“Stbp—Paper surface”

11 Results of the fourth round of our project “See the bigger picture” are on hand. (One place came free.)Please click on the thumbnails to see the photographs bigger! The associated knowledge cards are mentioned too.

Now if you like it you can like it. Prefered are comments but this is a quick response.

“Paper surface”

Notes, questions, making ofs please via comments.
Nicole drew the next card; the fifth assignment is:
“Reflection”
(Task card A16)

Results of the fifth assignment from December 1st here. All photographs of this projects are found with a tag search.
See here for the rules of the project.

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34 thoughts on “Stbp—Paper surface

  1. Zu meinen „Geisterelefanten”

    [English version below]

    Ein Mann sitzt auf einer Parkbank und klatscht alle 10 Sekunden ein paar Mal kräftig in die Hände. Ein anderer kommt vorbei, sieht das, wundert sich und fragt, was das soll. –
    „Ich vertreibe die Elefanten.” –
    „Aber da sind doch gar keine Elefanten!” –
    „Na, sehen Sie!”

    Procedere

    Landschaft aus weißem Seidenpapier, Origami-Elefant aus Umweltschutzpapier. Beleuchtet von einem externen Blitz von links vorne (schräges Gegenlicht). Das Blitzlicht durch zwei einander teilweise überlappende Filter gefiltert. Drei Aufnahmen: Hintergrund, Elefant 1, Elefant 2. In Photoshop überblendet, Bild links unten abgedunkelt. In Lightroom Helligkeit, Kontrast und Sättigung eingestellt, und das Bild mit einer leichten Vignette abgerundet.

    Bild zeigen

    Notes on my “Ghost elephants”

    Sitting on a park bench a man clapps in his hands every 10 seconds vigorously. Another one passes, wonders at the events and asks what it is all about.—
    “I cast out the elephants.”—
    “But… there is no single elephant!”—
    “There you are!”

    Proceedings

    White tissue paper for the landscape background, recycled paper for the Origami elephant. Small flashlight as backlight filtered with two color filters partly overlapping. Three exposures: Landscape, elephant 1 and elephant 2. Blended in Photoshop and lower left corner darkened. Brightness, contrast and saturation tuned in Lightroom. A soft vignette completed the picture.

    Show picture

    • Erläuterung zur Entstehung:

      Ich habe mich für gefaltetes Papier entschieden und einen roten und einen blauen Papierflieger gebastelt. Das Arrangieren der Flieger, neben-, über-, gegeneinander ergab immer neue Überraschungen. Die Herausforderung lag in der Wahl der Perspektive und der Berücksichtigung des Lichts. Aus der entstandenen Serie habe ich dieses Foto gewählt, weil mir die Linien und die Verteilung der Farbflächen gefallen haben und es viel Raum für Interpretation lässt.

      Das war eine mir sehr entgegenkommende Aufgabe, ich liebe Papier in allen Spielarten. Übrigens ist für 2021 bereits zum 5. Mal in Deggendorf in Niederbayern die Papier Global, die Internationale Papierkunst-Triennale, der Besuch ist eine Reise wert.

      • Auch für Deine Beschreibung danke ich!

        Ich selbst hatte während meines Studiums auf der damaligen Hochschule für Angewandte Kunst in Wien die (händische) Buchbinderei erlernt und dadurch sehr viel mit Papier zu tun.

        Eine Kollegin ist Babsi Daum, die sehr schöne künstlerische Papier-Sachen macht, und, sehr zu empfehlen, Christine Maringer.

