{"id":94,"date":"2011-11-07T11:21:44","date_gmt":"2011-11-07T10:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/?p=94"},"modified":"2011-11-07T11:21:44","modified_gmt":"2011-11-07T10:21:44","slug":"impressionistische-fotografie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/impressionistische-fotografie\/","title":{"rendered":"Impressionistische Fotografie"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div class=\"fl_img_1\"><a href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/la_borrasca.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Anklicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/la_borrasca-150x150.jpg\" alt=\"Subhash: La borrasca\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"bu\">La borrasca\n<\/div>\n<p>In der engagierten Fotografie gelten Regeln: Richtige Belichtung ist beispielsweise gut. Sch\u00e4rfe ist gut. Verzeichnisfreiheit des Objektives ist gut. Wissen, was man \u00fcberhaupt aufnehmen will, ist gut. Eine \u00fcberlegte Bildkomposition ist gut. Zufall ist (zumeist) schlecht, mangelnde Kontrolle ist schlecht, Experimente (\u201eHerumprobieren\u201d) sind sowieso schlecht.<\/p>\n<p id=\"ts_top\">Also kaufen wir entweder eine vollautomatische Kompakte, die \u201ealles selber macht\u201d und noch dazu richtig, oder eine dieser wunderbaren Spiegelreflexkameras mit superschnellem Autofokus und Bildstabilisator und lernen zu erahnen, wie Licht von einem Sensor verarbeitet werden wird, studieren Tiefensch\u00e4rfen-Tabellen (Falsch! Profis sagen, es muss \u201eSch\u00e4rfentiefe\u201d hei\u00dfen!<sup>\u00a0<a title=\"zur Fu\u00dfnote\" href=\"#ts_fn\">1)<\/a><\/sup>) und geben Unmengen an Geld aus f\u00fcr korrigierte, lichtstarke Optiken. Und wenn wir dann so ziemlich alles verstanden haben, alle Regeln kennen und nur mehr ganz selten etwas falsch machen, dann\u00a0\u2026 Dann wird die Fotografie manchem manchmal etwas langweilig. Bei Leuten mit Kompaktkamera geht\u2019s meist noch etwas schneller.<!--more--><\/p>\n<p id=\"a_pks\">Aber was w\u00e4re, wenn wir wieder unschuldiger an die Sache herangehen? Die Szeneprogramme ausschalten, gar den \u201eM\u201d-Modus verwenden? Sie wissen schon: \u201eM\u201d, wie \u201em\u00fchsam\u201d. Aber es wird nur dann m\u00fchsam, wenn wir erst wieder die Regeln, die Gesetze, die Vorschriften, die sich in der Fotografie festgesetzt haben, befolgen wollen. M\u00fcssen wir aber gar nicht.<\/p>\n<div class=\"fl_img\"><a lang=\"es\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/Los_pequenos_buceadores_P5295338.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Anklicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/Los_pequenos_buceadores_P5295338-150x150.jpg\" alt=\"Los peque\u00f1os buceadores\" width=\"118\" height=\"118\" \/><\/a><a lang=\"es\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/La_vejez_P5205122.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Anklicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/La_vejez_P5205122-150x150.jpg\" alt=\"La vejez\" width=\"118\" height=\"118\" \/><\/a><a lang=\"es\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/El_tambaleo_P7055799.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Anklicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/El_tambaleo_P7055799-150x150.jpg\" alt=\"El tambaleo\" width=\"118\" height=\"118\" \/><\/a><a lang=\"es\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/Desprenderse_de_la_demora_P5295371.