Nur das Licht macht den Unterschied!

Kontaktbogen #8211

Licht ist das Um und Auf der Fotografie. Das ist eine banale Feststellung, was nichts daran ändert, dass man sie nicht wichtig genug nehmen kann. Licht beeinflusst die Stimmung eines Bildes: Es kann dramatisch oder sanft, hart oder weich, gleichmäßig oder punktuell sein, und es kann verschiedene Farben annehmen. Es erzeugt Schatten oder beinahe keine, es ist duftig oder bleiern und alles dazwischen.

In der Portraitfotografie unterstreicht es bei gekonnter Anwendung den Aspekt des dargestellten Menschen, den der Fotograf bzw. die Fotografin hervorheben möchte. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um natürliches Licht oder Kunstlicht handelt. Die Richtung, die Art, die Farbtemperatur, alles spielt eine Rolle. Um das Licht für Portraits zu erforschen, gibt es eine große Hilfe: Weiterlesen

Gelbbraun

Im Verwelken noch zeigt sich eine wunderbare Oberfläche mit intensiven Farben:

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Beifuß (Saturn)

Bevor der Glaube an die Aufklärung und damit an den neuen Gott „Ratio” beherrschend wurde (und lange bevor dieser durch den Gott „Mammon” abgelöst wurde), war die Welterklärung eine grundlegend andere. Es wurde in Zusammenhängen gedacht, oder vielmehr empfunden, in Analogien. Innen und Außen war nicht streng getrennt, die Chimäre „Objektivität” noch nicht erfunden und Subjektivität selbstverständlich. Oben und unten klangen miteinander und der Kosmos fand sich im kleinsten Garten wieder. Die Sprache war eine wesentlich andere, sie war Gleichnis, Anrufung, Magie, Schöpfung. Urbilder der Existenz waren den Gelehrten vertraut, deren Namen die Namen von Göttern und Göttinnen oder von kosmischen Kräften, nach den Wandelsternen benannt.

Beifuß beispielsweise war kein Unkraut, sondern eine Verkörperung des Saturnprinzips:

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Was bleibt

Eine Zeit lang, und dann …? Kommentieren →

Das Gleiche, aber verschieden

Während eines Beleuchtungstests entstand eine Reihe von Portraits, die sich trotz sehr ähnlichem Gesichtsausdruck in der Gesamtwirkung deutlich voneinander unterscheiden. Das scheint mir vor allem an der Kopfneigung zu liegen, obwohl versucht wurde, mehr oder weniger jedes Mal die selbe Pose einzunehmen. Wie gesagt, es handelt sich um bloße Testaufnahmen, die deutliche Wirkung kleiner Haltungsänderungen scheint mir aber sehenswert und daher zeige ich sie hier. Weiterlesen

Offenes Studio

„Sonja #7679”

Im Rahmen der niederösterreichischen „Tage der Offenen Ateliers” ist mein kleines Fotostudio am Sonntag, den 18. Oktober von 10-12 und 14-18 Uhr für Besucher*innen und Interessent*innen geöffnet. Zu sehen sind eine kleine Portrait-Ausstellung und zahlreiche Fine Art Prints auf schwerem Papier. Als Attraktion biete ich ein Gratis-Portrait zum Sofort-Mitnehmen an.

Iris Lindner zeigt an diesem Tag Malerei.

Ort: Hausbach 31, A-3900 Schwarzenau (Waldviertel)
Zeit: 18. Oktober ’15, 10-12 & 14-18 Uhr
Herzlich willkommen! Kommentieren →

Mit Katze

Vor Jahren ist uns eine Katze zugelaufen. Wir wussten, woher sie kam, aber derjenige hatte eine Freundin mit jungem Hund und wilder Tochter, und so war schon verständlich, warum sie sich lieber einen Platz unter der Fuchtel unseres Katers Emil eroberte. Emil ist schon lange tot, aber die Katze lebt und genießt das große, neue Waldviertler Revier.

Meinen fotografischen Annäherungsversuchen ist sie aber nach wie vor nicht gewogen. Nur sehr widerwillig ließ sie sich anlässlich einer ihrer Studioinspektionen ablichten. Und wenn sie dann runter will, zögert sie nicht, ihre Krallen einzusetzen um ihren Willen deutlich kund zu tun.

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