Trauer und Freude

Subhash: «Invierno 2 #4444»
Wie nahe liegen doch Trauer und Freude beisammen! Es bedarf nur einer winzigen Verschiebung der Aufmerksamkeit und schon wird eins aus dem anderen. Natürlich ist diese Freude nicht überschwänglich, so wie leise Trauer ja auch nicht, sondern fein und schüchtern, und wenn man nicht achtgibt, schlägt sie wieder um in Trauer oder Tristesse.
Sind Bäume im Winter traurig oder freuen sie sich der Ruhe und Alleinigkeit?

 Aufrufe dieser Seite: 10.826

↓ Ähnliche Artikel

  • Künstlergespräch
    Ein Gespräch zwischen Antonia Daniela du Plessis Lombard von der Kunst.Galerie.Waldviertel und mir über meine Ausstellung, die Fotografie im allgemeinen und falsch zusammengebaute Objektive. Weiterlesen
  • Wann Kunst nicht von Können kommt
    «Alba»: nicht gekonnt? Im Nationalsozialismus war man sich sicher, dass es Zweck der „entarteten Kunst” sei, den „angeborenen Schönheitssinn des deutschen Menschen zu ertöten” und „das auch politisch angestrebte Chaos” zu verwirklichen. Wessen Kunst nicht vom Können, wie es die Nationalsozialisten anerkannten, käme, der „verkörper[e] die mit künstlerischen Mitteln unterstützte Volksverdummung”. 1) Auch heute noch hört man dieses Weiterlesen
  • Eröffnung „Fotografie ist (k)eine Kunst” (Videos)
    Video und Fotos von der Eröffnung unserer aktuellen Ausstellung „Fotografie ist (k)eine Kunst” in der Kunst.Galerie.Waldviertel (Waidhofen/Thaya). Weiterlesen

1 Gedanke zu „Trauer und Freude

  1. Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist immer das „innere“ Auge das die Sicht auf die Dinge bestimmt. So passiert es mir öfters, dass andere die Intention in einem Bild nicht „sehen“ weil das „innere“ Auge anders sieht. Ich sehe übrigens hier eher die stille Freude auf den kommenden Austrieb.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert