„Warum sind da ständig welche, die mich hindern?”

Hallo Birgit, bitte stelle dich kurz vor und erzähle uns, warum du deine Foto-Website „Seh-n-sucht” genannt hast. Ist Sehnsucht nach (aufmerksamem) Sehen dein Hauptantrieb zum Fotografieren?

Moin – ich bin eine von Vielen – Jahrgang 1964 und heiße Birgit Franik. Geboren und aufgewachsen bin ich in Mülheim an der Ruhr, und vor gut 20 Jahren sind wir im Rahmen der Familienerweiterung ins südliche Münsterland gezogen, wo wir die Ruhe, das Dörfliche, Gemütliche und Überschaubare genießen.

„Vier in einer Reihe” – Stieglitze – 2020, © Birgit Franik

„Vier in einer Reihe” – Stieglitze – 2020, © Birgit Franik

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„Mir gibt die digitale Fotografie nichts”

Subhash: Hallo Bruno, stell dich bitte kurz vor und beschreibe uns, was Fotografie für dich bedeutet.

Bruno: Hallo, mein Name ist Bruno Linher, mein Lomography-Nickname ist „Knipserich”, und ich bin 1977 in Wien geboren. Meine Berufsbezeichnung ist Künstler, da ich neben der Fotografie und der Lomografie noch (selten) male und zeichne.

Ich fotografiere seit meinem einundzwanzigsten Lebensjahr, das heißt, dass ich noch in der analogen Zeit angefangen habe zu fotografieren, damals auf Diapositivfilm. Wir haben damals ab und zu Diaabende gemacht mit Musik und Getränken, das war immer sehr stimmungsvoll. Ich habe dann etwas den Draht zur Fotografie verloren, weil ich sehr viel gemalt habe, jedoch habe ich 2015 wieder ernsthaft begonnen zu fotografieren, diesmal exklusiv auf Schwarzweiß-Film. Und das mache ich bis heute, wobei ich 2020 begonnen habe mehr Zeit in die Fotografie zu stecken.

Eine Fotografie von Bruno Linher

© Bruno Linher, 2020

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