Inspiration und Handwerk

Subhash: „Hoch hinaus #9667”

Für alle …

Die allermeisten Beiträge dieses Fotoblogs sind allgemein zugänglich. Über die Schlagworte und die Kategorienwahl in der Seitenleiste lässt sich Übersicht und eine gewisse Ordnung in die Themen bringen.

… und für Mitglieder

Für die, die es genauer wissen und tiefer in die Materie eindringen wollen, sei es künstlerisch oder handwerklich, oder Fotograf*innen, die sich weitere Inspiration holen wollen, gibt es zusätzlich den Mitgliederbereich (Beispiele siehe unten). Der Zugang ist jeweils für ein Quartal (also drei Monate) käuflich zu erwerben. Dadurch wird meine Arbeit an diesem Blog unterstützt. Das bedeutet aber nicht, dass man und frau nach Ablauf des Quartals die in ihm erschienen Beiträge und Tutorials nicht mehr lesen kann. Der Zugang bleibt bestehen, solange dieses Fotoblog bestehen bleibt. Die Beschränkung bedeutet nur, dass Mitglieder-Beiträge, die außerhalb der gekauften Quartale geschrieben wurden, nicht gelesen werden können. Ist ein Abonnement abgelaufen, bekommt man oder frau keine neuen Artikel geliefert, aber das, was gekauft wurde, kann auch weiter verwendet werden. Wie bei einem Zeitschriftenabonnement ja auch. Weiterlesen

Augenöffner

Subhash: „Auge #9071”

Fotografie kann einem die Augen öffnen. Genaueres Hinschauen, ein aufmerksameres Sehen nahebringen. Sie kann das Leben bereichern. Unsere Vorstellungskraft stärken, unsere Phantasie anregen.

Im Mitgliederbereich der photosophischen Anschauungen wird das Augenöffnen gepflegt. Handwerk vermittelt und Inspiration weitergegeben. Zu vielen der von mir ab Februar ’15 neu veröffentlichtem Foto eine kurze illustrierte Entstehungsgeschichte lesen, hin und wieder Extrabeiträge nur für Mitglieder. (Die blauen Überschriften bezeichnen Beiträge des Mitglieder-Bereiches.) Die Möglichkeit, auch einmal nachzufragen, sich vielleicht ein besonderes Thema zu wünschen, manchmal Fotos oder (Foto-) Bücher zu besprechen, außergewöhnliche Websites zu finden.

Inspiration bekommen, lebendiger fotografieren, begeistert werden.
Mitglied werden.
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Verano tardío

Subhash: «Verano tardío»

«Verano tardío»

Eine ruhige Gartenszene, die mir heute morgen ein Gefühl gab, das zu diesem Bild führte. Ich werde diesmal hier beschreiben, auf welche Art ich versucht habe, die Stimmung, in die mich dieses Motiv versetzte, ins Bild zu übertragen. Weiterlesen

Mit Polaroid bewusster fotografieren

Die Polaroid „Spirit 600 CL”; © Timo M.

Polaroid „Spirit 600 CL”
© Timo M.

Von analog zu digital …

Meine ersten fotografischen Gehversuche liegen gut zwanzig Jahre zurück. Die Beschränkungen des viel zu kurzen Films, das lange Warten auf die entwickelten Bilder, die Freude und häufig auch Enttäuschung über die Ergebnisse sind noch gut in Erinnerung. Nach einer ganzen Weile Abstinenz kaufte ich mir vor einigen Jahren eine digitale Kamera und die Begeisterung über die scheinbar überwundenen Schranken folgte schnell.

Ein Hoch auf die digitale Fotografie! Hat man die häufig schmerzlichen hohen Anschaffungskosten erst einmal „weggesteckt”, entstehen Bilder am Fließband – es kostet ja schließlich nichts. So kam ich häufig nach einem fotografischen Ausflug mit Unmengen an Fotos zurück und war doch selten zufrieden. Weiterlesen

Prager Fotografie (Teil 2)

Subhash: „Sonnenuntergang auf der Karlsbrücke”

Wenn man in einer Großstadt zu Fuß bei strahlendem Sommerwetter mit großem Fotorucksack und Stativ unterwegs ist, wird man schon ein wenig belächelt. Die Leute haben ihre zigarettenschachtelkleinen Digitalkameras in der Brust- oder Handtasche und verstehen nicht, zu welchem Zweck sich da jemand dermaßen abmüht. Wer aber einmal versucht hat, mit einem 600 mm-Ojektiv (Kleinbildäquivalent) ein Motiv so aufzunehmen, dass man noch halbwegs von Bildgestaltung sprechen kann, wozu das Motiv beim Anvisieren eben einigermaßen ruhig im Rahmen stehen bleiben muss, der weiß, dass ein Stativ auch bei heller Sonne nicht immer unnötig ist. Von dunklen Gassen oder gar Kirchen will ich überhaupt nicht reden. Und irgendwann geht auch die Sonne unter. Weiterlesen

Emanuel Raab: „Winterwald”

Emanuel Raab: „Winterwald”

