Mein RAW-Workflow (Teil 3)

Farb- und Graustufenversion des selben Bildes

Farb- und (getonte) Graustufenversion des selben Bildes

Hier kommt nun Teil 3 der Serie über meinen RAW-Entwicklungs-Arbeitsablauf. Teil 1 (öffentlich zugänglich) beschäftigte sich mit grundlegenden Dingen wie Import, Verschlagwortung und Grundeinstellungen, Teil 2 mit Entrauschung, Schärfung, Teiltonung, Objektivkorrekturen und dem Bedienfeld „Effekte”. Der dritte Teil behandelt ein Thema, das kreativ wie kaum ein anderes sein kann: die Graustufenumwandlung, vulgo „Schwarzweißentwicklung”.

Manche behaupten Schwarzweißfotografie sei per se künstl(er)i(s)ch, weil sie von der Farbe abstrahiere und keine Entsprechung im natürlichen Sehen des Menschen habe. Das ist natürlich Unsinn, denn jede*r, die oder der schon einmal in der Nacht im Wald unterwegs war, weiß, dass das menschliche Sehen bei wenig Licht zum bloßen Sehen der Helligkeit tendiert, Farben werden blasser und schließlich kaum mehr erkennbar. Das Schwarzweißsehen ist also durchaus auch ohne Fotografie oder Video ein Teil der menschlichen Wahrnehmung.

In der Analogfotografie beeinflusste die Wahl des Films, der Entwicklung, des Papiers und dessen Entwicklung wesentlich das Ergebnis. Dazu kamen noch verschiedene Filter, die bestimmten Farben hellere Töne zuordneten und anderen dünklere als ohne Filter. Das war auch nötig, denn nur so ist es möglich, unterschiedliche Farben mit der selben Luminanz unterschiedlich wiederzugeben. Diese Möglichkeiten haben digitale Fotograf*innen auch – und viel mehr. Und die meisten wiederum die, die ihre Bilder selbst ausarbeiten. So wie das schon immer war.

Umwandlung von Farben gleicher Luminanz durch Filter

Oben die Farben in SW ohne (analoge oder digitale) Filter, unten mit Grünfilter

Die Graustufenausarbeitung in Adobe Camera RAW (ACR; Teil von Photoshop und Lightroom) sei im Folgenden samt Tonung anhand eines der letzten Prag-Bilder Schritt für Schritt gezeigt: […]

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