Fotografieren, was man nicht sehen kann

Subhash: Ohne Titel, undatiert (Ausschnitt)Enlarge!

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Die letzten Wochen habe ich an meinem neuen eBook gearbeitet und bald wird es so weit sein, dass man es hier downloaden kann. Diesmal wird’s um Abstrakte Fotografie gehen, ein spannendes Thema!

„Abstrakt” bedeutet ja nicht nur „ungegenständlich”, sondern ebenso das Weglassen von Einzelheiten und das Überführen auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Sagt Wikipedia. In der Kunst bezeichne „Abstraktion einerseits die mehr oder weniger ausgeprägte stilistische Reduzierung der dargestellten Dinge auf wesentliche oder bestimmte Aspekte.” Also z.B. den Wald wieder trotz lauter Bäumen sehen. – Ja, und andererseits? – Andererseits bezeichne Abstraktion Strömungen in der Kunst, deren Merkmal die völlige Abwesenheit eines Gegenstandsbezuges sei. 1) Womit wir wieder bei meinem neuen eBook sind, denn darin zeige ich zumindest zwei Fotografien, denen jeder Gegenstandsbezug komplett fehlt. Spannend, nicht? Denn es gibt ja genug Leute, die es für ausgeschlossen halten, dass man etwas fotografieren könne, „das nicht da ist”.

Kann man aber! (Einen Ausschnitt sehen Sie schon hier oben.)

Natürlich abstrahiert jedes Foto. Beispielsweise muss sich auch die 3D-Fotografie auf einen Ausschnitt und relativ schwachen Kontrastumfang beschränken und die übrige Fotografie hat zusätzlich auf die Tiefenerstreckung zu verzichten, wenn sie auch gekonnt Illusionen davon produzieren vermag. Aber bei mir geht’s um mehr, d.h. um weniger.

Demnächst in diesem Theater. 2)


1) Wikipedia zur Abstrakten Kunst: siehe hier

2) „Vom Etwas zum Nichts, vom Nichts zum Etwas” erscheint am 17. Februar ’12 um 0:00 Uhr und kann dann hier gefunden werden.

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