  2. Zur Entstehung von „Mentale Erosion“
    Relief auf Papier, kombiniert mit S-W- / Hell-Dunkel – Kontrast, klang weniger herausfordernd als die drei bisherigen Kombis. Daher ließ ich mir Zeit, überlegte aber auch immer wieder, welches Papier ich zugrunde legen sollte. Dann kam wieder einmal der Zufall ins Spiel, als ich jüngst meinen seit Monaten überfüllten Büro-Papierkorb ausleerte. Da fiel mir ein extrem kompaktierter Knüller in die Hände, nach dessen neugieriger Teilentfaltung ich ein gescheitertes Projekt wiedererkannte: Als engagierter Manager der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) ASTEG hatte ich im Jahr 2013 ein Lied samt Text komponiert, das ich mit Volks- und Mittelschulkindern aus allen Gemeinden der Kleinregion zur Aufführung bringen wollte. Darin wird die (Groß-) Elterngeneration befragt bzw. angeklagt, wie weit sie es mit Mutter Erde hat kommen lassen. Ich fand beim kleinregionalen Lehrkörper und der Elternschaft zu wenig Enthusiasmus vor, um im Unterricht – geschweige denn in der Freizeit – daran zu üben und eine DVD-Produktion in Angriff zu nehmen. Technik und Ausstattung waren ja schon vorhanden. Aber auch die Minimalversion mit wenigen trotzigen Kehlen aus nur einer Schule, ja nur einer Klasse, war jeweils „zu viel verlangt“. Dabei hatte ich das Projekt bei einem KEM-Manager-Fortbildungsseminar vorgestellt, wo es grandios akklamiert wurde. Meiner damals 14-jährigen, hochmusikalischen Tochter gefiel es auch sehr gut. Aber auch sie musste sich voll und ganz auf den gewaltigen Gymnasiums-Schulstoff konzentrieren, so dass nicht einmal eine performte Duett-Version zustande kam. Ich hatte bis Ende 2015 noch weitere Strophen, Bridges und Refrain-Variationen dazu komponiert und getextet, als das Aus für die KEM ASTEG kam. In der Hoffnung, dass doch noch was gehen könnte, hob ich alle Unterlagen auf bis in den (1.) Corona-Lockdown, den ich u.a. zum Ausmisten nutzte, wobei ich mich endgültig von allen KEM-Projektideen und -Visionen verabschiedete und dabei acht- wie emotionslos auch das Textblatt von „Auf dieser Erde“ – so der Arbeitstitel – zerknüllte (nicht zerriss!) und in die Rund-Zwischen-Ablage P warf.
    Damit war der Käse nicht nur gegessen, sondern auch verdaut und bald ausgeschieden. Aus den Augen, aus dem Bauch und aus dem Sinn. Das Projekt hatte schon begonnen zu verwittern, die Gedanken daran wurden von viel Gegenwind und standhäftigem Brandungsschaum erodiert, ein paar Synapsen feuerten noch ab und zu, mit deutlichem Ritardando und Decrescendo bis zum Lento und Piapianissimo bzw. Fade-Out. Mentale Erosion.

    Nun hat einigermaßen überraschend das eigenartig rezente, sinnentleerte Textblatt tatsächlich eine Upcycling-Funktion bekommen, indem es als Motiv für „see the bigger picture“ dient, wenn auch für einen, dessen höchste Stufe seiner Waldviertler Karriereleiter der Notstandshilfeempfänger geworden ist, der aber noch eine suffizient Stbp-taugliche Kamera besitzt.

    In der Hoffnung, euch nicht zu sehr zugemüllt zu haben, schaue ich mir voller Interesse und Bewunderung eure Stbp-Ergebnisse an und bin stolz, glücklich und zufrieden, an diesem exklusiven Zirkel teilhaben zu dürfen. Photonophile Grüße – Uli K.

    PS:
    Vielleicht suche ich nun doch noch bzw. wieder neu nach Möglichkeiten für die Verwirklichung von „Auf dieser Erde“…

    • Danke für Deine Beschreibung! So hat man noch zusätzlich was vom Bild.

      Das Lied nimm doch einfach mit I. auf (Handy reicht) und stell es auf Vimeo. Kann ich auch für Dich tun. Und dann verlinken wir es hier, wenn Du magst.

      Übrigens: Wenn man beim Kommentieren einen anderen Namen benutzt (bzw. eine andere Schreibweise), dann wird der Kommentar erst freigeschalten, wenn ich das erlaube. Einmal freigeschalten, wird immer automatisch erlaubt, aber nur, wenn der Name ganz gleich ist.

      Man kann in Kommentaren HTML-Tags verwenden, wenn man formatieren möchte.

    • Nach einer längeren Internetfreien Zeit nütze ich die Gelegenheit dir zu deinem tollen Beitrag, etwas angelehnt an STS “kalt und kälter…”zu gratulieren.

      Und i bin platt und immer platter
      und i denke mir, wos hat er,
      denn noch so alles in seinem repertoir
      was könnt sein wos er, weiss Gott, sonst noch woa
      Literat,Fotokünstler, Aktiv-…und Journalist
      ein Multitalent, das ist das was du bist
      ein Mensch, dessen Leidenschaft bis in die Zechenspitz`n brennt
      und jeder von uns kann sich darüber freun, dass er oder sie sojemanden kennt.
      Danke für deinen Beitrag
      RuBi

  3. Eine allgemeine Information

    Diese Benachrichtigungsfunktion bezüglich neuer Kommentare, muss bei jedem so genannten Beitrag, also im Fall Stbp bei jeder Aufgabe, neu gesetzt werden. Eine Alternative ist der Kommentar-Feed, der aber zumindest in meinem alten Firefox bezüglich der Links unschön aussieht.

