Grippe

Ich hab’ die Grippe, ziemlich heftig. Ich werde selten krank, aber jetzt hat’s mich gehörig erwischt. Zwei Bilder, die meine ambivalenten Stimmungen illustrieren:
Subhash: „Alter Hof #1365”

„Alter Hof in Sparbach #1365”
Subhash: „Felix #1274”

„Felix #1274”

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    Subhash: «Acelga» Es wird Zeit wieder etwas Farbe zu zeigen! Alle letzten Beiträge brachten getonte Graustufen- oder zumindest monochrome Bilder. Ich mag Graustufen-Umsetzungen, und Farbe ist ja oft tatsächlich entbehrlich in meinen Bildern. Manchmal aber ist sie das tragende Element. Rot leuchten die Stängel des Mangold in der Abendsonne. Ein Bild aus dem „Garten der Generationen”, Weiterlesen

2 Gedanken zu „Grippe

  1. Gute Besserung!
    Die beiden Bilder verkörpern wunderbar die zwei Seiten die der Frühling uns bieten kann – und sind Balsam auf meine agrar-romantische Seele. Ironie beiseite: Über Jahrhunderte ist auf dem Land sehr bewusst und sehr sparsam gestaltet worden, mit dem Ergebnis einer heute nur noch selten erreichten Harmonie in Selbstbescheidung.

    • Weißt du, was dem einen romantisch erscheint, ist einfach das Lebensumfeld des anderen. Für mich wäre es beispielsweise „romantisch”, Autobahnbrücken oder Hochhäuser auf der Wiener Donauplatte zu fotografieren und damit einem in meinen Augen naiven Fortschrittsglauben der 70er-Jahre zu huldigen.
      Die „Harmonie in Selbstbescheidung” ist heute leider auch „am Land” anscheinend keine angestrebte Kategorie mehr. Zu mächtig wirkt die Gehirnwäsche der neoliberalen EU-Agrarwirtschaft, so dass die Leute fast nur mehr die Alternativen großbäuerlicher, industrieller Betrieb oder Lohnsklaventum sehen. Anders ist der Lebensstandard, der einem über die Medien als „normal” vorgeführt wird, ja auch kaum zu erreichen. „Harmonie in Selbstbescheidung” wäre ein schöner, anderer Lebensentwurf. Danke für diesen Begriff!

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