2 Gedanken zu „Stereotypes“:

  1. Tatsächlich geht es mir bei einigen “Postkarten-Motiven” auch so, dass ich dafür die Kamera nicht mehr zücke.
    Ich denke, es kommt ein wenig auf den eigenen Anspruch und die eigene Entwicklung an. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, dass man bei allem einfach mal abdrückt – erst nach hinten hin verfeinert sich das immer mehr. Spannend wird es dann, wenn man anfängt zu überlegen “Wie kann ich mehr aus einem Sonnenuntergang rausholen?”, oder eben aus einem Lost Place.

    Aber bei aller Liebe zur Fotografie sollte man auch den Mut haben, die Kamera einfach mal weg zu lassen (:

    • Danke für deinen Kommentar!

      Ich glaube, „einfach abdrücken” ist unbefriedigend. Es wäre schon hilfreich, sich hin und wieder Gedanken zu machen, warum ein Bild gelungen, ein anderes aber misslungen ist. Auf diese Weise lernt man und bekommt ein Gefühl dafür, wie man etwas so aufnimmt, dass es der eigenen Wahrnehmung entspricht, vielleicht sogar dem Genius loci oder gar einen Dialog zwischen Fotograf*in und Motiv darstellt. Spielerisch oder mit Offenheit zu fotografieren bedeutet ja nicht ohne Engagement an die Sache heranzugehen. Und das, glaube ich, meinst du ja auch, wenn du von der Überlegung sprichst „mehr rauszuholen”.

      Ohne Einfühlsamkeit wird man zur Knipserin bzw. zum Knipser. Davon aber gibt es heute wirklich schon genug.

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