  4. Hallo an alle!

    Niemals hätte ich gedacht, dass bei einem Thema, bei dem sich alle mit dem gleichen Material auseinandersetzen, so Unterschiedliches herauskommen kann… Erstaunlich!

    RuBi als mein Symmetrie-Partner: wirklich abgefahrene Idee mit toller Umsetzung:-)

    Insgesamt beeindruckende Farbkombinationen, tolle Licht- und Schattenspiele sowohl sanft als auch expressiv und viel Inspirierendes in Bezug auf graphische Gestaltungsmölglichkeiten.

    Meinem fehlt in der kleinen Größe etwas Helligkeit, so mein Eindruck, ist mir im Großformat nicht aufgefallen…

    Es hat mir Spaß gemacht, mit Papier und Licht zu experimentieren. Am Schluss hatte ich drei Arbeiten in der engeren Auswahl. Dieses hatte die härtesten Licht/ Schattenkontraste und die meiste Leuchtkraft, deswegen entschied ich mich dafür.

    Wünsche Euch einen schönen November!

    Liebe Grüße,
    Sophie

    • Hallo Sophie,
      War leider einige Zeit aus technischen Gründen offline, möchte aber jetzt die Gelegenheit nützen mich für deine positive Reflexion bedanken.
      Wir wollten eigentlich nur einige Ideen kurz probieren und im nachhinein betrachtet sehe ich doch deutliche Mängel in der Lichtsetzung, den Kontrasten am Papier und die schlampige Faltung. Aber nach mehrmaligen durchschau`n der gesamten Bilder blieb ich immer wieder bei diesem Bild hängen.
      Ich glaube es war die Schulter und der Handschuh die mich zu der Entscheidung für dieses Bild animierte.
      Deine Symmetrieumsetzung finde ich übrigens auch sehr spannend und lässt viel Fantasie zu.
      Übrigens finde ich die Harmonie zwischen den Farben und dem Licht – Schattenspiel sehr harmonisch selbst in der Miniaturausgabe.
      Gratuliere dir zur gelungenen Umsetzung
      RuBi

      • Lieber RuBi, Danke für Deine anerkennenden Worte zu meiner Umsetzung! Genauso wie Du dies und das bei Deinem Bild siehst (was ich alles gar nicht sehe, weil es mir in seiner schwarz/weiß Ästhetik einfach nur gefällt und ich die Idee extrem ausgefallen finde – Handschuh, Fächer, Oberkörper etc), konnte ich den kritischen Blick auf mein eigenes Werk noch nicht ganz erweichen…;-)
        Im Großformat bin ich immer wieder bei diesem hängengeblieben, ohne genau zu wissen, warum… Im Kleinformat hätte ich mich im Nachhinein – so glaube ich – für ein anderes entschieden… Das Wichtigste jedoch: Das Experimentieten hat Spaß gemacht! 🙂

  5. Da ich ja die Karten noch nicht habe (es soll ie jetzt ab Mitte November wieder geben), hab ich bei der Aufgabenstellung als erstes an ein rauhes Papier gedacht.
    So entstand meine “Mondlandschaft”. Mit Hilfe eines handgeschöpften Papiers, einer Stecknadel und einer Taschenlampe.
    An Knüllen oder Falten hab ich erst später gedacht.

  6. Diesmal gefallen mir die Ergebnisse besonders gut. Sehr kreativ!
    Mein gelber Fächer wurde nur mit einem Scheinwerfer seitlich beleuchtet, um die Schatten heraus zu arbeiten. Für den Farbkontrast musste ein blauer Polster herhalten. Ich hatte es auch mit zerknülltem Papier und Makro versucht, aber das Ergebnis hat mir nicht so gut gefallen.

  7. Potzblitz, was für herrliche Fotos wieder mal!

    Ich finde fast alle Gedanken wieder, die ich mir dazu gemacht hatte: Von der Oberflächenstruktur eines Papiers wie bei Hertha (ohne Stecknadel, die für die Drittelregel glänzend eingesetzt ist!) über regelmäßige Faltung wie bei Robert (genial die gerahmte Diagonale!) und kunstvolle Faltung wie bei Subhash und Marilli (voll leiwand!) bis zum Faltenfächer, der gleich dreimal, von Iris, RuBi und Nicole, (jedes Mal kongenial mit dem jeweiligen Gestaltungsauftrag umgesetzt wurde. Da ich auf S/W-Kontrast fixiert war, konnte ich nicht mit Farben spielen. Interessant ist, dass der Farbkontrast auch gleich dreimal (von Pramesh, Marilli und Iris) gezogen wurde, jedes Mal sehr spannend und trotzdem harmonisch eingesetzt. Das Werk meines S/W-Mitstreiters Jayme (diesmal mit richtig verstandener Aufgabe) hat mich fasziniert, das perspektivische Licht-Schatten-Vexierbild lädt ein zur intensiven Analyse des Objekts. Auf Anhieb wärmende Gefühle bekam ich diesmal beim Betrachten der Fotos von Pramesh und Sophie (auch bei ihr eine Frage zu dem Objekt: fertig vorgefunden oder extra gestaltet?). Die meiste Professionalität orte ich – wen wunderz? – bei Subhash’s Geisterelefanten im 1:3 – Format.