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-right: 0;\" title=\"Anklicken zum Vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/Desprenderse_de_la_demora_P5295371-150x150.jpg\" alt=\"Desprenderse de la demora\" width=\"118\" height=\"118\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"width: 100%;\">aus der Serie \u201e<span lang=\"en\">Still living beings<\/span>\u201d <sup><a title=\"zur Fu\u00dfnote\" href=\"#_pks\">2)<\/a><\/sup><\/p>\n<\/div>\n<p id=\"a_tei\">Was dann passiert, das kann ich Ihnen sagen: Auf der einen Seite entstehen erstaunliche Bilder, vielleicht unscharf, verwischt oder \u201efalsch\u201d belichtet, neue M\u00f6glichkeiten tun sich auf, das Interesse daran w\u00e4chst und w\u00e4chst und die Freude, die uns das Fotografieren anfangs machte, ist pl\u00f6tzlich wieder da; und auf der anderen Seite werden wir h\u00f6chstwahrscheinlich von so mancher und manchem in Grund und Boden kritisiert werden, wenn wir uns nicht schon vorher einen Namen als Fotograf_in gemacht haben. Kann man uns nicht Unf\u00e4higkeit vorwerfen, so doch immerhin Faulheit. Oder zumindest: Verf\u00e4lschung der Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Es fehle unseren Bildern an Beachtung der Grundregeln, an Bildkomposition, an Details, an Sch\u00e4rfe (so als ob die Wirklichkeit immer scharf w\u00e4re), einfach an allem, was richtige Fotografie ausmache.\u00a0\u2013<br \/>\nJemand hat einmal gesagt:<\/p>\n<blockquote lang=\"en\"><p>Great photography is about depth of feeling, not depth-of-field.<\/p>\n<p class=\"credits\">(<a title=\"Website of Peter Adams\" href=\"http:\/\/www.peteradams.com\/\">Peter Adams<\/a>)\u00a0<sup><a title=\"zur Fu\u00dfnote\" href=\"#_tei\">3)<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n<p id=\"ts_fn\">Nat\u00fcrlich ist nicht jedes Bild, das die Dogmen der Leute verletzt, die sich anscheinend auskennen, ein gro\u00dfartiges Bild. Diese Regeln haben schon ihren Sinn und sind nicht ganz zuf\u00e4llig allgemein bekannt geworden. Aber wenn wir unser K\u00f6nnen weiter entwickeln, etwas Neues machen wollen, dann m\u00fcssen wir wieder spielerischer werden. Fehler zulassen, den Zufall einladen und aus unseren Erfolgen und Misserfolgen lernen. Uns mehr um die Tiefe des Empfindens als um die Tiefe des Sch\u00e4rfenbereichs k\u00fcmmern. Wir werden eigene Regeln entwickeln, an die wir uns vor\u00fcbergehend halten, und Acht geben, dass sie unsere Entdeckerfreude nicht einengen und die weitere Erforschung behindern.<\/p>\n<p id=\"_pks\">Wir geben etwas an Kontrolle ab und erhalten daf\u00fcr neue Inspiration und Offenheit gegen\u00fcber dem Unbekannten, Ungewohnten, Unbewussten.<\/p>\n<div class=\"shsprod_produkt_wrapper shsprod_produkt_63\">\n\t\t\t<h2 class=\"shsprod_producttitle\">Workshop \u201eImpressionistische & Abstrakte Fotografie\u201d<\/h2>\n<p class=\"hl\">Leider abgelaufen!<\/p><\/div>\n<div class=\"fu\">\n<hr \/>\n<p id=\"_tei\">1) <a href=\"http:\/\/www.scilogs.de\/sprachlog\/im-rausch-der-sch-rfentiefe\/\">Beitrag des Sprachwissenschaftlers Anatol Stefanowitsch \u00fcber die Konkurrenz der Bezeichnungen \u201eSch\u00e4rfentiefe\u201d und \u201eTiefensch\u00e4rfe\u201d<\/a> vom 4. April 2011. <a title=\"zur\u00fcck nach oben\" href=\"#ts_top\">\u2191<\/a><\/p>\n<p>2) Diese vier Bilder aus meiner Serie \u201eStill living beings\u201d sind <a title=\"zum Shop\" href=\"postkartenset-erschienen\">als Postkartenset<\/a> und <a title=\"zum Shop\" href=\"angebot-fine-art-print\">als Fine Art-Print<\/a> erh\u00e4ltlich. Die Projektbeschreibung zur Serie <a title=\"zum Projektkonzept\" href=\"still-living-beings-projektkonzept\">finden Sie hier<\/a>. <a title=\"zur\u00fcck nach oben\" href=\"#a_pks\">\u2191<\/a><br \/>\n3) Zitiert in dem inspirierenden <span lang=\"en\">eBook <a title=\"Affilate link to this eBook\" href=\"https:\/\/www.subhash.at\/chCounter070225\/refer.php?id=100\" target=\"ejejcsingle\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eThe evocative image<\/a>\u2014A Photographer&#8217;s Guide to Capturing Mood&#8220;<\/span> von Andrew\u00a0S. Gibson <a title=\"zur\u00fcck nach oben\" href=\"#a_tei\">\u2191<\/a>.\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>La borrasca In der engagierten Fotografie gelten Regeln: Richtige Belichtung ist beispielsweise gut. Sch\u00e4rfe ist gut. Verzeichnisfreiheit des Objektives ist gut. Wissen, was man \u00fcberhaupt aufnehmen will, ist gut. Eine \u00fcberlegte Bildkomposition ist gut. 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