Nur das Licht macht den Unterschied!

Kontaktbogen #8211

Licht ist das Um und Auf der Fotografie. Das ist eine banale Feststellung, was nichts daran ändert, dass man sie nicht wichtig genug nehmen kann. Licht beeinflusst die Stimmung eines Bildes: Es kann dramatisch oder sanft, hart oder weich, gleichmäßig oder punktuell sein, und es kann verschiedene Farben annehmen. Es erzeugt Schatten oder beinahe keine, es ist duftig oder bleiern und alles dazwischen.

In der Portraitfotografie unterstreicht es bei gekonnter Anwendung den Aspekt des dargestellten Menschen, den der Fotograf bzw. die Fotografin hervorheben möchte. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um natürliches Licht oder Kunstlicht handelt. Die Richtung, die Art, die Farbtemperatur, alles spielt eine Rolle. Um das Licht für Portraits zu erforschen, gibt es eine große Hilfe: Weiterlesen

Gelbbraun

Im Verwelken noch zeigt sich eine wunderbare Oberfläche mit intensiven Farben:

Kommentieren →

Das Gleiche, aber verschieden

Während eines Beleuchtungstests entstand eine Reihe von Portraits, die sich trotz sehr ähnlichem Gesichtsausdruck in der Gesamtwirkung deutlich voneinander unterscheiden. Das scheint mir vor allem an der Kopfneigung zu liegen, obwohl versucht wurde, mehr oder weniger jedes Mal die selbe Pose einzunehmen. Wie gesagt, es handelt sich um bloße Testaufnahmen, die deutliche Wirkung kleiner Haltungsänderungen scheint mir aber sehenswert und daher zeige ich sie hier. Weiterlesen

Die Aufnahme «La flor de fuego moribunda»

Subhash: «Fuego #8618»

Diese Fotografie hat außer der Standardausarbeitung nur mehr eine Drehung um 180° erfahren. Die für die Bildwirkung entscheidende Arbeit wurde schon bei der Aufnahme geleistet. Das Wichtigste: die Lichtsetzung, die durch zwei Systemblitze vorgenommen wurde. Ich musste also ohne Einstelllicht auskommen. Die Wirkung konnte ich mir nur vorstellen und dann mit Hilfe von Probeaufnahmen feinjustieren. Die Bildkomposition wurde durch die Verwendung eines Stativs mit improvisierter Makroschiene erleichtert.

Hier ein kurzes Making-Of dazu: […]

Der vollständige Artikel ist nur Mitgliedern der „Augenöffner” zugänglich!

Schnecke mit Blitz

Subhash: „Schnecke #8152”

Schnecke #8152”

Man tut sich leichter bei Makroaufnahmen mit einem Blitz. Er erlaubt kürzere Belichtungszeiten bei relativ kleiner Blende und damit mehr Tiefenschärfe. Wenn sich das Objekt nicht bewegt (Wind!), dann ist ein komfortables Arbeiten möglich. Ein Stativ ist dennoch zu empfehlen, denn es erlaubt haargenaues Setzen der Schärfeebene und erleichtert eine überlegte Komposition. Hier möchte ich zeigen, wie ein entfesselter Systemblitz mit einem kleinen Aufheller auf simple Art gute Möglichkeiten der Lichtsetzung erlaubt.

Ein Funkauslöser für den möglichst in der Stärke regelbaren Blitz ist eine gute Sache. Der Blitz kann dann auf einem Ständer oder einem zweiten Stativ aufgeschraubt positioniert werden. Blitz und Blitzauslöser sind sehr günstig zu haben, wenn man auf TTL verzichtet. Der Yongnuo-Blitz YN560-II ist sogar von Haus aus slavefähig, d.h. Sie könnten ihn beispielsweise auch über einen in der Kamera eingebauten Blitz auslösen (Leistung möglichst stark drosseln). Die Funkmodule funktionieren bei mir klaglos (wobei ich ein älteres Modell von Yongnuo verwende).

Hier folgt die Aufnahme erst ohne Reflektor (Aufheller), dann mit größerer und schließlich mit kleinerer Entfernung Reflektor/Objekt. Das Bild am Artikelanfang wäre das zweite in dieser Serie, bereits mit Reflektor, aber mit dem größten Abstand zum Motiv und damit der geringsten Wirkung. (Das Licht – auch das reflektierte – nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab!) […]

Der vollständige Artikel ist nur Mitgliedern der „Augenöffner” zugänglich!

Die „Freilaufendes Bodenei”-Aufnahmen

In einem deutschen Olympus-User-Forum (oly-e.de) regte ich an, ein Ei zu fotografieren. Mich reizt es nämlich den einfachsten Alltagsgegenständen ungewohnte Bilder abzuluchsen. Denn einfacher als zu exotischen Motiven mit großem Aufwand hinzureisen ist es, die Anblicke des normalen Alltag wieder einmal neu und gründlich zu sehen. Dazu braucht man kein großes Budget, und die gewonnene Aufmerksamkeit lässt sich auf vieles anwenden.

In meiner etwas launischen Aufgabenstellung schrieb ich von „freilaufenden Bodeneiern”, weil mir das witzig erschien. Diese Formulierung wurde dann auch zu meiner Interpretation des Themas „Ei”. Ich wollte Bewegung mit Hilfe eines Stroboskop-Blitzes darstellen und das Ei über den Boden laufen lassen. Das war nicht ganz einfach.

Ohne Abdunkelung war der Stroboskop-Effekt nicht zu erreichen. Ich wollte aber doch das Ei nicht auf schwarzem Hintergrund zeigen, sondern auf dem Boden! Am Teppich im Zimmer oder im Freien auf Gras. – Die Lösung? – Eine Montage aus zwei Aufnahmen, aber auch die erforderte ein bisschen Geduld und Feinarbeit … […]

Der vollständige Artikel ist nur Mitgliedern der „Augenöffner” zugänglich!

Papier, weiß, A4

Die selbst gestellte Aufgabe, ein gewöhnliches, weißes Druckerpapier in A4 zu fotografieren, entpuppte sich erwartungsgemäß als interessante Sache:
Erst einmal verwendete ich mein Makro-Objektiv und sah mir das Ding aus der Nähe an. Ein entfesselter Blitz lieferte das streifende Gegenlicht dazu. Erstaunlich viel Struktur und Unregelmäßigkeit offenbarte sich da und – im Ansatz – Farbe! Die Aufheller des Papiers ergaben eine deutlich blaue Färbung. Ich hatte ursprünglich im Sinn die zarten Helligkeitsverläufe gebogenen Papiers abzubilden, aber das war weniger befriedigend. Wahrscheinlich hätte ich mit Dauerlicht mehr herausholen können. Starke Helligkeitsunterschiede ergaben dann das Bild mit der „Pyramide”:

Subhash: „Papier #7370”Subhash: „Papier #7385”Subhash: „Papier #7377”

Dann konnte ich nicht widerstehen und musste ein wenig Dramatik reinbringen (Graustufenumwandlungen, getont) … Weiterlesen