    Für den November habe ich die Drittelregel W02 zur Spiegelung gezogen. Na, schaumama (let‘s C)!

    • Lieber Uli, schön, dass Du nochmal geschrieben hast- mir geht es auch so- es gäbe überall noch so viel zu sagen… Nur wo anfangen und wo aufhören…?
      Danke für Deine wärmenden Worte 😉 Zu Deiner Frage: zum ersten Mal musste ich gestalten, da es extrem schwierig geworden wäre, mich auf die Suche nach einem derart symmetrischen Gebilde zu machen… Ich habe bunte Tonpapierblätter geschnitten und übereinandergelegt, was bei dieser Umsetzung fast nicht mehr zu erkennen ist – deswegen bin ich – so vermute ich- auch bei diesem Foto hängengeblieben. Bei allen anderen Fotos hat man dieses Übereinandergelegte deutlich gesehen und hätte das Prinzip auf Anhieb erkannt.

      Deinen Text habe ich mir mehrmals durchgelesen- es ist eine schöne Geschichte zu Deinem sehr feinen Werk! Mir gefallen besonders die sanft ausgeleuchteten Schatten passend zu der sehr schönen schwarz/ weiß- Ästhetik.

      Das Lied hätte mich auch interessiert!
      Weil es ja “Auf dieser Erde…” heißt, musste ich sofort an die absolut lustige Parodie von Bruce Berger denken “Alle Kinder dieser Erde” aus dem Film Männerherzen… Im Bewusstsein, dass Dein Lied ein ernsthaftes Anliegen verfolgt hat, möchte ich Dir/Euch den Hinweis auf diesen song jedoch nicht vorenthalten- ein Lachen kann man sich fast nicht verkneifen…

      https://youtu.be/HjiCBxfgST4

      Es verbleibt mit herzlichen Grüßen,
      Sophie

  8. Angeregt durch den unterhaltsamen und zutreffenden (Ausnahme: Jayme ist eine Frau!) Beitrag von Uli hier meine Erkenntnisperlen, die ich aus dieser Runde mitnehme.
    Papier ist geduldig. Es lässt sich beschreiben, bedrucken, reißen, knicken, lochen, falten, zerknittern – und dabei ist es doch an sich schon vollkommen, sogar relieftauglich, wie Hertha es so schön dargestellt hat.
    Die anzustrebenden harten Kanten durch den unterschiedlichen Lichteinfall waren für mich der Knackpunkt des fotografischen Experiments. Ich mag dieses Stadium des Aus- und Rumprobierens am meisten, aber ich kann oft das Ergebnis nicht wiederholen. Vielleicht müsste ich mir endlich mal konsequenter Notizen machen, aber das Fotografieren selber ist halt doch „leiwander“.
    Einen herzlichen Dank an alle für die schönen Bilder und ich freue mich auf die kommende Aufgabe!

  9. Everyone’s interpretations and executions are fascinating. I also love reading the stories behind the images. Thanks for your patience with my response.

    Sophie – what a perfect image for fall. I love the lighting, colors, and shadows. The layering with the paper is very nice.

    Subhash – this is truly genius and very creative. It reminds me of the time I got to see the Elephants up close in Kenya.

    Marilli – I would have never guessed these were paper airplanes. How fun and kudos to you for taking something playful and creating such beautiful lines and shadows with color contrast and light.

    Hertha – The texture of this handmade paper is so intriguing. Reminds me of a close up image of the surface of the moon. Very magical.

    Robert – the structure of your image is very pleasing to the eye. Such precision with the folding. The frame rounds or shall I say squares it out perfectly 😉 (Hope the English to German translation of that comes out right for you)

    Nicole – I love the angle that you shot your picture from. It really draws the eye in and the darker shadows you get as you are drawn in are very mesmerizing.

    RuBi – the combination of textures (skin, paper, looks like a silver ring, black glove) combined with the shapes (shape of the shoulder, a piece of the neckline, the way the glove is folding the paper) – all of these create such a dramatic image yet I am also picking up on a very avant garde style.

