Archivechte Pigmentprints

Subhash: „Richtung Mödling”

„Richtung Mödling”

Von Zeit zu Zeit lasse ich einen Pigmentdruck für mich oder eine/n Kundin/en machen. Ein Bild in 30 x 40 cm an der Wand zu sehen hat schon etwas für sich. Edles FineArt-Papier kann einer Fotografie den letzten Schliff geben. Wenn Sie noch zusätzlich ein (säurefreies) Passepartout besorgen, ist der Langlebigkeit am besten gedient und auch eine Ästhetik erzielt, die das Bild vorzüglich zur Geltung bringt. Weiterlesen 

Die Landschaft des Oberen Kamptals

… ist zu jeder Jahreszeit beeindruckend. Wenn wir auch nicht wissen, ob Mitte Dezember Schnee liegen und der Kamp teilweise zugefroren sein wird, sind wir dennoch sicher, dass sich eine Foto-Wanderung lohnen wird. Im August waren wir froh über die Abkühlung des kalten Baches, im September leuchteten die Farben bei Nieselregenwetter und wunderbar weichem Licht – was wird uns im Dezember erwarten? Nebel mit eindrucksvollen Luftperspektiven oder eine weiße Schneedecke bei strahlendem Sonnenschein und deutlichen Minusgraden? Farben und Strukturen werden jedenfalls eher zurücktreten und grafischeren Ansichten Platz machen. Der Abschluss des Workshops wird eine gemeinsame Sichtung der Bilder und die digitale Entwicklung und Ausarbeitung des einen oder anderen Bildes sein.

Subhash: „Braunau #3261” Weiterlesen 

Die ersten Schritte weg vom Handy

„Ein normaler Mensch braucht heutzutage keine Kamera mehr, er hat ja das Handy”, habe ich unlängst gehört. – Nun, „brauchen” ist relativ, und: Es kommt darauf an!

Wenn ich mir einen Veranstaltungstermin nicht vom Plakat abschreiben will, fotografiere ich es – mit dem Handy. Aber schon für eine optische Notiz einen Ort betreffend oder ein bestimmtes Motiv, eine Idee, ist mir die Handykamera oft zu einschränkend.

Wer sich mit fotografischen Mitteln kreativ ausdrücken will, wer auch technisch gesehen Qualität schaffen will, der braucht eine Kamera. Das Handy reicht dazu fast nie.

Behaupte ich einmal. Weiterlesen 

Farbe, Form und Linie

Farbe, Form und Linie sind wesentliche Elemente jedes Motivs und Bildes. Selbstverständlich gibt es noch andere, wie z.B. Textur, aber auf diese wollte ich zu Gunsten der drei genannten einmal verzichten. Durch eine spezielle Aufnahmetechnik ist es möglich, auch Fotografien auf diese grundlegenden abstrakten Eigenschaften zu reduzieren. So eine Beschränkung lässt einen bewusster als sonst darauf achten, wie das „optische Gewicht” der Bildelemente zusammenspielt. Keine Details lenken davon ab. Weiterlesen 

Von der Aufnahme zum Bild

Im Gegensatz zu so manchen sich selbst oft gerne als „Purist*innen” bezeichnenden Fotograf*innen bin ich der Meinung, dass es schade ist, eine Aufnahme nicht selbst zu entwickeln, sondern das der Kameraautomatik (bzw. im analogen Fall dem Entwicklungs- und Abzugsdienstleister) zu überlassen. Leute, die auf die Ausarbeitung, sei sie analog oder digital vorgenommen, verzichten, nehmen nur einen Teil der Möglichkeiten der Fotografie wahr. Die JPG-Engines der Kameras funktionieren ja für vieles ganz brauchbar, hervorragende Bilder lassen sich mit ihrer Hilfe aber kaum herstellen.

Aufnahme und Ausarbeitung am Beispiel „Hängender Stein” Weiterlesen 

Fotoworkshop „Spiel der Wirklichkeit” in Weitra ’18

Wenn ich an Weitra denke, fällt mir das 99er-Haus ein, das alleine schon zahlreiche Fotomotive bietet, das Gabrielental mit dem Drüsentragenden Springkraut an der Lainsitz, das gerade in Blüte war, der Hauptplatz mit dem darüber thronenden Schloss, die Stadtmauer beim Rähmchen-Spaziergang, mein Stress, die Abschluss-Diashow fertig zu kriegen, der nächtlich piepsende Rauchmelder in unserem Quartier (Batterie war leer) und die sich gegenseitig sehr anregende Gruppe des ersten Foto-Workshops …

Im Seminarhaus Weiterlesen 

Portraitfotografie

Portrait-Fotografie erfordert hohe Kunstfertigkeit. Alle, die einmal versucht haben, ihre Liebsten ins Bild zu setzen, wissen, dass es nicht einfach ist, ein gekonntes Portrait zu arrangieren. Am allerwichtigsten ist dabei der gute Kontakt zwischen Fotograf*in und Modell, besonders dann, wenn es sich um Leute handelt, die nicht gewohnt sind, fotografiert zu werden und es auch nicht mögen. (Und das sind die meisten.)

Im klassischen Portrait besteht die Aufgabe für die Fotografin oder den Fotografen darin, eine Pose zu arrangieren, die das Modell in einer natürlichen Ansicht zeigt und nicht steif oder gar gezwungen wirkt.

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Kurs zur kreativen Bildausarbeitung

Beschneiden und Helligkeit/Kontrast-Einstellen ist das, was beinahe jede*r Fotograf*in kennt. Für manche ist das auch schon alles, was sie unter Nachbearbeitung verstehen. Andere wiederum halten sich für Puristen, weil sie ihre Aufnahmen, so wie sie aus der Kamera kommen, als Originale ansehen und nichts daran ändern. Natürlich fotografieren sie in JPG und sind daher völlig der Kamera-Programmierung unterworfen. In meinen Augen sind sie dadurch beinahe so weit wie nur möglich von Purismus entfernt.

„Morgenstimmung #2063” (vor der Ausarbeitung)„Morgenstimmung #2061-64” (nach der Ausarbeitung)

„Morgenstimmung #2061-64” (vor und nach der Ausarbeitung)”

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Foto-Workshop am 22.4.’18

Mein Petzval auf der Olympus E-5

Petzval f/2.2 85 mm auf der Olympus E-5

Ich möchte gerne nochmals darauf hinweisen, dass am 22. April ein Tages-Foto-Workshop in Schwarzenau (Waldviertel) stattfinden wird. Wir werden in kleiner Gruppe gemeinsam daran arbeiten, gewohnte Pfade zu verlassen und neue Inspiration zu erhalten. Dazu stehen uns Module unserer Reihe „Das Spiel der Wirklichkeit“ zur Verfügung. Wir erweitern unser fotografisches Repertoire und lernen anders hinzusehen. Der Workshop findet statt, und es sind noch 3 Plätze frei. Termin abgelaufen. Weitere Hinweise, Teilnehmerstimmen und Anmeldemöglichkeiten hier.

Alle Workshop-Angebote hier.

Planlos

„Planlos” ist der Titel des 8. Fotografischen Salons im Waldviertel, der am 16. Jänner ’18 ab 16 Uhr stattfinden wird.

Was für Pläne verfolge ich beim Fotografieren, könnte ich auch anderen nachgehen? Muss ich überhaupt einen Plan verfolgen, ist das vielgelobte „Previsualisieren” wirklich ein Garant für gute Fotos? Bin ich mit Plan meiner unbewussten ästhetischen Prägung nicht unterworfen?

Subhash: „Oben und unten #492” Weiterlesen