„Musician”

Im Juli beteilige ich mich an einer Fotoausstellung im Museum Waidhofen/Thaya. Mein Beitrag wird voraussichtlich einen bundlosen E-Bass der Marke „Ibanez” namens „Musician” aus der Mitte der 80er-Jahre betreffen (MC2940). Mir geht es nicht um Dokumentation, und ich werde das Instrument nur in Details zeigen. Hier ein Beispielfoto:

Subhash: „Musician #8774” Kommentieren →

Rotwein

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Gelbbraun

Im Verwelken noch zeigt sich eine wunderbare Oberfläche mit intensiven Farben:

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Beifuß (Saturn)

Bevor der Glaube an die Aufklärung und damit an den neuen Gott „Ratio” beherrschend wurde (und lange bevor dieser durch den Gott „Mammon” abgelöst wurde), war die Welterklärung eine grundlegend andere. Es wurde in Zusammenhängen gedacht, oder vielmehr empfunden, in Analogien. Innen und Außen war nicht streng getrennt, die Chimäre „Objektivität” noch nicht erfunden und Subjektivität selbstverständlich. Oben und unten klangen miteinander und der Kosmos fand sich im kleinsten Garten wieder. Die Sprache war eine wesentlich andere, sie war Gleichnis, Anrufung, Magie, Schöpfung. Urbilder der Existenz waren den Gelehrten vertraut, deren Namen die Namen von Göttern und Göttinnen oder von kosmischen Kräften, nach den Wandelsternen benannt.

Beifuß beispielsweise war kein Unkraut, sondern eine Verkörperung des Saturnprinzips:

Subhash: „Beifuß #4912” Kommentieren →

Was bleibt

Eine Zeit lang, und dann …? Kommentieren →

Weltenbaum

Wie man auf Wikipedia lesen kann, ist das größte Lebewesen der Erde nicht etwa ein Wal, ein Mammutbaum oder der ausgestorbene Tyrannosaurus Rex, sondern ein Pilz:

Das Myzel einer Hallimaschart (Armillaria ostoyae, in Amerika honey mushroom genannt) aus dem Malheur National Forest (USA) ist mit einer Ausdehnung von 8,8 km² und einem geschätzten Alter von 2400 Jahren eines der ältesten und das größte Lebewesen der Erde.

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Zu „Heute morgen …”

Ein unscheinbares Motiv wird interessant, wenn man es mit „liebenden Augen” betrachtet. Diese Sehweise kann man nicht erzwingen, aber man kann sie begünstigen. Zeit zu haben ist eine … – wenn schon nicht Voraussetzung, so doch ein begünstigender Umstand … […]

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Heute morgen …

… als es noch nicht so heiß war, fuhr ich mit dem Fahrrad über Stock und Stein die Thaya entlang. Im Fahrradkorb das Stativ und eine Thermoskanne Tee, über die Schulter gehängt die Fototasche mit drei Objektiven. Ich glaube, dem Tee ist dieses Bild zu verdanken, denn ohne ihn hätte ich mir vielleicht nicht genug Zeit gelassen um den Blütenstand der Gräser zu bemerken:

Subhash: „Blühendes Gras #8999” Kommentieren →

Die Aufnahme «La flor de fuego moribunda»

Subhash: «Fuego #8618»

Diese Fotografie hat außer der Standardausarbeitung nur mehr eine Drehung um 180° erfahren. Die für die Bildwirkung entscheidende Arbeit wurde schon bei der Aufnahme geleistet. Das Wichtigste: die Lichtsetzung, die durch zwei Systemblitze vorgenommen wurde. Ich musste also ohne Einstelllicht auskommen. Die Wirkung konnte ich mir nur vorstellen und dann mit Hilfe von Probeaufnahmen feinjustieren. Die Bildkomposition wurde durch die Verwendung eines Stativs mit improvisierter Makroschiene erleichtert.

Hier ein kurzes Making-Of dazu: […]

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Schnecke mit Blitz

Subhash: „Schnecke #8152”

Schnecke #8152”

Man tut sich leichter bei Makroaufnahmen mit einem Blitz. Er erlaubt kürzere Belichtungszeiten bei relativ kleiner Blende und damit mehr Tiefenschärfe. Wenn sich das Objekt nicht bewegt (Wind!), dann ist ein komfortables Arbeiten möglich. Ein Stativ ist dennoch zu empfehlen, denn es erlaubt haargenaues Setzen der Schärfeebene und erleichtert eine überlegte Komposition. Hier möchte ich zeigen, wie ein entfesselter Systemblitz mit einem kleinen Aufheller auf simple Art gute Möglichkeiten der Lichtsetzung erlaubt.

Ein Funkauslöser für den möglichst in der Stärke regelbaren Blitz ist eine gute Sache. Der Blitz kann dann auf einem Ständer oder einem zweiten Stativ aufgeschraubt positioniert werden. Blitz und Blitzauslöser sind sehr günstig zu haben, wenn man auf TTL verzichtet. Der Yongnuo-Blitz YN560-II ist sogar von Haus aus slavefähig, d.h. Sie könnten ihn beispielsweise auch über einen in der Kamera eingebauten Blitz auslösen (Leistung möglichst stark drosseln). Die Funkmodule funktionieren bei mir klaglos (wobei ich ein älteres Modell von Yongnuo verwende).

Hier folgt die Aufnahme erst ohne Reflektor (Aufheller), dann mit größerer und schließlich mit kleinerer Entfernung Reflektor/Objekt. Das Bild am Artikelanfang wäre das zweite in dieser Serie, bereits mit Reflektor, aber mit dem größten Abstand zum Motiv und damit der geringsten Wirkung. (Das Licht – auch das reflektierte – nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab!) […]

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