    Iris – the yellow/gold paper is so inviting contrasted with the blue. I love the shadows that you are getting on the paper and the blue cloth.

    Uli K – thank you for sharing the story behind this image. There’s quite a lot that is behind this image that gives it quite a lot of depth and meaning. Very creative way of connecting with your audience by sharing your story.

    Pramesh – your image reminds me of all the beautiful colors of silks in India. The images of the busy markets filled with radiant colors. I really love how you chose to tear the edges and compose the pieces together.

    For my photo, I had help with the spotlight, which is a mega flashlight held by my dad, who is also a retired architect. I got a lovely architectural lesson on the difference between shadow and shade. I loved watching the shadows dance on the base paper as my dad moved the light around. I especially love the way the holes in the paper cast a shadow on the base paper. Looking back at this photo, I can see the influence of my conversation with my architect dad. Regardless, I had fun with this one, and I will never forget the difference between shadow and shade ☺

    • DearJayme! Very interessing story concerning the difference between shadow and shade and the influence of your architect dad! It’m fascinated by your idea to make holes in the paper and playing with this wonderfull graphic elements. It’s a very expressive work. Thank you for your positive words and excuse my english 😉

      • Für die sprachliche Unterscheidung gibt es hier einen guten Artikel: superior-english.com/2016/04/03/der-unterschied-zwischen-shade-und-shadow/
        Aber der Architekt sieht vielleicht noch mehr bzw. anders!

          • This is from the architect 🙂

            Shade is darker than shadow. Shade is the surface of the subject that is opposite of the light source. Shadow is the image that is cast from the subject on another surface.

            A shaded surface is a part of the subject matter. A shadow is the image cast by the subject matter. The reason that shade is darker than shadow is because no light can get to it, and the dispersed light will make the shadow lighter. The reason shadow is lighter than shade is because light disperses around the subject onto the same surface as the shadow.

            And, this is how I understand it in simpler terms. A tree does not provide shade from the sun. It’s a shadow.

            Hope this helps. Happy to ask the architect any other questions for the group. He’s retired 🙂

  10. Thanks, Subhash for the invitation to my dad to post on the blog. He is a little shy, so he’s not quite ready to post on his own, but he has really enjoyed the conversation around shade and shadow. After reading the article from Marilli, here are his thoughts.

    The architectural definition of shade and shadow is somewhat different than what we normally say and think. What is referred to as the shade of a tree or shade of an umbrella is actually the shadow of the tree or the umbrella cast on the surface under it. The shade of the umbrella is the underside of the umbrella and the shade of the tree is the underside of the leaves.

    I see in German that the word Schatten can mean both shade and shadow.

    As an illustration of the difference between shade and shadow, let’s use the moon. The back side of the moon (also known as the dark side of the moon) is shade. Note that shade is a part of the object in the light. Thus the sun shines on the moon and the side of the moon opposite of the sun (the light source) is shade. But when the earth comes between the sun (source of light) and the moon, the shadow or image of the earth is cast upon the moon and causes an eclipse of the moon.

    Therefore, another way of thinking about shade and shadow is that shade is the part of an object that is on the opposite of the light source and shadow is the image cast on another surface or object that is between the light source and said object. Thus, shade is a part of the original object and shadow is the copy of the original object.

      • Ich entschuldige mich für den nicht kompletten Link und gelobe Besserung.
        Das Dilemma liegt, wie Jayme klar herausgestellt hat darin, dass wir in der deutschen Alltagssprache nur den Begriff „Schatten“ verwenden, mit dem Begriff „Schlagschatten“ aus der Kunst wird jedoch vieles klarer. Das Beispiel mit dem Mond ist sehr hilfreich, ich schließe mich dem Dank von Subhash an!
        Noch ein erfreulicher Nebeneffekt der Diskussion und meiner damit verbundenen Recherchen: Ich habe jetzt eine Vermutung, wie das Phänomen des farbigen (violetten) Schattens in meinem Foto entstanden sein könnte, ich hatte zwei unterschiedliche Lichtquellen gleichzeitig verwendet.

        • I’m so glad the explanation from my dad helped to clarify. He really enjoyed the conversation, too. I’ll continue to encourage him to post. He comes out of his shell eventually 🙂

          I learned a lot through this process as well. I always thought a tree provided shade, but to see and understand that it’s really casting a shadow is fascinating. Marilli, I love how you continue to share your perspectives and unique findings from your photo , especially with the two sources of light. Very interesting.

          Hope everyone is enjoying their week. Take care!

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