Routine und Kreativität

Wenn man so will, kann man zwei Hauptrichtungen der Fotografie unterscheiden: Da wäre auf der einen Seite die dokumentarische Fotografie und auf der anderen die abstrakte, also die, die sich selbst zeigen und nicht auf etwas anderes verweisen will. Genauer differenziert hätten wir auf der Seite des Dokumentarischen diejenigen, die versuchen möglichst genau und nüchtern wiederzugeben, was vor ihnen liegt, und die anderen, die zeigen möchten, was sie angesichts der Szenerie empfinden. Auf der Seite des Abstrakten finden wir die, die sich inspirieren lassen auf der fotografischen Pirsch und andrerseits die, die aus der handwerklichen Beschäftigung mit dem Medium ihre Bilder ableiten. Weiterlesen 

Weihnachtsgeschenke abzugeben!

In 14 Tagen ist Weihnachten, falls Sie das noch nicht bemerkt haben sollten. Und wenn Ihnen noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk fehlen sollte, dann hätte ich da was, vorausgesetzt bei der oder dem zu Beschenkenden handelt es sich um jemanden, die oder der gerne fotografiert. Womit, ist zweitrangig, denn mein Angebot passt sowohl für Profis, als auch für Amateur*innen. Ob mit Handy oder Fachkamera, mit EVIL oder analoger Spiegelreflexkamera, mit Lochkamera, Lomo oder der neuesten Vollformat-Nikon, alles ist brauchbar, alles wird benützt und kann helfen, ihre (oder seine) Routine über den Haufen zu werfen. (Es ginge ja sogar ohne Kamera …) Weiterlesen 

Regentage im Waldviertel

„Jänner im Waldviertel: grau, nass, kalt, neblig, bestenfalls noch kälter, dann aber auch Schnee …” Und da soll man einen Foto-Workshop besuchen? –

So könnte man denken, aber es gibt kein schlechtes Wetter zum Fotografieren: Kälte bedeutet klare Luft und knusprige Details, Nässe gibt kräftige Farben, Nebel lässt einen wunderschön mit Luftperspektive arbeiten, Schnee reduziert Bildelemente auf wesentliche Formen, trübes Wetter liefert ganz weiches Licht …

Subhash: „Regentag #7135” Weiterlesen 

Frühbucher*innen-Bonus für Foto-Workshop

Flyer Workshop Geras 1 – Rückseite

So. Flyer und Plakat sind aus der Druckerei geliefert worden; die Bewerbung kann damit beginnen. Demnächst werde ich einen Foto-Newsletter versenden um auf den Workshop aufmerksam zu machen. (Registrieren!)

Die Absprachen mit dem Gästehaus sind getroffen, die Vorbereitung läuft langsam an. Diesmal haben wir noch einen Tag mehr Zeit und einen neuen Ort zur Verfügung. Das „Spiel der Wirklichkeit” in erweiterter Form, spannend und unterhaltsam wie in Weitra, wird uns durch die klösterliche Atmosphäre zusätzlich unterstützen, aufmerksam, in Ruhe und mit Freude unsere Fotografier-Routine aufzubrechen. Weiterlesen 

Ein neues „Spiel der Wirklichkeit” im Stift Geras

Foto-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” im Stift Geras (Waldviertel) von 17. bis 20.1.2017

Eine neue Gelegenheit (fotografische) Sehgewohnheiten beiseite zu lassen und aufmerksamer zu fotografieren, aber nicht bierernst, sondern spielerisch mit Freude am Experiment. Unser Foto-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” findet diesmal in erweiterter Form drei Tage lang statt.

Geras legt im nördlichen Waldviertel. Wir haben das Refektorium des Gästehauses als Seminarraum zur Verfügung und Zutritt zu für gewöhnlich nicht öffentlichen Bereichen von Stift und Kirche. Alle Zimmer des Gästehauses sind mit Bad, WC, TV und LAN ausgestattet. Weiterlesen 

Workshop „Spiel der Wirklichkeit” im Stift Geras

„Spiel der Wirklichkeit – Wahrhaft Sehen im Stift Geras” Ein Photographie-Workshop im Jänner 2017 mit Pramesh und Subhash

Unser Foto-Workshop „Spiel der Wirklichkeit” wird nun in erweiterter Form im Stift Geras (Waldviertel, Niederösterreich) stattfinden: Zwei Termine sind fixiert; der erste von 17. bis 20. Jänner 2017. Drei volle Tage für die Freude an frischer Fotografie!

Die Klosteratmosphäre wird uns neue Anregungen geben und helfen unsere Aufmerksamkeit zu schärfen. Spezielle Schmankerln sind in Planung; lasst euch überraschen!

Demnächst mehr zu diesem Fotografie-Workshop an dieser Stelle. (Wer nichts versäumen will, meldet sich am besten für den allgemeinen Foto-Newsletter an.)

Vielen Dank für diesen Workshop,
neue Wirklichkeiten haben sich aufgetan …

(ein Teilnehmer)

Trailer →

Selbsteinschätzung

Workshop „Spiel der Wirklichkeit” – Rückseite

Flyer – Rückseite

„Was kostet’s?” ist in unserer geldbetonten Wirtschaftsweise eine wichtige Frage. Denn seriöserweise muss ich abschätzen, ob ich mir das Angebotene leisten kann. Ob ich den geforderten Gegenwert in Geld erbringen möchte und kann. Das wäre ja noch relativ einfach.

So einfach ist es aber nicht, wenn man ein wenig nachdenkt. Denn ein bestimmter Geldbetrag ist kein absoluter Wert, obwohl es erst einmal so aussieht; Geld ist kein Wert an sich, sondern ein Symbol für einen Wert, ein Versprechen. Geld kann man nicht essen, man kann sich schlecht damit bekleiden, zum Wände tapezieren ist das Format zu mühselig, zum Einheizen brennt es zu schlecht. Weiterlesen 

Zwei Tage Fotografieren in Weitra

Subhash: „Weitra, Hauptplatz #5091”

Weitra, Hauptplatz

Viele von uns haben für gewöhnlich keine Zeit sich losgelöst von Heim und Arbeit der Fotografie zu widmen.

Unser Workshop „Spiel der Wirklichkeit – Wahrhaft Sehen in Weitra” bietet 2 volle Tage um wirksam an Ihrer Fotografie zu arbeiten (von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag), während Sie die einmalige Atmosphäre des Waldviertels einatmen. Weitra war im Mittelalter Kuenringerstadt und liegt im nordwestlichen Niederösterreich. Das Renaissanceschloss thront über der Stadt und blickt hinunter auf den Hauptplatz mit einem Sgraffitohaus aus dem 16. Jahrhundert. Nur ein paar Gehminuten davon entfernt liegt unser Seminarhaus in der Kirchengasse. Weiterlesen 

Wir sehen die Dinge nicht …

 

… wie sie sind, sondern wie wir sind.

(Anaïs Nin)

Daran ist ja auch gar nichts auszusetzen. Die Dinge sind eben nicht einfach nur so, sie sind immer in Bezug auf etwas anderes oder jemand anderen, einen fotografierenden Menschen beispielsweise. Nur sollte einem das auch bewusst sein: Die Welt ist nicht einfach, sie ist in Bezug auf mich. Sie ist so oder so, weil ich so oder so bin. Damit meine ich keinen hybriden Allmachtsanspruch, denn ich bezweifle, dass mein Sein zu einem nennenswerten Teil meinem Willen unterworfen ist, aber meine Welt – und eine andere kenne ich nicht – ist abhängig von meiner Betrachtungsweise. Weiterlesen