Osterspaziergang 2020
Ich höre nichts vom Dorfgetümmel,
Wo ist des Volkes wahrer Himmel?
Ein jeder ist zu Haus allein:
Wo bin ich Mensch, wo darf ich’s sein?
„Der maschinelle Apparat hat keine andere Bedeutung für den Lichtbildner als etwa der Pinsel für den Maler.” (Heinrich Kühn)
Ich höre nichts vom Dorfgetümmel,
Wo ist des Volkes wahrer Himmel?
Ein jeder ist zu Haus allein:
Wo bin ich Mensch, wo darf ich’s sein?
Kurze Meldung:
Die nächsten drei Anmeldungen für eine Online-Foto-Sitzung sind angesichts der derzeitigen merkwürdigen Umstände gratis!
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Weil die, die nicht ständig fotografieren, es immer wieder vergessen, hier eine Erinnerung und ein Schummelzettel:

Bild anklicken zum Vergrößern! Download Kommentieren →
Gemessen an meinen Bedürfnissen ist das Leben am Land wesentlich qualitätsvoller als in der Stadt. In unserer Gemeinde gibt es einen wirklich schönen Badeteich mit Umkleidekabinen, Toiletten, Duschen und kleinem Bufett. Er ist so groß, dass sich Jugendliche und Pensionist*innen nicht ins Gehege kommen, Fischer*innen und Schwimmer*innen auch nicht. Wenn es im Sommer sehr heiß ist (und entgegen dem Klischee vom kalten Waldviertel kommt das oft vor), dann setz ich mich aufs Fahrrad und fahre für zwei Stunden an den Teich. Es gibt viele davon im Waldviertel, aber unserer ist mir halt der nächste. Weiterlesen
Ein interessantes Video zum Thema „Abwedeln und Nachbelichten” analog und digital habe ich unlängst gesehen …

James Dean am Times Square von Dennis Stock, Dunkelkammer-Notizen von Pablo Inirio
So gut ich Lightroom finde, so sehr stört mich das De-facto-Monopol von Adobe und vor allem sein Abo-Modell. Daher bin ich immer offen für Alternativen, und ein Workshop-Teilnehmer hat mich wieder einmal auf darktable aufmerksam gemacht. Seit ein paar Wochen nehme ich mir nun die Zeit und versuche mich damit vertraut zu machen. Einerseits ist es unglaublich, wie vielfältig und umfangreich darktable (DT) ist, andrerseits funktioniert vieles nicht wie es soll oder ist im Vergleich zu Lightroom sehr umständlich. Man darf auch nicht erwarten, dass sich DT nahtlos in die gewohnte Umgebung des Betriebssystems einfügt. Ich arbeite auf Mac und empfinde DT als Fremdkörper. Weiterlesen
Unzählige Fotos werden gemacht, und die meisten nicht einmal eine Sekunde lang betrachtet: „Schau!” – „Schön!” – … und das war’s auch schon.
Solche Fotos meine ich nicht, wenn ich von Fotografien spreche; auch die Fotografin oder der Fotograf haben keine Sekunde investiert um eines davon aufzunehmen. Wirklich hinzusehen braucht aber Zeit.

Wieder einmal diese Situation:
Ein eMail aus der Redaktion eines Kulturmagazins einer österreichischen Landesregierung trifft ein: „Eilt bitte”. Die Chefredakteurin fragt an, ob ein bestimmtes meiner Fotos verwendet werden darf, das im Internet gefunden wurde.
Ich schau mir das an; ja, es ist eines meiner Fotos, suche es heraus, ja, es ist in ausreichender Auflösung und Qualität für den Druck vorhanden, suche mir die Auflage des Magazins über Internet heraus und schreibe zurück: „Darf verwendet werden, kenne Ihre Zeitschrift leider nicht, kostet normalerweise bis zum Postkartenformat bei dieser Auflage …” Ich lege noch zwei weitere Fotografien der angefragten Szene bei, um eine optimale Auswahl zu bieten.
Und dann: nichts. Einfach nichts mehr, gar nichts mehr. Auch im Spam-Ordner: nichts. Auch nach drei Tagen: nichts. Weiterlesen
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