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	<title>Kommentare zu: Veranstaltung mit Dr. Eva Golinger in Wien</title>
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	<description>Eine Studienreise nach Venezuela und Kolumbien 2008</description>
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		<title>Von: Subhash</title>
		<link>http://www.subhash.at/venezuela/einladung_golinger/comment-page-1/#comment-1463</link>
		<dc:creator>Subhash</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 14:55:22 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Finner!

Ich habe keinen Kontakt zu Fr. Dr. Golinger, kann aber auch nicht ausschließen, dass sie Ihre Nachricht hier trotzdem liest.

Zu Ihren Befürchtungen bezüglich eines Krieges zwischen Kolumbien und Venezuela meine ich, dass sich Präsident Chávez durchaus dieser Gefahren bewusst ist. Seine Einschätzung, dass die USA versuchen Kolumbien zu einem zweiten Israel zu machen, halte ich für plausibel (siehe &lt;a href=&quot;http://www.venezuela-aktuell.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=958&amp;Itemid=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.venezuela-aktuell.de&lt;/a&gt;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Finner!</p>
<p>Ich habe keinen Kontakt zu Fr. Dr. Golinger, kann aber auch nicht ausschließen, dass sie Ihre Nachricht hier trotzdem liest.</p>
<p>Zu Ihren Befürchtungen bezüglich eines Krieges zwischen Kolumbien und Venezuela meine ich, dass sich Präsident Chávez durchaus dieser Gefahren bewusst ist. Seine Einschätzung, dass die USA versuchen Kolumbien zu einem zweiten Israel zu machen, halte ich für plausibel (siehe <a href="http://www.venezuela-aktuell.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=958&#038;Itemid=1" rel="nofollow">http://www.venezuela-aktuell.de</a>)</p>
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		<title>Von: Leopold Finner</title>
		<link>http://www.subhash.at/venezuela/einladung_golinger/comment-page-1/#comment-1462</link>
		<dc:creator>Leopold Finner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 14:29:08 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Dr. Golinger!
Ihrer Behauptung, dass sich die USA in die Politik von Venezuela einmischt, schließe ich mich voll und ganz an.
Was mich aber schockiert, ist die Tatsache, dass Venezuela nun Waffen angekauft hat und in den letzten Wochen Präsident Chavez eine Kriegsdrohung gegenüber Kolumbien ausgesprochen hat. 
Sollte daraus wirklich ein Krieg werden, dann hat die USA genau das erreicht wohin sie Präsident Chavez haben wollte. Die Folgen wäre verheerend für ganz Südamerika - denn wer Krieg führt, der gerät mit Sicherheit in finanzielle Abhängigkeit von anderen Geldgebern, und das sind mit Sicherheit keine Feinde der USA. Ein Krieg gegen die USA ist derzeit nicht zu gewinnen, solange sie der Geld- und Waffenherr der Welt ist. Denn sowohl die USA mit den Verbündeten der EU als auch Russland treten die Menschenrechte mit Füßen. Die USA hält bei Tschetschenien still und führt ihren Ölkrieg im Nahen Osten ungehindert fort. Ich habe gerade ein Buch von Asne Seierstad, Titel: Der Engel von Grosny, gelesen. Weiters empfehle ich unter www.uni-kassel.de nachzusehen. Präsident Chavez hat es einfach nicht nötig, auf dieselbe dekadente Stufe der Imperialisten herunter zu steigen und einen Krieg zu führen. Er hat genug geistige Waffen zur Verfügung und das genügt. Ich empfehle Präsident Chavez seine sozialen Errungenschaften in Venezuela weiter zu entwickeln und mit neutralen Ländern bzw. mit Ländern der südlichen Halbkugel Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Weiters bietet sich gerade für Venezuela an, aufgrund des Ölreichtums verstärkt in Nachhaltigkeit (Alternativenergien, biologische Landwirtschaft, Umwelttechnologie für Abfallwirtschaft, Abwasserreinigung, Wasserversorgung etc.)zu investieren. Hiefür bieten sich Österreich, Norwegen aber auch Brasilien und afrikanische Staaten an. 
Ebenso ist es wichtig, dass sämtliche Saagutfirmen in venezulanischer Hand bleiben als Schutz gegen die Verseuchung durch Gensaatgut von Monsanto, DuPont etc. siehe DVD von Denkmal Film GmbH, ISBN 978-3-935573-33-7, Percy Schmeiser - David gegen Monsanto.
Frau Dr. Golinger,
wenn sie Kontakt zur Regierung oder zum Präsidenten von Venezuela haben, lassen Sie ihm bitte diese Nachricht zukommen. Ich habe leider keine Adresse, dies selber zu tun. Sollten Sie eine Adresse haben, so bitte ich höflichst um Mitteilung. Vielen Dank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Golinger!<br />
Ihrer Behauptung, dass sich die USA in die Politik von Venezuela einmischt, schließe ich mich voll und ganz an.<br />
Was mich aber schockiert, ist die Tatsache, dass Venezuela nun Waffen angekauft hat und in den letzten Wochen Präsident Chavez eine Kriegsdrohung gegenüber Kolumbien ausgesprochen hat.<br />
Sollte daraus wirklich ein Krieg werden, dann hat die USA genau das erreicht wohin sie Präsident Chavez haben wollte. Die Folgen wäre verheerend für ganz Südamerika &#8211; denn wer Krieg führt, der gerät mit Sicherheit in finanzielle Abhängigkeit von anderen Geldgebern, und das sind mit Sicherheit keine Feinde der USA. Ein Krieg gegen die USA ist derzeit nicht zu gewinnen, solange sie der Geld- und Waffenherr der Welt ist. Denn sowohl die USA mit den Verbündeten der EU als auch Russland treten die Menschenrechte mit Füßen. Die USA hält bei Tschetschenien still und führt ihren Ölkrieg im Nahen Osten ungehindert fort. Ich habe gerade ein Buch von Asne Seierstad, Titel: Der Engel von Grosny, gelesen. Weiters empfehle ich unter <a href="http://www.uni-kassel.de" rel="nofollow">http://www.uni-kassel.de</a> nachzusehen. Präsident Chavez hat es einfach nicht nötig, auf dieselbe dekadente Stufe der Imperialisten herunter zu steigen und einen Krieg zu führen. Er hat genug geistige Waffen zur Verfügung und das genügt. Ich empfehle Präsident Chavez seine sozialen Errungenschaften in Venezuela weiter zu entwickeln und mit neutralen Ländern bzw. mit Ländern der südlichen Halbkugel Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Weiters bietet sich gerade für Venezuela an, aufgrund des Ölreichtums verstärkt in Nachhaltigkeit (Alternativenergien, biologische Landwirtschaft, Umwelttechnologie für Abfallwirtschaft, Abwasserreinigung, Wasserversorgung etc.)zu investieren. Hiefür bieten sich Österreich, Norwegen aber auch Brasilien und afrikanische Staaten an.<br />
Ebenso ist es wichtig, dass sämtliche Saagutfirmen in venezulanischer Hand bleiben als Schutz gegen die Verseuchung durch Gensaatgut von Monsanto, DuPont etc. siehe DVD von Denkmal Film GmbH, ISBN 978-3-935573-33-7, Percy Schmeiser &#8211; David gegen Monsanto.<br />
Frau Dr. Golinger,<br />
wenn sie Kontakt zur Regierung oder zum Präsidenten von Venezuela haben, lassen Sie ihm bitte diese Nachricht zukommen. Ich habe leider keine Adresse, dies selber zu tun. Sollten Sie eine Adresse haben, so bitte ich höflichst um Mitteilung. Vielen Dank.</p>
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