Heim ins Waldviertel

Subhash: „Waldviertel #4190”

Ein großer Schritt steht mir bevor: Ich werde im Frühjahr wieder ins Niederösterreichische Waldviertel übersiedeln. Ins stürmische, wilde, weite, raue, kalte, banale, nasse, lustige, dunkle, heiße, hügelige, langweilige, harte, wunderschöne, reine, weite, geheimnisvolle, einsame, tiefe, flache, öde, ehrliche, freudvolle … Waldviertel. Das hat einen Aspekt von Heimkommen nach Jahren in der Fremde.
Aufgewachsen in der Großstadt Wien unternahm ich den Schritt „aufs Land zu ziehen” – ins Waldviertel – zum ersten Mal etwa im Alter von 20 Jahren. Immer wieder musste ich dann wieder weg. Ich hoffe, diesmal ist es für immer, die letzte Übersiedlung. Eine große Umstellung, ein Wagnis in mancher Hinsicht, in anderer eine Befreiung und ein Schritt Richtung größerer Unabhängigkeit, weg vom Tropf „der Wirtschaft”. Gemüsegarten statt Supermarkt, Holzmachen statt Gasaufdrehen, Haus reparieren statt Miete zahlen.
Vielleicht werde ich einige Kund*innen verlieren, hoffentlich dann aber auch den einen oder die andere dazugewinnen können. Weiterhin möchte ich digitale Bildbearbeitung, Print- und Webdesign sowie Webprogrammierung anbieten, dazu kommt wie bisher die Fotografie, die ich nun auch gewerblich betreibe. Besonders am Herzen liegt mir noch immer die Künstlerische Fotografie und da besonders die abstrakte: Ich werde mich wieder um Ausstellungen bemühen. Das Waldviertel ist künstlerisch gesehen ja recht aktiv.
Subhash: „Waldviertel #4171”
Subhash: „Waldviertel #4219”
Subhash: „Waldviertel #4202”
Subhash: „Waldviertel #4184”

 Aufrufe dieser Seite: 9.588

↓ Ähnliche Artikel

  • Künstlergespräch
    Ein Gespräch zwischen Antonia Daniela du Plessis Lombard von der Kunst.Galerie.Waldviertel und mir über meine Ausstellung, die Fotografie im allgemeinen und falsch zusammengebaute Objektive. Weiterlesen
  • Wann Kunst nicht von Können kommt
    «Alba»: nicht gekonnt? Im Nationalsozialismus war man sich sicher, dass es Zweck der „entarteten Kunst” sei, den „angeborenen Schönheitssinn des deutschen Menschen zu ertöten” und „das auch politisch angestrebte Chaos” zu verwirklichen. Wessen Kunst nicht vom Können, wie es die Nationalsozialisten anerkannten, käme, der „verkörper[e] die mit künstlerischen Mitteln unterstützte Volksverdummung”. 1) Auch heute noch hört man dieses Weiterlesen
  • Eröffnung „Fotografie ist (k)eine Kunst” (Videos)
    Video und Fotos von der Eröffnung unserer aktuellen Ausstellung „Fotografie ist (k)eine Kunst” in der Kunst.Galerie.Waldviertel (Waidhofen/Thaya). Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert