Cyanotypie: erste Ergebnisse

So langsam krieg ich’s raus, wie man Cyanotypien herstellt. Dieses alte Edeldruck-Verfahren hat den großen Vorteil, dass es relativ einfach ist und vor allem keine giftige Chemie verwendet werden muss. Nachdem mich Engelbert Reis darauf aufmerksam gemacht und mir die Grundlagen gezeigt hat und dann Andreas Reh weiterhalf, liegen nun erste herzeigbare Ergebnisse vor. Unter anderem finde ich dieses Bild ganz gut gelungen:

Subhash:„Son of the Velvet Rat #212”

„Son of the Velvet Rat #212” (getonte Cyanotypie, 24 x 32 cm)

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Sagenhafte Freiheit

Subhash: „Fenster #9554”

„Kirchberger Fenster #9554”
für das Projekt
„Öffnungszeit”

Was zum Teufel machen sie denn mit ihrer sagenhaften Freiheit? Wo es irgendwie kostspielig wird, sind sie so vorsichtig wie irgendein deutscher Untertan. In der Tat, wer kann es sich denn leisten, Frau und Kinder zu haben, eine Familie mit Zubehör, wie es sich gehört, und zugleich eine freie Meinung nicht bloß in Nebensachen? Weiterlesen

Ein Workshop für
Handy- & und Profifotograf*innen?!

Subhash: „Ziellos #0254”

„Ziellos #0254”

Wie kann Handy und so genannte Vollformatkamera miteinander arbeiten? Wie ist es möglich, für Anfänger*innen und Profis den selben Foto-Workshop anzubieten und sie noch dazu gleichzeitig teilnehmen zu lassen? Kommt da nicht der eine oder die andere zu kurz? –

Es ist gar kein großes Geheimnis und auch keine eierlegende Wollmilchsau nötig: Die wichtigste Zutat zu einem guten Bild ist ja nicht in der Ausrüstung zu finden, sondern im Menschen, der sie bedient. Dessen Wahrnehmungsfähigkeit zu stärken bewirkt mehr als die wunderbarste Technik und kommt ihm in jeder Situation zugute. Weiterlesen

Christine Tippelreiter

Menschen sind vielschichtig. Sie haben Facetten, die je nach den Umständen verblassen oder aufleuchten. Und das ist das Spannende für den oder die (Portrait-) Fotograf*in, gleichgültig ob die Absicht mitspielt, eine bestimmte Facette zu zeigen oder im Gegenteil, zu erforschen, was sich gerade zeigen kann. Mit ein bisschen Glück geben sich Seiten zu erkennen, von denen weder das Modell noch der Mensch hinter der Kamera etwas wusste. Dieses Glück wird dadurch begünstigt, dass man sich Zeit nimmt, es nicht eilig hat, vielleicht Verschiedenes ausprobiert, aber keine fixe Vorstellung vom Ergebnis mitbringt. Weiterlesen

Wo gehobelt wird …

In der Wiener Schlögelgasse werden Wohnungen gebaut. Es ist zu hoffen, dass manche davon tatsächlich zum Wohnen verwendet werden, geworben wird aber gerne mit so genannten „Anlegerwohnungen”, also Wohnungen für Wohnungs-Spekulant*innen: Die einen schlafen im Park (wenn sie nicht vertrieben werden), die anderen „legen ihr Geld an”. Bedürfnisse werden gedeckt, wenn sie bezahlt werden können, sonst sind sie „unseren christlichen Werten” gleichgültig, wie das halt im Kapitalismus so üblich ist.

Nebenbei fallen Späne, wo gehobelt wird, und ich weiß nicht, ob dieses Gartentor die Bautätigkeiten überstehen wird. Wäre schade drum:

Subhash: „Gartentor #295” Kommentieren →