Buch zur Austellung

Kein Unterholz, Fichten in Reih und Glied, gerade gewachsen und vor allem schnell: Das bedeutet dem Ökonomen „Wald”. Nicht so Emanuel Raab, der Mittelformatkamera und Stativ ins Dickicht geschleppt und wundervoll komponierte, zarte und meditative Fotografien gemacht hat. Sie sind in Berlin noch bis 29. April und im Buch zur Ausstellung aus dem Kehrer-Verlag zu sehen. „Die Zeit” hat ihr eine Fotostrecke gewidmet. Weiterlesen

Tomar los colores

Subhash: «Tomar los colores»

Licht und eines der Wesen mit besonderem Bezug dazu

Abstraktion muss nicht Ungegenständlichkeit bedeuten. Nahaufnahmen oder Makro-Aufnahmen, besonders solche mit weit offener Blende, haben das abstrahierende Element durch die minimale Tiefenschärfe schon in sich. Es bleiben wenige Millimeter oder sogar nur Bruchteile von Millimetern, die einen scharfen Eindruck des Motivs vermitteln. Weiterlesen

Ich glaube nicht an Dokumentation

(Fotos mussten leider nach Ende der Ausstellung entfernt werden)

Henri Cartier-Bresson: INDIEN. Kaschmir. Srinagar. 1948. Muslimische Frauen auf den Hängen des Hari Parbal-Hügels beim Beten zur hinter dem Himalaya aufgehenden Sonne.

Ich muss gestehen: Ich fange nicht besonders viel mit ihm an. Das heißt: Ihn kannte ich nicht, ich weiß nicht, ob ich ihn gemocht hätte, aber seine Fotos, die mag ich nicht so recht, jedenfalls bei weitem nicht so sehr, wie es mir die übliche Rezeption nahelegen will. (Was durchaus gegen mich sprechen mag.) Weiterlesen

π und Φ

Kachelung mit Quadraten in Fibonacci-Zahlen-Seitenlängen

Fibonacci-Kacheln (cc) Borb

Unlängst habe ich mir wieder den Film „Pi” von Darren Aronovsky angesehen und wurde dadurch an die Fibonacci-Reihe erinnert, die eine zunehmende Annäherung an den Goldenen Schnitt (Φ) beinhaltet.

Das Verhältnis zweier aufeinander folgender Zahlen dieser Reihe ergibt ungefähr Φ, und je weiter man dieser Reihe folgt, desto genauer wird die Annäherung. Weiterlesen

Gratis-eBook: 11 Wege zu besseren Fotografien

Cover „11 Ways to Improve Your Photography”

Von Craft&Vision ist ein neues eBook erschienen: „11 Ways to Improve Your Photography” (Englisch). Ich kenne nun zwei Dutzend dieser eBooks von David duChemins Verlag, die man ohne spezielle Hard- oder Software lesen kann, und alle sind sie für mich Inspiration und Freude. Daher biete auch ich sie an, und wenn Sie auf einen Link zu einem dieser eBooks klicken oder auf ein Werbebanner und es dann kaufen, bekomme ich ein paar Cents an Provision, was dieses Blog und meine Fotografie unterstützt. (Das war einmal.)

11 Ways to Improve” aber ist aus folgendem Grund außergewöhnlich: Es ist gratis! Dabei ist es sehr schön aufgemacht und zeigt viele sehenswerte Fotografien. 11 Autor_innen schreiben über einige der wichtigsten Möglichkeiten, die eigenen Fotos zu verbessern, was auch immer „besser” für Sie selbst bedeuten mag: intensivere, aufmerksamere, emotionellere, technisch bessere, ungewöhnlichere, besser komponierte, dynamischere, strahlendere Bilder … Dieses Buch kann engagierten Anfänger_innen bis zu wahren Könner_innen der Fotografie nützen. Weiterlesen

Regeln oder nicht regeln?

Beispiel für den Goldenen Schnitt

Goldener Schnitt angewandt: bitte anklicken

Noch eine Regel, von der jeder ambitionierte Fotograf heutzutage schon gehört hat, ist „the rule of thirds”, die „Drittel-Regel”. Eine Bildkompostitions-Regel, die besagt, dass der Schwerpunkt eines Bildes auf einem der vier Punkte liegen soll, die sich durch waagrechtes und senkrechtes Dritteln der Bildfläche ergeben. Diese Regel vereinfacht (und verwässert) den Goldenen Schnitt, der in der Natur und bei den alten Malern weit verbreitet ist. Der Goldene Schnitt teilt eine Strecke so, dass das Verhältnis des längeren Teils zum kürzeren dem der Gesamtstrecke zum längeren entspricht. Für den Hausgebrauch ist eine brauchbare Annäherung 3:5, was bei 30 cm Länge eine Abweichung von 1,25 cm zur Drittelregel bedeutet. Kann man also mit freiem Auge sehen. Man sagt, dass eine Teilung im Goldenen Schnitt von den meisten Menschen als harmonisch empfunden wird, was ja durchaus auch stimmt.

Sind also Bilder, die den Goldenen Schnitt berücksichtigen, gut? – Das kommt darauf an. Weiterlesen