situationen beim Fotografieren, wo es sehr schwer oder gar nicht möglich wäre mit der Kamera alleine die Stimmung einzufangen, die man empfindet. Jede*r so genannte „ernsthafte Fotograf*in” wird da, wie zu Dunkelkammerzeiten auch schon, eine besonders sorgfältige Ausarbeitung der „Negative” (also der Aufnahmen im RAW-Format) vornehmen. Erst auf diese Art kann man so manches Bild schaffen, das anders wohl nicht zustande gekommen wäre. Es geht da nicht um „Nachbearbeitung”, nicht darum, irgendwelche Fehler auszubügeln oder Composings zu erstellen, sondern einfach um die ganz gewöhnliche Ausarbeitung von Fotografien, die einem sonst die Kamera aus der Hand nimmt. Gerade wenn es darum geht, den Augeneindruck oder die emotionale Wirkung eines Motivs wiederzugeben, ist eine Digitalkamera mit ihrer JPG-Engine des öfteren heillos überfordert.

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Foto-Workshops und -Urlaub 2018

Workshop-Termine 2018

laufend Kreative Ausarbeitung
mit Lightroom

Halbtags-Workshop in Schwarzenau
von 90 bis 160 € *)
Info & Anmeldung
17. März „Spiel der Wirklichkeit”
Tages-Workshop in Zwettl
von 95 bis 125 € *)
AnmeldungAnmeldung
abgelaufen!
22. April,
12. Mai,
10. Juni
„Spiel der Wirklichkeit” – jeweils
Tages-Workshop in Schwarzenau
von 60 bis 100 € *)
AnmeldungAnmeldung
abgelaufen!
14. Juli Portrait-Workshop
Indoor und im Freien,
mit Model
von 95 bis 125 € *)
AnmeldungAnmeldung
abgelaufen!
22. – 27. Juli „Spiel der Wirklichkeit” –
Fotourlaub in Geras
Zeit zum Erholen,
Zeit zum Fotografieren
350 (interne) bzw. 400 €
(externe Teilnehmende)
AnmeldungAnmeldung
abgelaufen!
23. Sept. Landschaftsfotografie im Oberen Kamptal
Tagesworkshop am Kamp
von 70 bis 140 € *)
Info & Anmeldung
abgelaufen!
6. – 7. Okt. „Spiel der Wirklichkeit”
Wochenend-Workshop in Weitra
von 180 bis 260 € *)
Info & Anmeldung
abgelaufen!
26. Okt. „Von der Aufnahme zum Bild”
Tages-Workshop in Heidenreichstein und Schwarzenau
von 70 bis 140 € *)
Info & Anmeldung
abgelaufen!
24. Nov. „Die ersten Schritte” – weg vom Handy
Tages-Workshop in Schwarzenau
von 70 bis 140 € *)
Info & Anmeldung
abgelaufen!
15. Dez. „Die Landschaft des Oberen Kamptals”
Tagesworkshop am Kamp
von 70 bis 140 € *)
Info & Anmeldung

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Geras/Steinteich

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Wintermorgen am Brühlteich

Am Brühlteich, Schwarzenau, Waldviertel

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Spaziergang im Regen

Subhash: „Borretsch #5157”

„Borretsch #5157”

Es lohnt sich rauszugehen und nass zu werden. Gut, wenn die Kamera (und das Objektiv) spritzwassergeschützt ist. Das ist das Lensbaby Composer nicht, aber wenn man ein bisschen acht gibt, dann hält es ein wenig Feuchtigkeit schon aus …

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Den Fetisch Schärfe sein lassen

Eine Spiegelreflexkamera des Four Thirds-Systems mit selbst gebautem Lochkamera-Adapter: Da gibt es keine Schärfe, wie sie heutzutage selbstverständlich erwartet wird. Das Bild wird gleichmäßig unscharf vom Vorder- bis zum Hintergrund. Also ein Mittel um die gewohnte Illusionsfotografie zu durchbrechen.

Subhash: „Bach #3989”

„Bach #3989” Weiterlesen 

Schlechtes Wetter ist gutes Wetter

Ich mag ja das so genannte „Fotografierwetter” nicht so gerne. Ich meine, zum fotografieren mag ich es nicht so gerne: Strahlender Sonnenschein, womöglich noch um die Mittagszeit, macht keine guten Bilder. Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, diese Zeit im Liegestuhl zu verbringen, im Garten, auf den Bergen oder im Wald, wenn man keine wichtigeren Angelegenheiten wahrnehmen zu müssen meint. Weiterlesen 

Weites Land

Der Kopf wird leicht, und der Geist wird frei, wenn der Blick ungehindert in die Ferne fliegen kann. Ein Aufatmen und … Freude, Freiheit. Viel Himmel, kalte Luft; mit dem Rad über’s weite Land. Weiterlesen 

Ohne Objektiv

Subhash: «La tarde blanda #2924»

«La tarde blanda»

Selbstverständlich kann man mit einer Lochkamera auch Farbfotografien aufnehmen, es kommt nur auf das Aufnahmematerial an. Da Lochkamera-Bilder recht kontrastarm werden, mag man vielleicht harten Film verwenden oder im Fall der digitalen Aufnahme den Kontrast in der Ausarbeitung wieder erhöhen. Weiterlesen 

Normal ist egal

Wenn eine Fotografin über das banale Selfie hinausgekommen ist, ein Fotograf sich zum „engagierten Amateur” hochgearbeitet, ein bisschen was an Literatur konsumiert und den einen oder anderen Workshop besucht hat, dann beginnt für so jemanden unter all den anderen neuen Begriffen auch das „Normalobjektiv” herumzugeistern. Da würde man was lernen, wenn man das verwendet, heißt es (frau auch), es sei der Klassiker unter den Objektiven. Eine Festbrennweite verwenden, wird empfohlen, nicht herumzoomen (stattdessen das „Turnschuhzoom” verwenden, wird fälschlich von den Auskenner*innen empfohlen). Jede*r, der oder die etwas auf sich hält, muss erst einmal die „Normalbrennweite” meistern bevor man (oder frau) zu etwas Exotischerem greift, wird verlautbart. – Na ja. Weiterlesen