Spaziergang im Regen

Subhash: „Borretsch #5157”

„Borretsch #5157”

Es lohnt sich rauszugehen und nass zu werden. Gut, wenn die Kamera (und das Objektiv) spritzwassergeschützt ist. Das ist das Lensbaby Composer nicht, aber wenn man ein bisschen acht gibt, dann hält es ein wenig Feuchtigkeit schon aus …

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Beifuß (Saturn)

Bevor der Glaube an die Aufklärung und damit an den neuen Gott „Ratio” beherrschend wurde (und lange bevor dieser durch den Gott „Mammon” abgelöst wurde), war die Welterklärung eine grundlegend andere. Es wurde in Zusammenhängen gedacht, oder vielmehr empfunden, in Analogien. Innen und Außen war nicht streng getrennt, die Chimäre „Objektivität” noch nicht erfunden und Subjektivität selbstverständlich. Oben und unten klangen miteinander und der Kosmos fand sich im kleinsten Garten wieder. Die Sprache war eine wesentlich andere, sie war Gleichnis, Anrufung, Magie, Schöpfung. Urbilder der Existenz waren den Gelehrten vertraut, deren Namen die Namen von Göttern und Göttinnen oder von kosmischen Kräften, nach den Wandelsternen benannt.

Beifuß beispielsweise war kein Unkraut, sondern eine Verkörperung des Saturnprinzips:

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Den Fetisch Schärfe sein lassen

Eine Spiegelreflexkamera des Four Thirds-Systems mit selbst gebautem Lochkamera-Adapter: Da gibt es keine Schärfe, wie sie heutzutage selbstverständlich erwartet wird. Das Bild wird gleichmäßig unscharf vom Vorder- bis zum Hintergrund. Also ein Mittel um die gewohnte Illusionsfotografie zu durchbrechen.

Subhash: „Bach #3989”

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Schlechtes Wetter ist gutes Wetter

Ich mag ja das so genannte „Fotografierwetter” nicht so gerne. Ich meine, zum fotografieren mag ich es nicht so gerne: Strahlender Sonnenschein, womöglich noch um die Mittagszeit, macht keine guten Bilder. Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, diese Zeit im Liegestuhl zu verbringen, im Garten, auf den Bergen oder im Wald, wenn man keine wichtigeren Angelegenheiten wahrnehmen zu müssen meint. Weiterlesen

Weites Land

Der Kopf wird leicht, und der Geist wird frei, wenn der Blick ungehindert in die Ferne fliegen kann. Ein Aufatmen und … Freude, Freiheit. Viel Himmel, kalte Luft; mit dem Rad über’s weite Land. Weiterlesen

Winterliche Sonnenblume

«El girasol invernal» Kommentieren →

Normal ist egal

Wenn eine Fotografin über das banale Selfie hinausgekommen ist, ein Fotograf sich zum „engagierten Amateur” hochgearbeitet, ein bisschen was an Literatur konsumiert und den einen oder anderen Workshop besucht hat, dann beginnt für so jemanden unter all den anderen neuen Begriffen auch das „Normalobjektiv” herumzugeistern. Da würde man was lernen, wenn man das verwendet, heißt es (frau auch), es sei der Klassiker unter den Objektiven. Eine Festbrennweite verwenden, wird empfohlen, nicht herumzoomen (stattdessen das „Turnschuhzoom” verwenden, wird fälschlich von den Auskenner*innen empfohlen). Jede*r, der oder die etwas auf sich hält, muss erst einmal die „Normalbrennweite” meistern bevor man (oder frau) zu etwas Exotischerem greift, wird verlautbart. – Na ja. Weiterlesen

Weltenbaum

Wie man auf Wikipedia lesen kann, ist das größte Lebewesen der Erde nicht etwa ein Wal, ein Mammutbaum oder der ausgestorbene Tyrannosaurus Rex, sondern ein Pilz:

Das Myzel einer Hallimaschart (Armillaria ostoyae, in Amerika honey mushroom genannt) aus dem Malheur National Forest (USA) ist mit einer Ausdehnung von 8,8 km² und einem geschätzten Alter von 2400 Jahren eines der ältesten und das größte Lebewesen der Erde.

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Slideshow «Flotante»

Subhash: «Flotante» Filmstill

«Flotante» Filmstill

Hier nun die zweite Fotopräsentation vom Fest „Kunst & Wein”. Auch «Flotante» wurde während meines Aufenthalts in Haugsdorf und Umgebung fotografiert und dann in einer Kellerröhre der Großen Haugsdorfer Kellertrift gezeigt.

(Die Projektion vom Presshaus ist ja schon ein paar Tage online und kann hier gesehen werden.) Weiterlesen