Die digitale Lochkamera (mit Trailer)

Die Lochkamera ist eine Urform der fotografischen Kamera; umso witziger dieses System mit modernen Spiegelreflex- oder Systemkameras (EVILs) zu verbinden. Fotografieren mit Blende 120 und traumhafte Weichheit zu erzielen hat seinen Reiz! Wer so etwas noch nie gesehen hat, für den ist es schon verblüffend, dass man zum Fotografieren kein Objektiv braucht, keine einzige Linse. Am 30. September ’17 werden wir in Krems im Lochkamera-Workshop ein Loch in unseren Gehäusedeckel bohren und unsere ersten Pinhole-Fotos machen. Das klappt natürlich auch mit analogen Geräten. Weiterlesen

Geras/Steinteich

Kommentieren →

Mehr (getonte) Cyanotypien

Die Cyanotypie, ein altes Edeldruckverfahren, liefert „einmalige” Ergebnisse, denn kein „Druck” eines Negativs wird so wie ein anderer. Wird dann auch noch getont, wie hier mit Tanninsäurelösung, dann steigt die Art der möglichen Variationen weiter. Das macht für mich einen Teil des Reizes dieses fotografischen Verfahrens, das 1842 entwickelt wurde, aus.

Subhash: „Christine Tippelreiter #077”

„Christine Tippelreiter #077” Weiterlesen

Cyanotypie: erste Ergebnisse

So langsam krieg ich’s raus, wie man Cyanotypien herstellt. Dieses alte Edeldruck-Verfahren hat den großen Vorteil, dass es relativ einfach ist und vor allem keine giftige Chemie verwendet werden muss. Nachdem mich Engelbert Reis darauf aufmerksam gemacht und mir die Grundlagen gezeigt hat und dann Andreas Reh weiterhalf, liegen nun erste herzeigbare Ergebnisse vor. Unter anderem finde ich dieses Bild ganz gut gelungen:

Subhash:„Son of the Velvet Rat #212”

„Son of the Velvet Rat #212” (getonte Cyanotypie, 24 x 32 cm)

Weiterlesen

Christine Tippelreiter

Menschen sind vielschichtig. Sie haben Facetten, die je nach den Umständen verblassen oder aufleuchten. Und das ist das Spannende für den oder die (Portrait-) Fotograf*in, gleichgültig ob die Absicht mitspielt, eine bestimmte Facette zu zeigen oder im Gegenteil, zu erforschen, was sich gerade zeigen kann. Mit ein bisschen Glück geben sich Seiten zu erkennen, von denen weder das Modell noch der Mensch hinter der Kamera etwas wusste. Dieses Glück wird dadurch begünstigt, dass man sich Zeit nimmt, es nicht eilig hat, vielleicht Verschiedenes ausprobiert, aber keine fixe Vorstellung vom Ergebnis mitbringt. Weiterlesen

Wo gehobelt wird …

In der Wiener Schlögelgasse werden Wohnungen gebaut. Es ist zu hoffen, dass manche davon tatsächlich zum Wohnen verwendet werden, geworben wird aber gerne mit so genannten „Anlegerwohnungen”, also Wohnungen für Wohnungs-Spekulant*innen: Die einen schlafen im Park (wenn sie nicht vertrieben werden), die anderen „legen ihr Geld an”. Bedürfnisse werden gedeckt, wenn sie bezahlt werden können, sonst sind sie „unseren christlichen Werten” gleichgültig, wie das halt im Kapitalismus so üblich ist.

Nebenbei fallen Späne, wo gehobelt wird, und ich weiß nicht, ob dieses Gartentor die Bautätigkeiten überstehen wird. Wäre schade drum:

Subhash: „Gartentor #295” Kommentieren →

Son of the Velvet Rat im Waldviertel

Son of the Velvet Rat mit neuem Album „Dorado” in den Lichtspielen Groß Gerungs am 10. März 2017. Weiterlesen

Winterdämmerung

Wenn man von der Sonne hervorgelockt, bei uns im Waldviertel spazieren geht, dann merkt man schon, dass der Winter nicht vorbei ist. Der Wind ist kalt und scharf, und nur dort, wo er nicht weht und die Sonne wärmen kann, dort ist es angenehm, und man bekommt die erste Ahnung vom Frühling. Es wird noch dauern, aber es wird langsam …

(Aufnahmen mit Infrarot-Kameraumbau) Kommentieren →