{"id":8252,"date":"2015-06-22T14:55:45","date_gmt":"2015-06-22T12:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/?p=8252"},"modified":"2015-06-22T14:55:45","modified_gmt":"2015-06-22T12:55:45","slug":"zu-heute-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/zu-heute-morgen\/","title":{"rendered":"Zu \u201eHeute morgen \u2026\u201d"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p >Ein unscheinbares Motiv wird interessant, wenn man es mit \u201eliebenden Augen\u201d betrachtet. Diese Sehweise kann man nicht erzwingen, aber man kann sie beg\u00fcnstigen. Zeit zu haben ist eine&nbsp;\u2026&nbsp;\u2013 wenn schon nicht Voraussetzung, so doch ein beg\u00fcnstigender Umstand&nbsp;\u2026<!--more--><br \/>\n<a class=\"np\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/felder_156128995.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/felder_156128995-513x384.jpg\" alt=\"Subhash: \u201eFelder #8995\u201d\" width=\"513\" height=\"384\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8269\" srcset=\"https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/felder_156128995-513x384.jpg 513w, https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/felder_156128995-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/felder_156128995.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/a><br \/>\nUnd man muss es f\u00fcr m\u00f6glich halten, dass das Besondere keine Frage der Exotik oder Neuheit ist, sondern eine Frage der Aufmerksamkeit. Es geht nicht darum, im geografischen Sinn durch die Welt zu reisen und immer wieder Noch-nie-Dagewesenes oder zumindest Selten-Gesehenes zu fotografieren, sondern darum, die Gewohnheiten im Sehen zu durchbrechen und wieder unschuldig und \u201eneu\u201d zu sehen. Mir jedenfalls geht es darum. Mit so etwas wie (m\u00f6glichst) \u201ereinem Bewusstsein\u201d durch die Welt zu reisen, zu gehen (ja, am besten <em>gehen)<\/em> und wieder einmal zu erkennen, dass sie auf diese Weise nicht die Altvertraute ist, sondern immer spannend, immer neu und geheimnisvoll. Die Resultate m\u00f6gen nicht f\u00fcr jede*n frisch oder auch nur interessant erscheinen, wie ich immer wieder zur Kenntnis nehmen muss, aber f\u00fcr mich ist es schon allein die Aufnahmesituation wert. Die Kamera ist dann nur mehr so eine Art Begr\u00fcndung oder Ausrede f\u00fcr den Bewusstseins-Shift.<br \/>\n<a class=\"np\" href=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"c\" src=\"\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999-420x550.jpg\" alt=\"Subhash: \u201eBl\u00fchendes Gras #8999\u201d\" width=\"420\" height=\"550\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8196\" srcset=\"https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999-420x550.jpg 420w, https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999-150x196.jpg 150w, https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999-587x768.jpg 587w, https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/wp-content\/uploads\/bluehendes_gras_156128999.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a><br \/>\nUnd man sollte halt auch versuchen, das Motiv nicht ganz gew\u00f6hnlich abzubilden, denn dann sieht ja wieder keine*r seine Sch\u00f6nheit. Bei dem Bild <a href=\"https:\/\/www.subhash.at\/fotoblog\/heute-morgen?popup\" title=\"Heute morgen \u2026\">\u201eBl\u00fchendes Gras #8999\u201d<\/a> (siehe oben) habe ich das wohl durch die offene Blende und die daraus resultierende geringe Tiefensch\u00e4rfe zu erreichen versucht. In Zeiten der Handykameras, die alles von vorne bis hinten scharf abbilden (d.h. was man da halt so \u201escharf\u201d nennen kann), ist das schon ein bisschen ungewohnt. Das sch\u00f6ne Bokeh (die Unsch\u00e4rfe des Hintergrunds) aus Licht und Schatten l\u00e4sst eine gewisse Erinnerung an Feierlichkeiten aufkommen, die der Hochzeit dieses Grashalmes gut bekommt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein unscheinbares Motiv wird interessant, wenn man es mit \u201eliebenden Augen\u201d betrachtet. 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