Nicht nachbearbeiten, ausarbeiten!

Es gibt Situationen beim Fotografieren, wo es sehr schwer oder gar nicht möglich wäre mit der Kamera alleine die Stimmung einzufangen, die man empfindet. Jede*r so genannte „ernsthafte Fotograf*in” wird da, wie zu Dunkelkammerzeiten auch schon, eine besonders sorgfältige Ausarbeitung der „Negative” (also der Aufnahmen im RAW-Format) vornehmen. Erst auf diese Art kann man so manches Bild schaffen, das anders wohl nicht zustande gekommen wäre. Es geht da nicht um „Nachbearbeitung”, nicht darum, irgendwelche Fehler auszubügeln oder Composings zu erstellen, sondern einfach um die ganz gewöhnliche Ausarbeitung von Fotografien, die einem sonst die Kamera aus der Hand nimmt. Gerade wenn es darum geht, den Augeneindruck oder die emotionale Wirkung eines Motivs wiederzugeben, ist eine Digitalkamera mit ihrer JPG-Engine des öfteren heillos überfordert.

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Eis

Nicht ganz einfach zu fotografieren ist ein Block Eis. Aber mit etwas Geduld und einer adäquaten Ausarbeitung kommt die Kälte und Härte spürbar ins Bild.

Subhash: „Eis #1686” Weiterlesen 

Vorfrühlingslicht

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Wintergarten

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Spaziergang im Regen

Subhash: „Borretsch #5157”

„Borretsch #5157”

Es lohnt sich rauszugehen und nass zu werden. Gut, wenn die Kamera (und das Objektiv) spritzwassergeschützt ist. Das ist das Lensbaby Composer nicht, aber wenn man ein bisschen acht gibt, dann hält es ein wenig Feuchtigkeit schon aus …

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Beifuß (Saturn)

Bevor der Glaube an die Aufklärung und damit an den neuen Gott „Ratio” beherrschend wurde (und lange bevor dieser durch den Gott „Mammon” abgelöst wurde), war die Welterklärung eine grundlegend andere. Es wurde in Zusammenhängen gedacht, oder vielmehr empfunden, in Analogien. Innen und Außen war nicht streng getrennt, die Chimäre „Objektivität” noch nicht erfunden und Subjektivität selbstverständlich. Oben und unten klangen miteinander und der Kosmos fand sich im kleinsten Garten wieder. Die Sprache war eine wesentlich andere, sie war Gleichnis, Anrufung, Magie, Schöpfung. Urbilder der Existenz waren den Gelehrten vertraut, deren Namen die Namen von Göttern und Göttinnen oder von kosmischen Kräften, nach den Wandelsternen benannt.

Beifuß beispielsweise war kein Unkraut, sondern eine Verkörperung des Saturnprinzips:

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