Ist ja doch noch auch heuer wieder Frühling geworden:
Wiesenschaumkraut (Cardámine praténsis)
Fotografien aus Ostfriesland, nämlich vom Rheiderland, dem Dollard und dem Emsland habe ich in zwei Online-Galerien zusammengestellt; eine mit getonten Graustufen-Ausarbeitungen, eine in Farbe. Hier jeweils nur drei Kostproben: Weiterlesen
Selbstportrait Weiterlesen
Als die Sowjetunion zusammenbrach, verlor Kuba seinen wichtigsten Handelspartner. 80% des Import/Export-Marktes verschwand, nur mehr ein Drittel des Erdöls stand zur Verfügung, und ein Einbruch der landwirtschaftlichen Produktion war die Folge. Wie auch in Europa war sie in gefährlichem Maß von begrenzt vorhandenen Energieträgern abhängig. Eine Umstellung auf biologische Mischkultur, die Verwendung von Zugochsen und Millionen Fahrrädern, sowie die regionale Erzeugung von Lebensmitteln um die Transportwege zu minimieren brachte die Rettung. Ein*e durchschnittliche*r Einwohner*in hatte bereits 10 kg Körpergewicht verloren, aber nun ging es wieder aufwärts. Weiterlesen
Kalt war es gestern Abend, sehr kalt. Das Thermometer zeigte das nicht an, denn die eisige Kälte kam erst durch den starken Wind. Und wenn man dann vor dem Stativ herumsteht und wartet bis das Licht perfekt ist, dann kann man schon ziemlich frieren auch wenn einem beim Anmarsch noch schön warm war. Weiterlesen
Können Sie sich noch an Jan Reich erinnern? Den tschechischen Fotografen, dem voriges Jahr eine sehr große und prominente Ausstellung in Prag gewidmet war? – An ihn erinnert mich dieses Bild. Sein Buch „Das Haus am Land” zeigt viele alte und verfallene Höfe im Staatsgebiet der damaligen Tschechoslowakei, und ich kann mir gut vorstellen, dass er bei den Aufnahmen ähnlich empfunden hat wie ich bei dieser. Weiterlesen
«La despedida #4653» Kommentieren und flattern →
Der Straßengraben, dort wo die zu Tode gefahrenen Tiere reingeschleudert werden, wo die schon dringend der Erleichterung bedürftigen Autofahrer reinpinkeln, Wasser und Boden durch Abrieb und Abgas so verschmutzt ist, dass man es mancherorts bereits zum Vergiften von Kleintieren verwendet, aber ansonsten beinahe ausgestorbene Pflanzen zu finden sind – der Straßengraben ist den Meisten keines Blickes würdig. Die einen rasen vorbei und kommen nur unfreiwillig in ihm (wenn sie in den Graben fahren) oder aus Not (siehe oben) an ihm zu stehen, die anderen verachten den Straßengraben als das vielleicht dreckigste Symptom der Krankheit, die durch den „Virus Auto” (Hermann Knoflacher) ausgelöst wird. Aber Schönheit ist überall zu finden, man muss nur hinsehen. Weiterlesen
Ein feines neues PDF-eBook gibt es bei Craft & Visions: Andrew S. Gibson hat wieder einmal inspirierende Bilder, Empfehlungen und Anregungen veröffentlicht. Sein eBook „SLOW: The Magic of Long-Exposure Photography” ist ab sofort und bis 18. November um 4 US$ erhältlich, wenn Sie beim Auschecken „SLOW4” (ohne Anführungszeichen) als Code eingeben. (Danach 5 US$).
Wer meine abstrahierten Bilder mag (siehe unten), der findet hier Anleitungen, wie’s gemacht werden kann. Weiterlesen
Wir betrachten die Photographie, das Bild an unserer Wand, als das Objekt selbst (Mensch, Landschaft, etc.), welches auf ihr dargestellt ist.
Dies müsste nicht sein.
(Ludwig Wittgenstein)
Jede Sprache im weiteren Sinn korrumpiert, lähmt und betäubt für gewöhnlich – nicht nur die der Fotografie, für die das Susan Sontag anmerkt. Sprache macht einerseits wahrnehmbar, indem sie sozusagen Behältnisse für den doch recht undifferenzierten Energiefluss bereit hält, doch sie prägt und zensuriert damit jede Wahrnehmung und lässt diesen Umstand dann vergessen. Sie stellt die Bausteine zur Verfügung, aus denen wir Erinnerungen bauen (und ohne Erinnerung keine Wahrnehmung), diese Modellbauwelt, die wir gewöhnlich für wahr nehmen. Sind uns die Bausteine sehr vertraut und verwenden wir sie immer auf die selbe Weise, dann ist unsere Welt grau, langweilig, leblos und altbekannt. Manche Wahrnehmung ist mit mancher Sprache auch einfach gar nicht möglich. Aber ebenso wie es Menschen gibt, die sich und Andere mit Hilfe von Worten aus der Betäubung heraussingen können, gibt es Überwinder*innen der Stumpfheit auf jedem Gebiet des „Hantierens mit Symbolen” (was „Sprache” letztlich bedeutet). Das sind Künstler*innen, die erst an die Grenzen gehen, an die Absperrungen, und dann darüber hinaus. Weiterlesen
Diese und zwei weitere Fotografien © Veronika Wandl, 2012 Weiterlesen
«Y yo me iré» Weiterlesen
«Verano tardío»
Eine ruhige Gartenszene, die mir heute morgen ein Gefühl gab, das zu diesem Bild führte. Ich werde diesmal hier beschreiben, auf welche Art ich versucht habe, die Stimmung, in die mich dieses Motiv versetzte, ins Bild zu übertragen. Weiterlesen
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